Neben Erdbeeren und Spargel ist Rhabarber einer der kulinarischen Frühlingsklassiker.
Rhabarber ist eine Gemüsepflanze, von der die typisch rötlich gefärbten Stiele verzerrt werden. Die Blätter dagegen sind hochgiftig.
Rhabarber genießt man entweder kurz blanchiert oder gekocht. Roh weist er einen zu hohen Gehalt an Oxalsäure auf; diese Säure bindet das Kalzium im Körper und führt es ab. Wichtig ist es daher auch, den Rhabarber zu schälen, da die Schale einen wesentlichen Teil der Oxalsäure enthält.
Rhabarber schmeckt säuerlich und eignet sich daher besonders gut zur Kombination mit süßen Früchten, Fruchtsäften und Honig. Allseits beliebt ist das Gemüse im Duett mit Erdbeeren, etwa als Erdbeer-Rhabarber-Marmelade. Doch auch als Soloartist macht der Rhabarber eine gute Figur, zum Beispiel auf einem saftigen Rhabarber-Kuchen:
Für ein Blech Kuchen benötigt man:
Für den Teig
1 kg Rhabarber
250 g Margarine
250 g Puderzucker
4 Ei(er)
300 g Mehl
100 g Speisestärke
100 g geriebene Mandeln
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Backpulver
3 TL Zitronensaft
1 Prise Salz
Fett für das Backblech
Für den Guss
75 g Puderzucker
2 TL Zitronensaft
Rhabarber waschen, schälen und in etwa 2 cm große Stücke schneiden. Margarine mit Puderzucker, Vanillezucker und einer Prise Salz schaumig rühren. Nach und nach die Eier unterrühren. Über die Masse Mehl, Speisestärke und Backpulver sieben. Geriebene Mandeln und Zitronensaft hinzufügen und unterrühren. Anschließend die Rhabarberstücke unterheben. Den Teig auf einem eingefetteten Backblech glatt verstreichen. E-Herd auf 200 Grad, Gasherd auf Stufe 3 vorheizen.
Der Rhabarber-Kuchen braucht etwa 45 – 50 Minuten Backzeit.
Danach abkühlen lassen. Für den Zuckerguss Puderzucker mit etwas Zitronensaft glatt rühren und den Kuchen damit gleichmäßig bestreichen.