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Tipps für Hobbyköche -
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Gesalzen und geröstet gelten sie als kleine Sünden und leckere Dickmacher: Erdnüsse. Die kleinen runden Samen haben einen hohen Fettgehalt und sind hart und knackig – das sind aber auch schon die einzigen Merkmale, die sie tatsächlich mit einer Nuss verbinden. Botanisch gesehen gehören Erdnüsse nämlich zu den Hülsenfrüchten, genau wie Bohnen, Erbsen oder Linsen. Die Früchte der Erdnusspflanze wachsen unterirdisch, woher auch ihr Name rührt. In den Hülsen finden sich in der Regel zwei Samen, die sowohl roh als auch geröstet genießbar sind. Roh ist das Allergiepotenzial der Erdnuss allerdings recht hoch, geröstet wird sie meist besser vertragen.

 

Ursprünglich stammt die Pflanze aus Südamerika, wird heute allerdings auch in Asien und China angebaut. Erdnüsse enthalten sehr viel Fett, dabei im Gegensatz zu echten Nüssen vergleichsweise wenig Omega 3-Fettsäuren. Dafür enthalten die leckeren Samen viel blutdrucksenkende Linolsäure, Kalzium und Eiweiß. Als kleiner Snack für zwischendurch sind die kalorienreichen Leckereien daher durchaus erlaubt.

 

Erdnüsse sind allerdings viel vielseitiger, als es ihr vorherrschender Verkauf als Knabberei vermuten lässt. Aus der asiatischen Küche und auch als amerikanischen Haushalten ist die Erdnussbutter zum Beispiel kaum noch wegzudenken. Auch in Deutschland ist Erdnussbutter in vielen Varianten im Handel zu bekommen – sie kann allerdings auch aus Erdnüssen, Erdnussöl, etwas Salz und einer Prise Zucker ganz einfach selbst hergestellt werden. Dazu werden die Erdnüsse zunächst geröstet und anschließend in einem Mixer unter langsamer Zugabe des Öls püriert, bis die Butter eine cremige Konsistenz erhält. Erdnussbutter schmeckt nicht nur süß als Brotaufstrich mit Marmelade oder als Zutat für Kuchen und Kekse, sie verfeinert auch pikante Gerichte. Für eine scharfe Marinade wird sie dazu mit Salz, Pfeffer, Ingwer, Sojasauce, Cayennepfeffer und etwas Zitronensaft verrührt. Diese Marinade passt hervorragend zu gegrilltem Hühnchen oder Fisch.


25. März 2010

Die vegetarische Küche steht immer noch ein wenig in dem Verdacht, etwas freudlos zu sein. Das stimmt aber bei weitem nicht. Zwar genießen Vegetarier zu Weihnachten keinen Gänsebraten und Ostern kommt auch kein Lamm auf den Tisch, die vegetarischen Alternativen sind aber nicht weniger festlich oder weniger schmackhaft.

Ein vegetarischer Klassiker für festliche Anlässe ist ein Nussbraten. Er eignet sich auch hervorragend als Oster-Festmahl.

Für 4 Personen braucht man:

  • 50g Butter oder ungehärtete Pflanzenmagarine
  • 2 große Zwiebeln
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1 EL Vollweizenmehl
  • 100g fein gemahlene Cashewnüsse
  • 100g fein gemahlene Haselnüsse
  • 100g Vollweizen-Semmelbrösel
  • 1 EL Zitronensaft
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Semmelbrösel oder Paniermehl
  • 8 EL Öl

1. Heizen Sie den Backofen auf 200 Grad, Gasherd auf Stufe 3 bis 4, vor.

2. Zerlassen Sie die Butter in einem großen Topf, hacken Sie die Zwiebel in kleine Würfel und dünsten sie diese bei milder Hitze etwa 10 Minuten lang weich.

3. Fügen Sie Thymian und Mehl hinzu; rühren Sie die Mischung 1 bis 2 Minuten lang um, gießen dann 1/8 Liter Wasser hinzu und lassen Sie das Gemisch unter Rühren eindicken.

4. Nehmen Sie den Topf von der Kochstelle und fügen Nüsse, Vollweizen-Semmelbrösel, Zitronensaft, Salz und Pfeffer hinzu. Vermischen Sie alles gut und formen aus der Masse einen länglichen Laib, den Sie in Semmelbröseln oder Paniermehl wenden.

5. Erhitzen Sie das Öl in einem kleinen Bräter, bis es raucht. Legen Sie den Nussbraten in den Bräter und bepinseln Sie ihn mit Öl.

6. Backen Sie den Braten 30 bis 45 Minuten im Ofen.

Der Braten schmeckt nicht nur heiß, auch kalt ist er noch sehr lecker. Als Beilage eignen sich wie bei einem Fleischbraten Salz- oder Stampfkartoffeln, Klöße und verschiedene Gemüse.