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Recipe: Von der trüben Brühe zur klaren Suppe

Author: Simone G.
31. Oktober 2011

Zu einem guten Dreigänge-Menü gehört oft eine schöne, klare Suppe als Vorspeise. Wie aber bekommt man die Brühe so klar hin, dass kein Schwebeteilchen den Genuss im wahrsten Sinne des Wortes trübt? Denn egal, ob es sich um Rinder-oder Gemüsebrühe handelt – für gewöhnlich setzen sich beim Kochen Trübstoffe ab, die aus einer klaren Suppe eine trübe Brühe werden lässt. Doch es gibt verschiedene Tricks, das Eiweiß abzufangen und die perfekte klare Brühe herzustellen.

Die einfachste Methode, um eine Suppe zu klären, ist das Abschöpfen des Schaums, der sich beim Kochen bildet. Dieser wird einfach mit einer Schaumkelle herausgenommen. Um eine ganz und gar klare Suppe herzustellen, die auch Gourmet-Ansprüchen genügt, reicht das Abschöpfen aber nicht aus. Da müssen weitere Maßnahmen ergriffen werden.

Hervorragend funktioniert das Klären mit Eiweiß. Dazu werden – je nach Menge der Suppe – ein bis zwei Eier aufgeschlagen und getrennt. Das Eiweiß wird in die Suppe gegeben und mit einem Schneebesen wird kräftig durchgerührt. Das Protein im Eiweiß bindet die Trübstoffe an sich und hinterlässt, sobald es entfernt wird, einen klaren, durchsichtigen Fond. Eine andere Möglichkeit, die bindende Wirkung von Eiweißen auszunutzen, besteht durch die Zugabe von Klärfleisch zur Suppe. Dazu verwendet man möglichst kaltes Fleisch vom Rind oder vom Wild. Wichtig ist, dass das Fleisch zudem sehr fettarm ist, um die Suppe nicht zusätzlich einzutrüben. Genau wie das Eiweiß vom Ei nimmt das im Fleisch enthaltene Protein die Trübstoffe auf. Das Fleisch setzt sich am Boden des Topfes ab und kann einfach herausgenommen werden. Für die perfekt durchsichtige Suppe gießt man die Brühe nach dem Kochen durch ein mit einem Tuch ausgelegtes Sieb ab.


Recipe: Kürbissuppe mit Ingwer

Author: Simone G.
27. Oktober 2011

In wenigen Tagen ist schon wieder Halloween. Das Fest, dass in der Nacht zu Allerheiligen die Geister austreiben soll, entstammt ursprünglich aus der irischen Tradition, wurde von Einwanderern nach Amerika importiert und findet seit einigen Jahren auch in Deutschland immer mehr Fans. Zu Halloween dazu gehört die Kürbislaterne – der Jack o’Lantern, ein ausgehöhlter Kürbiskopf. Dieser soll böse Geister vom Haus fernhalten – ein Glaube, der genau wie das ganze Fest keltischen Ursprungs ist. Kürbisse findet sich zu Halloween und überhaupt im Herbst auch gerne auf dem Tisch, zum Beispiel als leckere Kürbissuppe.

 

Wenn die Tage kälter werden, ist es gut, am Abend etwas Wärmendes essen zu können. Zu einem herbstlichen Gericht, vor allem in den Tagen rund um Halloween, passt nun nicht besser als Kürbis. Ein Klassiker ist die Kürbissuppe. Sie ist einfach zuzubereiten, Kürbisse sind im Herbst überall erhältlich und vor allem mit der Zugabe von etwas Ingwer ist sie herrlich wärmend.

 

Am besten für die Suppe eignet sich der Hokaido-Kürbis mit seinem weichen Fruchtfleisch. Für eine leicht exotische Kürbissuppe mit Ingwer benötig man:

 

  • 1 Hokaido-Kürbis
  • 2 bis 3 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • eine halbe Ingwerwurzel
  • 1 Becher Sahne
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chili
  • Evtl. etwas Kürbiskernöl und ein paar Kürbiskerne

 

Den Kürbis aufschneiden, von den Kernen befreien und in kleine Würfel schneiden. Geschält werden muss der Hokaido nicht. Zwiebel, Ingwer und Knoblauch fein hacken, in etwas Öl anbraten. Wenn die Zwiebeln glasig sind, mit Wasser ablöschen und den Kürbis dazugeben. Wasser nachfüllen, bis das Gemüse komplett bedeckt ist. Mit Salz, Pfeffer und Chili würzen. Wenn der Kürbis weich ist, die Masse pürieren. Die Sahne dazugeben, noch einmal kurz erhitzen, aber nicht mehr kochen lassen. Die Suppe eventuell mit etwas Kürbiskernöl und einigen gerösteten Kürbiskernen garnieren.

 


15. September 2011

Gehört hat den Ausdruck fast jeder einmal – aber was verbirgt sich eigentlich hinter einer Hochzeitssuppe? Tatsächlich entstammt der Name der klaren Suppe einem Brauch aus Nord- und Süddeutschland: Traditionell wird die Hochzeitssuppe dort dem Brautpaar nach der Trauung gereicht. Damit stellt die Hochzeitssuppe in der Regel den Auftakt für den großen Festschmaus dar.

 

Auch in anderen Teilen Deutschlands existiert der Brauch, das Hochzeitsmenü mit einer speziellen Suppe zu eröffnen. Die Rezepte variieren dabei, die bekannteste Version ist allerdings die klassisch nord- bzw. süddeutsche Hochzeitssuppe. Mittlerweile gibt es sie selbst als Fertiggericht verschiedener Hersteller im Supermarkt zu kaufen.

 

Wie alle Suppen schmeckt aber auch die Hochzeitssuppe am besten frisch zubereitet. Was gehört hinein in die Suppe nach klassischem Brauchtum? In der Regel besteht die Basis aus einer klaren Hühnerbrühe oder Rinderbrühe mit einer reichhaltigen Füllung: Hühnerfleisch, Eierstich, Nudeln, teilweise auch Spargel und Fleischklößchen runden die Suppe schmackhaft ab.

 

Eine deftige und schmackhafte Variante der Hochzeitssuppe ist die Niedersächsische Hochzeitssuppe. Durch die frische Zubereitung der Fleischbrühe ist das Rezept etwas aufwendiger – ein besonderer Anlass lohnt die Arbeit allerdings. Darüber hinaus lässt sich die Suppe gut vorbereiten und am großen Tag schnell wieder aufwärmen.

 

Für 20 Portionen der Hochzeitssuppe benötigt man

  • 1 kg Mett
  • 8 Markknochen
  • 1 Rinderbeinscheibe
  • 3 Dosen Spargel
  • 2 Packungen Suppennudeln oder Graupen
  • gekörnte Brühe
  • 10 Eier für den Eierstich
  • 1 Liter Hühnerbrühe
  • 6 Liter Rinderbrühe
  • 10 EL Milch
  • Salz und Pfeffer

 

Zunächst wird aus den Markknochen, der Rinderbeinscheibe und der Brühe ein kräftiger Sud gekocht. Während die Grundlage der Suppe zieht, formt man aus dem Mett mundgerechte Fleiscklößchen. Anschließend die fertige Brühe absieben und zurück in den Topf geben. Den Spargel samt Sud und die Mettklößchen hinzugeben.

In einem separaten Topf werden die Nudeln gekocht.

Die Eier aufschlagen, mit der Milch verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. In einen Gefrierbeutel geben und in heißem Wasser sieden, bis die Masse stockt. In mundgerechte Würfel schneiden.

Anschließen die fertigen Nudeln und den Eierstich zur Suppe geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Tipps zum Thema Hochzeit:
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Recipe: Erfrischende Apfelsuppe

Author: Simone G.
3. Juni 2011

Die traditionelle Apfelzeit ist zwar im Herbst, wenn das Fallobst in Deutschland geerntet wird und frisch und knackig in den Läden liegt. Doch auch im Sommer erfrischt das Obst – pur oder auch als fein säuerliche Suppe. Eine Apfelsuppe ist genau das richtige für warme Frühlings- und Sommerabende: Leicht, fruchtig und mit einem Hauch von Alkohol.

Für 4 Portionen der Apfelsuppe benötigen Sie

  • 750 gr süßsäuerliche Äpfel, zum Beispiel Boskop
  • Den Saft von einer Zitrone
  • 2 EL Butter
  • 2 oder 3 EL Weizenmehr
  • 250ml Apfelsaft
  • 250ml Apfelmost (wenn Kinder mitessen, nehmen Sie einfach 500ml Apfelsaft)
  • 500ml Gemüsebrühe
  • 75ml süße Sahne
  • Salz, schwarzen Pfeffer und Cayennepfeffer zum Abschmecken
  • Geröstete Weißbrotwürfel zum Garnieren
  • Evtl. Zimtzucker

Schälen Sie zunächst die Äpfel und entfernen Sie das Kerngehäuse. Schneiden Sie die Äpfel in kleine Würfel und beträufeln Sie diese mit dem Zitronensaft, damit sie nicht braun werden. Erhitzen Sie die Butter in einem Topf und schwitzen Sie die Äpfel darin an.

Stäuben Sie anschleißend das Weizenmehl über die Äpfel und geben Afelsaft, Apfelmost und Gemüserühe hinzu. Bringen Sie die Suppe zum Kochen; bei schwacher Hitze muss sie nun etwa acht bis zehn Minuten lang ziehen.

Sind die Äpfel weich, pürieren Sie die Suppe und erhitzen sie erneut. Verfeinern Sie die Suppe mit der Sahne – anschließend nicht mehr aufkochen! – und schmecken Sie mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer ab.

Garnieren können Sie die Suppe mit gerösteten Weißbrotwürfeln. Der perfekte Begleiter zu Äpfeln ist etwas Zimt; so schmeckt auch diese Apfelsuppe besonders gut, wenn Sie etwas Zimtzucker darüberstäuben.

Im Internet können Sie auch erfahren wie man sich gesund vegan ernähren kann.