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Tipps für Hobbyköche -
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28. Juli 2011

Ein schöner knackiger Salat, frisch und grün – gerade im Sommer gibt es kaum etwas Besseres, als sich in der Mittagspause einen leichten Snack aus Salat und Gemüse schmecken zu lassen. Doch was für Salatarten gibt es eigentlich? Rucola und Eisbergsalat sind den meisten Menschen noch ein Begriff, aber mit welchen Salatsorten kann man Abwechslung in das gesunde Gericht bringen? Hier finden Sie eine kleine Übersicht einiger Salatsorgen – als Anregung und Appetitmacher auf die gesunde Mahlzeit.

  • Eichblattsalat

Seinen Namen verdankt dieser Salat seinen Blättern, die mit ihrer leicht gezackten Form an Eichellaub erinnern. Eichblattsalat gibt es in Grün und in Rot. Er schmeckt kräftig und herzhaft und eignet sich besonders als schmackhafte und optisch attraktive Beilage zu herzhaften Fleischgerichten, zum Beispiel zu Wild.

  • Eisbergsalat oder Eissalat

Der Eisbergsalat wird auch von Kindern gerne gegessen, da er so schön fest und knackig ist. Im Handel erhält man kleine bis mittelgroße Köpfe von meist hellgrüner Färbung. Der Eisbergsalat ist eher mild und zurückhaltend im Geschmack. Daher passt er in so gut wie alle Sommersalate, auf Hamburger-Brötchen, auf die türkische Pizza – der Eisbergsalat ist ein echter Allrounder.

  • Feldsalat

Der Feldsalat ist schon seit Jahrhunderten bekannt und begehrt. Ehemals wurde er unter dem Namen Rapunzel gerne verzehrt, heute ist eher der Name Feldsalat geläufig. Feldsalat hat einen leicht nussigen Geschmack. Die kleinen Blätter sind recht aufwendig zu putzen, dafür belohnt einen der Feldsalat aber durch das intensive Aroma und liefert auch noch viele wichtige Mineralstoffe. Er schmeckt gut mit einer Vinaigrette aus Balsamico-Essig und Olivenöl.

  • Kopfsalat

Der Klassiker unter den Salatsorten. Die großen, dunkelgrünen Blätter schmecken recht milde und passen auch gekocht als Einlage in Suppen oder als Gemüsebeilage zu deftigen Fleischgerichten.

  • Römer- oder Romana-Salat

Die kräftig grünen, fleischigen Blätter des Römersalates sind eine unverzichtbare Zutat für den typisch amerikanischen Caesar´s Salad. Er hat ein kräftiges Aroma, das auch beim Kochen nicht verloren geht. So wertet gegarter Römersalat auch Gemüsegerichte auf.

  • Rucola oder Rauke

Der Rucola-Salat hat sich in den vergangenen Jahren eine treue Fangemeinde erobert. Kein anderer Salat wird so stark mit Italien, Urlaub und sonnigen Tagen verbunden. Der perfekte Salat für ein sommerliches Mittagessen also. Die kleinen, gezackten Blätter schmecken nussig und leicht scharf und passen besonders gut zu einem Dressing aus Balsamico. Olivenöl und Parmesan.

  • Lollo Rosso

Attraktiv und auffällig sind die rot-weißen, gekräuselten Blätter des Lollo Rosso. Er ist vor allem wegen seines extravaganten Äußeren eine beliebte Salatsorte, überzeugt aber auch durch seinen herben, nussigen Geschmack. Der Lollo Rosso ist eine leckere, herzhafte Beigabe für alle Sommersalate. Weniger auffällig, aber nicht minder schmackhaft ist der Lollo Biondo , ein hellgrüner Verwandter des Lollo Rosso.

 

Kartoffeln sind in unseren Regionen einer der wichtigsten Nährstofflieferanten überhaupt. Die runden Erdäpfel sind entgegen aller Gerüchte keine Dickmacher: Sie enthalten kaum Fett, bestehen dafür zu rund 80 Prozent aus Wasser und zu etwa 15 Prozent aus Kohlehydraten. Die kleinen Kraftpakete geben so eine Menge Energie, ohne sich als Hüftpolster abzusetzen. Das gilt natürlich nur, wenn man Kartoffeln in ihrer ursprünglichen Form genießt – frittiert als Pommes, Kroketten oder Rösti bringen sie selbstverständlich einiges an Kalorien auf die Waage.

Nach Frittiertem steht einem der Sinn an heißen Sommertagen ohnehin nicht. Da soll etwas Leichtes auf den Teller, am liebsten ein knackiger Salat. Frisch und nahrhaft ist ein Salat aus Kartoffeln und Sellerie. Kalt genossen ist der Salat ein leckerer Mittagssnack; er schmeckt aber auch warm als Abendessen zu Fleisch oder auch solo zu einem knusprigen Baguette.

Für vier Portionen Kartoffel-Sellerie-Salat benötigt man:

  • 500 gr festkochende Kartoffeln
  • 350 gr Staudensellerie
  • 1 Kopfsalat
  • 1 Schalotte
  • Salz und schwarzen Pfeffer

Kartoffeln als Pellkartoffeln kochen, abgießen und schälen. Sellerie in etwa 4 cm lange Stücke schneiden, drei Minuten in Salzwasser kochen und ebenfalls abgießen. Schalotten schälen und schneiden, den Kopfsalat waschen und gründlich trockenschleudern. Die Kartoffeln in Scheiben schneiden und mit dem Sellerie mischen. Schalotten unterheben. Den Kopfsalat auf einem Teller oder einer kleinen Salatschüssel anrichten, den Kartoffel-Sellerie-Salat darüber geben und mit Salz und schwarzem Pfeffer aus der Mühle würzen.

Als Dressing nimmt man entweder eine selbstgemachte Mayonnaise, oder, wenn man es leichter mag, Joghurt mit etwas Zitrone, Senf, Salz, Pfeffer und einem Schuss Pflanzenöl.

Für die Mayonnaise braucht man

  • 1 TL scharfer Senf
  • 1 TL Essig
  • 2 Eigelb
  • 125 ml Pflanzenöl
  • 3 EL Sahne oder Crème Fraiche
  • 1 EL gehackte Petersilie

Senf und Essig mit den beiden Eigelb verrühren. Das Öl in einem dünnen Strahl hineinlaufen lassen, bis eine cremige Soße entsteht. Sahne oder Crème Fraiche unterheben. Die Mayonnaise über den Salat geben und mit Petersilie bestreuen

An warmen Sommertagen ist schweres Essen fehl am Platz. Der Sinn steht einem eher nach etwas Leichtem, was aber dennoch aromatisch sein soll. Volles Aroma bringen frische Kräuter ans Essen. Die meisten Kräuter, wie Basilikum, Petersilie, Thymian oder Rosmarin, lassen sich ganz leicht im Garten, auf dem Balkon oder auch auf der Küchenfensterbank selbst ziehen. So hat man immer einen frischen Vorrat zuhause, den man in leckeren Rezepten verarbeiten kann. Zudem kann man sich bei selbstgezogenen Kräutern sicher sein, dass diese garantiert unbehandelt und somit besonders gesund sind.

Besonders mittags verlangt es einem im Sommer nach leichter Kost, die die Lebensgeister weckt, ohne zu beschweren. Salate sind leicht, kalorienarm, schnell gemacht – und schmecken durch die Zugabe von Kräutern besonders gut. Einfach gemacht und dennoch raffiniert ist ein Wildkräutersalat. Heimische Wildkräuter sind fast in Vergessenheit geraten und dienten höchstens als Kaninchenfutter, bevor die so genannte Neue Deutsche Küche sich auf ihre Qualitäten besann und klassischen Rezepten neues Leben einhauchte. Wildkräuter sind nicht nur äußerst schmackhaft, sondern auch gesund und liefern viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe.

Für einen Wildkräutersalat nimmt man Kräuter wie Löwenzahn, Brennnessel, Sauerampfer und Brunnenkresse. Wer keine Gelegenheit hat, die Kräuter selbst zu sammeln, erhält sie auf gut sortierten Wochenmärkten. Die Kräuter werden gut gewaschen, gehackt und miteinander vermengt.

Beim Dressing und bei den Zugaben hat man freie Wahl. Fans der mediterranen Küche geben Feta-Käse zu den Kräutern und toppen den Salat mit einem frischen Joghurt-Dressing. Hartgekochte Eier schmecken ebenfalls gut im Wildkräutersalat. Edel ist ein Dressing aus Quark und Kürbiskernöl. Dazu 100gr Quark mit 50ml Sahne und 1 EL Kürbiskernöl verrührend, evtl. etwas Essig oder Zitronensaft zum Säuern hinzugeben. Wenn man auf Fleisch nicht verzichten mag, passt der Wildkräutersalat als Beilage hervorragend zum Roastbeef oder zu Putenbruststreifen.


Recipe: Spargelsalat

Author: torstendlp
28. Mai 2009

Zutaten für 4 Portionen:
500g Spargel
500g Lachsfilet
200g Mozzarella
2 rote Paprikaschoten
15 grüne, entsteinte Oliven
10 Blättchen Basilikum
4 EL Balsamico
8 EL Olivenöl
Zucker, Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Den Spargel schälen und in Salzwasser mit einer Prise Zucker bissfest garen, dann aus dem Wasser nehmen und in ca. 3cm lange Stücke schneiden.
Das Lachsfilet in 2-3cm breite Streifen schneiden und in etwas Olivenöl anbraten.
Die Paprika waschen, entkernen und halbieren, dann mit Salz und Pfeffer würzen.
Den Mozzarella in Scheiben schneiden.
Sämtliche Zutaten in eine Schüssel geben, aus Essig, Olivenöl, Salz, Pfeffer und etwas Zucker ein Dressing anrühren und über den Salat gießen, gründlich umrühren und den Spargelsalat auf Tellern anrichten – mit einigen Basilikumblättchen garnieren.

Joghurt-Dressing
150g Naturjoghurt
1 Zitronensaft1 EL Pflanzenöl
1 EL gehackte Kräuter
Salz
Pfeffer
Den Joghurt mit Salz und Pfeffer würzen, dann den Saft der Zitrone unterrühren, schließlich das Öl dazugeben. Das Joghurt-Dressing mit Salz und Pfeffer abschmecken und zum Schluss die gehackten Kräuter unterrühren.

Salatcreme
2 hart gekochte Eier
1 Eigelb
125g Creme double
Zitronensaft
1 TL Wasser
Salz
Pfeffer
Von den hart gekochten Eiern nur das Eigelb verwenden, dieses durch ein Sieb streichen. Unter diese Masse das rohe Eigelb und das kalte Wasser mischen und verrühren, dabei nach und nach die Creme double hinzugeben.
Die Salatcreme dann mit Salz und Pfeffer, sowie einem Spritzer Zitronensaft abschmecken.

Um einen Salat wirklich schmackhaft zu machen, bedarf es einer leckeren Salatsauce. Einfach eine Flasche aufdrehen oder ein Fertigpulver anrühren kann jeder, doch das Ergebnis wird auf Dauer langweilig, sodass einige Rezepte für Salatdressings zu den absoluten Basics gehören, die jeder beherrschen sollte.

Hier nun einige Klassiker:

Vinaigrette
6 EL Olivenöl
2 EL Weißweinessig
1 Prise Zucker
Salz
Pfeffer
Den Essig mit Salz und Zucker gründlich verrühren, dann etwas Pfeffer hinzugeben und zum Schluss das Olivenöl unterrühren, bis sich eine sämige Sauce ergibt.

French Dressing
6 EL Pflanzenöl
2 EL Weißweinessig
1 TL grobkörniger Senf
1 Prise Zucker
1 EL gehackte Kräuter
Salz
Pfeffer
Den Essig mit Salz und Zucker verrühren, bis sich beide aufgelöst haben, dann Pfeffer und grobkörnigen Senf hinzugeben und unterrühren. Erst dann das Öl zum Dressing geben und so lange rühren bis eine sämige Konsistenz erreicht ist. Erst ganz zum Schluss die Kräuter dazugeben.