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Recipe: Wie viel Gutes steckt im Apfel?

Author: Simone G.
27. August 2010

Ein englisches Sprichwort besagt: An apple a day keeps the doctor away – isst man einen Apfel am Tag, kann man sich den Doktor sparen. Der Apfel gehört ganzjährig zu den beliebtesten Obstsorten von jung und alt: Statistisch gesehen isst jeder Deutsche 17 Kilo Äpfel im Jahr – zum einen, weil der Apfel einfach gut schmeckt, sich gut lagern und vielfältig in der Küche einsetzen lässt, zum anderen aber auch wegen der nachgesagten positiven Wirkung auf die Gesundheit.

Doch was steckt wirklich im runden Kernobst?

Zu 85% besteht ein Apfel aus Wasser. Er ist relativ energiearm und liefert nur zirka 60 Kalorien. Dabei finden sich unter der Schale mehr als 30 Vitamine und viele wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente.

Äpfel verfügen über einen besonders hohen Gehalt an Provitamin A, Vitamin B1, B2, B6, E und C und liefern zudem Niacin und Folsäure. Zudem sind Äpfel eine wahre Kaliumbombe: 100 bis 180 Milligramm enthält ein Apfel im Durchschnitt – der Tagesbedarf eines Erwachsenen liegt bei 2gr.

Ein weiterer wichtiger Stoff im Apfel ist das Pektin. Dieses Polysaccherid – also ein Mehrfachzucker – übernimmt in den Zellen eine festigende und wasserregulierende Funktion. Äpfel bestehen zu 1-1,5% aus Pektinen. Pektin soll auch den Cholesterinspiegel senken und  Schadstoffe aus dem Körper schwemmen.

Sogar eine krebsvorbeugende Wirkung wird dem Apfel nachgesagt. Verantwortlich dafür sollen die enthaltenen Flavonoide und Carotinoide sein, sekundäre Pflanzenstoffe, die in vielen Obst- und Gemüsesorten enthalten sind. Das bekannteste Carotinoid ist das Beta-Carotin, die Vorstufe zum Vitamin A. Flavonoide und Carotinoide wehren freie Radikale ab, die über Umweltgifte oder Stoffwechselprozesse in den Körper gelangen. Flavonoide können zudem den Blutdruck regulieren und so das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen mindern.

Täglich einen Apfel zu verzehren, kann sich also wirklich positiv auf die Gesundheit auswirken. Was ist nun dran an der Aussage, dass die meisten Vitamine in der Schale sitzen würden?

Auch dieser Satz stimmt: Etwa 70% aller enthaltenen Vitamine und stecken in der Schale. Bis zu 35 Milligramm Vitamin C liefert allein die Schale eines Apfels; zudem verbergen sich hier Eisen, Magnesium und ungesättigte Fettsäuren. Beim Kauf von Äpfeln sollte man daher auf ungespritztes Obst achten, damit man die Schale sorglos mitverzehren kann.


Recipe: Muntermacher zum Frühstück

Author: Simone G.
15. April 2010

Die ersten Sonnenstrahlen lassen sich blicken, die Vöglein zwitschern, eigentlich möchte man voller Elan in den Tag starten. Doch ganz hinterhältig schlägt sie zu, die Frühjahrsmüdigkeit. Bestes Mittel, den Schlaf aus dem Körper zu kriegen, ist ein aktivierendes, belebendes Frühstück. Damit ist nun nicht eine extra-große Tasse Kaffee gemeint – Koffein macht nur kurzfristig wach.

Wahre Muntermacher sind dagegen Vitamine, Mineralstoffe und Kohlehydrate. Das Frühstück sollte einerseits leicht verdaulich sein – schließlich möchte man nicht schon am frühen Morgen was Schweres im Magen haben – zum anderen bis zum Mittags sättigen. Obst, Vollkorn und Milchprodukte sind da eine perfekte Kombination: Obst liefert Vitamine und Energie aus Fruchtzucker (Fructose) und Traubenzucker (Glucose). Vollkornflocken und Vollkornbrot sättigen gut und geben ebenfalls einen Energie-Kick. Die Eiweiße in den Milchprodukten wie Joghurt, Quark oder Dickmilch sind leicht verdaulich und beschweren nicht.

Beispiele für ein Muntermacher-Frühstück, die schnell gemacht sind:

  • Vollkornbrot mit körnigem Frischkäse bestreichen, dazu Weintrauben oder Erdbeeren reichen.
  • Frisches Obst – je nach Geschmack und Jahreszeit Äpfel, Birnen, Beeren, Melone, Papaya, Orangen – klein schneiden, mit Vollkornflocken oder Vollkornflakes bestreuen und mit Magerquark oder Joghurt vermengen.
  • Müsli selbst machen, das ist kalorienärmer als gekauftes Müsli und geht ganz leicht: Vollkornflocken, z.B. Haferflocken mit Knusperflakes mischen, frisches und getrocknetes Obst nach Geschmack dazu geben, mit Milch oder Joghurt mischen.
  • Klassisches Bircher-Müsli: 1 EL Haferflocken 12 Stunden in 3 EL Wasser einweichen lassen, morgens mit Zitronensaft und 1 EL Milch verrühren, 2 geriebene Äpfel und 1 EL geriebene Nüsse dazugeben. Das Bircher-Müsli kann man mit Beeren und anderen Früchten variieren.

Noch ein Tipp: Auch einige Gewürze sind wahre Muntermacher. Geben  Sie doch mal eine Prise Zimt über das Müsli oder reiben etwas frischen Ingwer in einen Obstsalat. So startet man frisch und ausgeruht in den Tag.


Recipe: Gesundes Öl

Author: torstendlp
5. März 2009

Dass Fett ein Geschmacksträger ist und bei der Versorgung des Körpers mit wichtigen Vitaminen eine Rolle spielt ist kein Geheimnis, dennoch sollte nicht zu viel Fett aufgenommen werden und wenn möglich, dann nur gesundes Fett, zum Beispiel in Form von Pflanzenölen aus Raps oder Oliven.
Besonders das Rapsöl ist für seine positiven Eigenschaften bekannt. Es enthält ungesättigte Omega-3-Fettsäuren und sorgt (wie Fett im Allgemeinen) für eine bessere Aufnahme der fettlöslichen Vitamine A, D, E und K in den Körper.
Rapsöl hat dazu eine milde nussige Note, die vor allem zu Salaten und Gemüsegerichten sehr gut passt. Es gibt auch besonders feines Rapsöl, das nahezu geschmacksneutral ist und sich daher auch zum Braten von Fisch und Fleisch eignet.


Recipe: Cranberries

Author: torstendlp
20. Februar 2009

Vom Äußeren ähneln Cranberries Preiselbeeren, doch die roten Früchtchen aus den USA können noch viel mehr als ihre europäischen Kollegen. Roh schmecken sie zwar ziemlich sauer, doch getrocknet oder zu Saft verarbeitet sind sie ein Genuss. Außerdem haben sie eine entzündungshemmende Wirkung und jede Menge gesunder Inhaltsstoffe, wie einen sehr hohen Vitamin C-Anteil und jede Menge Antioxidantien. Die gesunde Frucht, die auch unter dem Namen Kranichbeere bekannt ist, ist also ein wahres Multitalent und sollte auf keinem Speiseplan fehlen!