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Recipe: Saftiger Rhabarber-Kuchen

Author: Simone G.
12. Mai 2010

Neben Erdbeeren und Spargel ist Rhabarber einer der kulinarischen Frühlingsklassiker.

Rhabarber ist eine Gemüsepflanze, von der die typisch rötlich gefärbten Stiele verzerrt werden. Die Blätter dagegen sind hochgiftig.

Rhabarber genießt man entweder kurz blanchiert oder gekocht. Roh weist er einen zu hohen Gehalt an Oxalsäure auf; diese Säure bindet das Kalzium im Körper und führt es ab. Wichtig ist es daher auch, den Rhabarber zu schälen, da die Schale einen wesentlichen Teil der Oxalsäure enthält.

Rhabarber schmeckt säuerlich und eignet sich daher besonders gut zur Kombination mit süßen Früchten, Fruchtsäften und Honig. Allseits beliebt ist das Gemüse im Duett mit Erdbeeren, etwa als Erdbeer-Rhabarber-Marmelade. Doch auch als Soloartist macht der Rhabarber eine gute Figur, zum Beispiel auf einem saftigen Rhabarber-Kuchen:

Für ein Blech Kuchen benötigt man:

Für den Teig

1 kg Rhabarber

250 g Margarine

250 g Puderzucker

4  Ei(er)

300 g Mehl

100 g Speisestärke

100 g geriebene Mandeln

1 Päckchen Vanillezucker

1 Päckchen Backpulver

3 TL Zitronensaft

1 Prise Salz

Fett für das Backblech

Für den Guss

75 g Puderzucker

2 TL Zitronensaft

Rhabarber waschen, schälen und in etwa 2 cm große Stücke schneiden. Margarine mit Puderzucker, Vanillezucker und einer Prise Salz schaumig rühren. Nach und nach die Eier unterrühren. Über die Masse Mehl, Speisestärke und Backpulver sieben. Geriebene Mandeln und Zitronensaft hinzufügen und unterrühren. Anschließend die Rhabarberstücke unterheben. Den Teig auf einem eingefetteten Backblech glatt verstreichen. E-Herd auf 200 Grad, Gasherd auf Stufe 3 vorheizen.

Der Rhabarber-Kuchen braucht etwa  45 – 50 Minuten Backzeit.
Danach abkühlen lassen. Für den Zuckerguss Puderzucker mit etwas Zitronensaft glatt rühren und den Kuchen damit gleichmäßig bestreichen.


Recipe: Erdbeer-Rhabarber-Chutney

Author: Simone G.
19. März 2010

Der Frühling naht. Damit wächst auch die Auswahl an frischen Früchten und Gemüsesorten. Bald wird den Verbraucher wieder eine bunte Vielfalt von den Obsttheken der Supermärkte und den Marktständen anlachen.

Der Frühjahrsklassiker schlechthin ist wohl die Erdbeere. Botanisch gesehen gehört das rote Früchtchen gar nicht zu den Beeren, sondern ist eine Nuss. Schon jetzt, Anfang März, findet man in den Auslagen die ersten Erdbeeren. Diese sind allerdings unreif geerntet und eingeflogen und entfalten nicht den vollen Geschmack, den reife, deutsche Erdbeeren aufweisen. Die Erdbeer-Saison beginnt bei uns Ende April. Dann haben die Früchte genug Frühlingssonne tanken können, sind knallrot und aromatisch.

Ein guter und harmonischer Begleiter zu Erdbeeren ist Rhabarber. Die klassische süße Erdbeer-Rhabarber-Marmelade kennt wohl jeder. Warum nicht einmal eine exotische Variante probieren? Ein Erdbeer-Rhabarber-Chutney ist schnell hergestellt, schmeckt mild-scharf und passt gut zu Fleischgerichten.

Für das Chutney braucht man:

  • 500 g Rhabarber
  • 250 g Erdbeeren
  • 400 g Zwiebeln
  • 800 g braunen Zucker
  • 250 ml Weißweinessig
  • 150 ml Apfelessig
  • 100 ml Wasser
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Koriander
  • ½ TL Nelkenpulver

Erdbeeren und Rhabarber säubern und in kleine Stücke schneiden, Zwiebeln würfeln.  Mit Wasser, Essig, Zucker und Gewürzen in einen Topf geben und unter Rühren zum Kochen bringen. 60 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen. Anschließend in heiß ausgekochte Einmachgläser füllen und fest verschließen.