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Recipe: Gesund und lecker: Steckrüben

Author: Simone G.
28. Januar 2010

Karotten kennt jeder und die meisten mögen das orange-rote Gemüse auch gerne. Eine andere Rübensorte ist aber über viele Jahre hinweg in Vergessenheit geraten: Die Steckrübe. Vielen ist sie nur noch aus dem „Steckrübenwinter“ am Ende des ersten Weltkriegs als Lebensmittel für Hungersnöte ein Begriff. Danach verlor die Rübe deutlich an Popularität.

Doch so langsam feiert die Kreuzung aus Kohlrabi und Herbstrübe ihr Comeback in der Küche. Die dicke, knollige, oben leicht violette Wurzel sieht vielleicht nicht besonders hübsch aus – ihr zartes Fleisch macht sie mit dem leicht süßlichen Geschmack aber zu einer hervorragenden Beilage für viele Wintergerichte.

Zubereitung:

Steckrüben schält man am besten mit einem scharfen Messer und schneidet sie klein. Anschließend gart man sie für 15 Minuten in kochendem Wasser. Besonders lecker wird die Rübe, wenn man zum Kochwasser etwas Zitronensaft oder Essig und Zucker hinzu gibt. Gut passen auch Kümmel, Dill, Petersilie oder Schnittlauch zur Steckrübe.

Die gegarten Steckrüben kann man auch zu einem leckeren Püree verarbeiten. Steckrüben-Püree ist eine willkommene Abwechslung zu Kartoffelpüree und passt gut zu deftigen Braten.

Kindern kann man die gesunde Wurzel schmackhaft machen, wenn man sie in pommes-ähnliche Stücke schneidet und roh in etwas Fett frittiert.

Gesunde Knolle

Die Steckrübe ist ein äußerst gesundes Gemüse. Sie enthält Kalium, das entwässernd wirkt und den Blutdruck senkt, zudem Senföle, die wohltuend für Magen und Darm sind. Im Winter ist sie ein wichtiger Vitaminspender und liefert Kalzium, Vitamin B1, B2 Vitamin A und C und Niacin. Weiterhin führt sie dem Körper viel Traubenzucker und damit viel Energie zu – und enthält trotzdem nur sehr wenige Kalorien. Als leichte, gute bekömmliche und belebende Zutat darf die Steckrübe also ruhig häufig auf dem Speiseplan stehen.