Koch Blog

Tipps für Hobbyköche -
Site Search: 

Recipe: Kürbis, das typische Herbstgemüse

Author: Simone G.
17. September 2010

Er gehört zum Herbst wie buntes Laub, Kastanien und Nebelschwaden: Der Kürbis. Leuchtend bunt wie das Herbstlaub ist das Gemüse sowohl eine schöne Dekoration, die Farbe in die kürzer werdenden Tage bringt, wie auch eine beliebte Zutat für allerlei leckere Gerichte.

Der Kürbisanbau nahm seinen Ursprung in Südamerika. Dort wurde das Gewächs bereits 10.000 vor Christus gezüchtet – damit ist der Kürbis eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt. Ursprünglich begehrt waren seine Samen, die Kürbiskerne, die auch heute noch als Zutat für Brot, Müsli und als Knabberei beliebt sind; das Fruchtfleisch der ursprünglichen Sorten war bitter und daher nicht sehr genießbar. Nach und nach gelang es aber, aus diesen bitteren Pflanzen milder schmeckende Formen zu züchten.

Mit der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus gelangte der Kürbis auch nach Europa. Die wärmeren Mittelmeerländer und Südosteuropa, aber auch Österreich gehören heute zu den größten Kürbisanbaugebieten in der Europäischen Union.

Bekannt sind mehr als 850 Arten. Unterschieden werden sie nach ihrer Erntezeit in Sommer- und Winterkürbisse. Letztere sind auch als Riesenkürbisse bekannt; sie können mehr als 50 Kilo auf die Waage bringen und sind besonders in den USA beliebt. Aus den Riesenkürbissen bastelt man auch die bekannten Halloween-Laternen.

Die in Deutschland bekannteste Art der Riesenkürbisse ist der Hokkaido, ein orange-farbener Kürbis, dessen Geschmack an Kastanien erinnert. Der Hokkaido ist in der Küche vielfältig einsetzbar, besonders lecker schmeckt er z.B. gefüllt mit Äpfeln und Zwiebeln.

Die Schale der Winterkürbisse kann man nicht mitessen. Anders sieht es bei den Moschuskürbissen aus. Ihren Namen verdanken sie ihrem Moschusartigen Geruch. Im Gegensatz zu den meist orangefarbenen Riesenkürbissen sind ihre kleinere Verwandten grünlich oder grün-braun gefärbt. Ein Moschuskürbis, der sich besonders gut für leckere Kürbissuppen eignet, ist der Butternut. Sein cremiges Fruchtfleisch zerfällt beim Kochen leicht.

Sommerkürbisse werden meist unreif geerntet. Dann ist auch ihre Schale zum Verzehr geeignet. Zu den Sommerkürbissen gehören unter anderem die grünen, länglichen Zucchini, die nicht nur in der italienischen Küche viele Rezepte verfeinern.


Recipe: Sommer-Gemüse

Author: Simone G.
1. Juli 2010

Im Sommer kommt neben viel frischem Obst auch frisches Gemüse auf den Tisch. Zwar sind dank Gewächshäusern die meisten Gemüse-Sorten das ganze Jahr über in den Supermärkten erhältlich – frisch zur Saison schmecken sie aber besonders aromatisch. Da viele Gemüse nun auch in unseren Breitengraden Sonne tanken und reifen können, spart man zudem lange Lieferwege.

Drei der beliebtesten Sommer –Gemüse sind Zucchini, Tomate und Paprika:

Zucchini

Ursprünglich von weit her kommt die Zucchini: Das grüne, längliche Kürbisgewächs stammt aus Mexiko und Südindien. Sie lässt sich allerdings auch in Deutschland ohne Probleme anbauen – Erntezeit ist von Juli bis Oktober. Die Zucchini ist ungeheuer vielfältig und passt als Beilage zu  Fleisch- wie Fischgerichten. Mit Reis und Gemüse gefüllt und mit Käse überbacken schmeckt die Zucchini auch hervorragend als vegetarisches Hauptgericht.

Tomate

Kaum aus der Küche wegzudenken ist die Tomate. Rot, rund und saftig ist sie eine ideale Zutat sowohl für den Salat wie auch für Soßen und Aufläufe. Auch die Tomate brachte einen langen Weg hinter sich, bevor sie Einzug in unsere Gemüsebeete hielt: Mit Columbus kam das Nachtschattengewächs aus Südamerika nach Europa. Tomaten reifen im Spätsommer heran. Frisch geerntete Tomaten sind weitaus aromatischer als ihre Schwestern aus den Gewächshäusern. Auf die Tomatensaison zu warten, lohnt sich daher.

Neben den bekannten roten Tomaten gibt es noch weitere Farben: Grüne Tomaten sind eigentlich nicht ganz ausgereifte Tomaten. Sie enthalten Solanin, das für den Menschen nicht ganz ungefährlich ist. Gegart verringert sich der Solanin-Gehalt allerdings und die grünen Tomaten werden genießbar. Gelbe Tomaten sind eine eigene Sorte, die weniger säuerlich schmecken als ihre roten Verwandten.

Paprika

Die Paprika ist wie die Tomate ein Nachtschattengewächs und stammt ebenfalls aus Mittel- und Südamerika. Die Pflanzen benötigen viel Sonne, um zu wachsen und zu reifen – in Deutschland gelingt der Anbau der meisten Sorten nur im Gewächshaus. Nur einige wenige Sorten sind so robust, dass sie sogar auf dem heimischen Balkon angebaut werden können. Paprika sind wahre Vitamin C-Bomben: Rote Tomatenpaprika kommen auf bis zu 400 mg pro 100 gr.

Paprika gibt es in einer ungeheuren Formenvielfalt: Milde Gemüsepaprika eignen sich für Salate, als Beilage oder gefüllt als Hauptgericht. Scharfe Gewürzpaprika geben Goulasch die richtige Schärfe, Chili peppt exotische Gerichte auf.