Koch Blog

Tipps für Hobbyköche -
Site Search: 

Recipe: Kürbissuppe mit Ingwer

Author: Simone G.
27. Oktober 2011

In wenigen Tagen ist schon wieder Halloween. Das Fest, dass in der Nacht zu Allerheiligen die Geister austreiben soll, entstammt ursprünglich aus der irischen Tradition, wurde von Einwanderern nach Amerika importiert und findet seit einigen Jahren auch in Deutschland immer mehr Fans. Zu Halloween dazu gehört die Kürbislaterne – der Jack o’Lantern, ein ausgehöhlter Kürbiskopf. Dieser soll böse Geister vom Haus fernhalten – ein Glaube, der genau wie das ganze Fest keltischen Ursprungs ist. Kürbisse findet sich zu Halloween und überhaupt im Herbst auch gerne auf dem Tisch, zum Beispiel als leckere Kürbissuppe.

 

Wenn die Tage kälter werden, ist es gut, am Abend etwas Wärmendes essen zu können. Zu einem herbstlichen Gericht, vor allem in den Tagen rund um Halloween, passt nun nicht besser als Kürbis. Ein Klassiker ist die Kürbissuppe. Sie ist einfach zuzubereiten, Kürbisse sind im Herbst überall erhältlich und vor allem mit der Zugabe von etwas Ingwer ist sie herrlich wärmend.

 

Am besten für die Suppe eignet sich der Hokaido-Kürbis mit seinem weichen Fruchtfleisch. Für eine leicht exotische Kürbissuppe mit Ingwer benötig man:

 

  • 1 Hokaido-Kürbis
  • 2 bis 3 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • eine halbe Ingwerwurzel
  • 1 Becher Sahne
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chili
  • Evtl. etwas Kürbiskernöl und ein paar Kürbiskerne

 

Den Kürbis aufschneiden, von den Kernen befreien und in kleine Würfel schneiden. Geschält werden muss der Hokaido nicht. Zwiebel, Ingwer und Knoblauch fein hacken, in etwas Öl anbraten. Wenn die Zwiebeln glasig sind, mit Wasser ablöschen und den Kürbis dazugeben. Wasser nachfüllen, bis das Gemüse komplett bedeckt ist. Mit Salz, Pfeffer und Chili würzen. Wenn der Kürbis weich ist, die Masse pürieren. Die Sahne dazugeben, noch einmal kurz erhitzen, aber nicht mehr kochen lassen. Die Suppe eventuell mit etwas Kürbiskernöl und einigen gerösteten Kürbiskernen garnieren.

 


Recipe: Saftiger Kürbiskuchen

Author: Simone G.
20. Oktober 2010

Kürbisse, das leckere Herbstgemüse, haben wir Ihnen bereits einmal vorgestellt. So zahlreich wie die verschiedenen Kürbissorten – es gibt mehr als 850 – so variantenreich sind auch die Zubereitungsformen. Die leuchtend orangfarbenen oder grün-melierten Kürbisse schmecken nicht nur als herzhafte Beilage, eingelegt oder als exotische Suppe. Ein Klassiker der Herbstküche ist auch der Kürbiskuchen. Besonders in den USA sind viele Rezepte bekannt, vom einfachen Rührkuchen bis hin zur aufwendigen Kürbistorte. Gerade jetzt, wo Halloween vor der Tür steht, ist die ideale Zeit, einmal ein Kürbiskuchen-Rezept auszuprobieren.

Schnell gemacht ist dieser saftige, nicht zu süße Kuchen:

  • 300 gr. Kürbisfleisch, am besten von einem sehr festen Kürbis
  • 250 gr. weiche Butter
  • 5 mittelgroße Eier
  • 200 gr. Zucker
  • 350 gr. Weizenmehl
  • 150 gr. gemahlene Haselnüsse
  • 1 Pk. Backpulver
  • 125 ml. Milch
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • eine Prise Salz
  • Fett für die Kuchenform

Einen mittelgroßen, festen Kürbis schälen und entkernen, bis 300gr. Fleisch übrig bleiben. Das Kürbisfleisch mit einer Küchenreibe fein raspeln.

Butter mit Zucker und Salz zu einer cremigen Masse verrühren. Die Eier nach und nach unterheben. In einer zweiten Schüssel Weizenmehl mit Haselnüssen und Backpulver vermengen. Das Gemisch im Wechsel mit der Milch unter die Butter-Eier-Creme geben. Zuletzt das geraspelte Kürbisfleisch und den Zitronenabrieb dazugeben und alles gut verrühren.

In einer gefetteten Springform bei 160 bis 180 Grad 75 Minuten lang backen.

Sie können den Kuchen mit Zuckerguss verzieren, mit einer Schokoladen-Kuvertüre überziehen – besonders lecker und herbstlich schmeckt er allerdings, wenn Sie ihn mit etwas Kürbismarmelade bestreichen und mit Kürbisfiguren aus Schokolade verzieren.


Recipe: Kürbis, das typische Herbstgemüse

Author: Simone G.
17. September 2010

Er gehört zum Herbst wie buntes Laub, Kastanien und Nebelschwaden: Der Kürbis. Leuchtend bunt wie das Herbstlaub ist das Gemüse sowohl eine schöne Dekoration, die Farbe in die kürzer werdenden Tage bringt, wie auch eine beliebte Zutat für allerlei leckere Gerichte.

Der Kürbisanbau nahm seinen Ursprung in Südamerika. Dort wurde das Gewächs bereits 10.000 vor Christus gezüchtet – damit ist der Kürbis eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt. Ursprünglich begehrt waren seine Samen, die Kürbiskerne, die auch heute noch als Zutat für Brot, Müsli und als Knabberei beliebt sind; das Fruchtfleisch der ursprünglichen Sorten war bitter und daher nicht sehr genießbar. Nach und nach gelang es aber, aus diesen bitteren Pflanzen milder schmeckende Formen zu züchten.

Mit der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus gelangte der Kürbis auch nach Europa. Die wärmeren Mittelmeerländer und Südosteuropa, aber auch Österreich gehören heute zu den größten Kürbisanbaugebieten in der Europäischen Union.

Bekannt sind mehr als 850 Arten. Unterschieden werden sie nach ihrer Erntezeit in Sommer- und Winterkürbisse. Letztere sind auch als Riesenkürbisse bekannt; sie können mehr als 50 Kilo auf die Waage bringen und sind besonders in den USA beliebt. Aus den Riesenkürbissen bastelt man auch die bekannten Halloween-Laternen.

Die in Deutschland bekannteste Art der Riesenkürbisse ist der Hokkaido, ein orange-farbener Kürbis, dessen Geschmack an Kastanien erinnert. Der Hokkaido ist in der Küche vielfältig einsetzbar, besonders lecker schmeckt er z.B. gefüllt mit Äpfeln und Zwiebeln.

Die Schale der Winterkürbisse kann man nicht mitessen. Anders sieht es bei den Moschuskürbissen aus. Ihren Namen verdanken sie ihrem Moschusartigen Geruch. Im Gegensatz zu den meist orangefarbenen Riesenkürbissen sind ihre kleinere Verwandten grünlich oder grün-braun gefärbt. Ein Moschuskürbis, der sich besonders gut für leckere Kürbissuppen eignet, ist der Butternut. Sein cremiges Fruchtfleisch zerfällt beim Kochen leicht.

Sommerkürbisse werden meist unreif geerntet. Dann ist auch ihre Schale zum Verzehr geeignet. Zu den Sommerkürbissen gehören unter anderem die grünen, länglichen Zucchini, die nicht nur in der italienischen Küche viele Rezepte verfeinern.