Koch Blog

Tipps für Hobbyköche -
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Ein Brötchen mit Quark und frischer Kresse – das schmeckt erfrischend, leicht scharf und macht am Morgen munter. Die Pflanze, di üblicherweise als Kresse bezeichnet wird, ist die Gartenkresse. Sie ist botanisch nicht verwandt mit der Brunnenkresse oder der Kapuzinerkresse mit ihren hübschen, gelben und roten Blüten – sie ist aber eines der beliebtesten Küchenkräuter. Eher unscheinbar kommen die kleinen Pflänzchen daher; doch in den kleinen Trieben steckt viel Geschmack. Die Blätter sind sehr schar und leicht bitter, der Geschmack erinnert an Senf und Rettich. Das liegt an den reichlich enthaltenen Senfölen. Kresse peppt mit ihrer Schärfe Brotaufstriche und Salate und passt einfach hervorragend zu Gemüse wie Salatgurken und Tomaten.

Woher die Kresse ursprünglich stammt, ist nicht genau bekannt. Es wird vermutet, dass sie zuerst in West- oder Zentralasien kultiviert wurde und von dort aus auch in Europa an Beliebtheit gewann. Mittlerweile ist sie eine gern gesehene Ergänzung des Speiseplans, die nicht nur geschmackliche Abwechslung bietet, sondern auch eine Menge gesunde Inhaltsstoffe mit sich bringt: Kresse hat einen hohen Gehalt an Vitamin C, Calcium, Eisen und Folsäure.

Ausgewachsen erreicht die Gartenkresse eine Höhe von bis zu 50 cm. Gegessen werden allerdings die Keimlinge, also die noch jungen Triebe der Kressepflanze. Kresse ist leicht selbst zu ziehen, da die Pflanze kaum Ansprüche stellt. Um die Samen zum Auskeimen zu bringen, genügt es, eine Schale mit einem feuchten Küchentuch zu bedecken und die Kresse dort auszusähen. In der Regel dauert es nur eine bis zwei Wochen, bis die Pflänzchen eine verzehrfähige Größe erreicht haben. Besonders Kinder haben Spaß daran, mit Kresse ihre ersten Erfahrungen im Pflanzenanbau zu machen. Noch lustiger wird es, wenn man spezielle Kressetöpfe verwendet, die zum Beispiel als Kopf gestaltet sind, aus dem Kressehaare wachsen.

Mehr Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/Gartenkresse

An warmen Sommertagen ist schweres Essen fehl am Platz. Der Sinn steht einem eher nach etwas Leichtem, was aber dennoch aromatisch sein soll. Volles Aroma bringen frische Kräuter ans Essen. Die meisten Kräuter, wie Basilikum, Petersilie, Thymian oder Rosmarin, lassen sich ganz leicht im Garten, auf dem Balkon oder auch auf der Küchenfensterbank selbst ziehen. So hat man immer einen frischen Vorrat zuhause, den man in leckeren Rezepten verarbeiten kann. Zudem kann man sich bei selbstgezogenen Kräutern sicher sein, dass diese garantiert unbehandelt und somit besonders gesund sind.

Besonders mittags verlangt es einem im Sommer nach leichter Kost, die die Lebensgeister weckt, ohne zu beschweren. Salate sind leicht, kalorienarm, schnell gemacht – und schmecken durch die Zugabe von Kräutern besonders gut. Einfach gemacht und dennoch raffiniert ist ein Wildkräutersalat. Heimische Wildkräuter sind fast in Vergessenheit geraten und dienten höchstens als Kaninchenfutter, bevor die so genannte Neue Deutsche Küche sich auf ihre Qualitäten besann und klassischen Rezepten neues Leben einhauchte. Wildkräuter sind nicht nur äußerst schmackhaft, sondern auch gesund und liefern viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe.

Für einen Wildkräutersalat nimmt man Kräuter wie Löwenzahn, Brennnessel, Sauerampfer und Brunnenkresse. Wer keine Gelegenheit hat, die Kräuter selbst zu sammeln, erhält sie auf gut sortierten Wochenmärkten. Die Kräuter werden gut gewaschen, gehackt und miteinander vermengt.

Beim Dressing und bei den Zugaben hat man freie Wahl. Fans der mediterranen Küche geben Feta-Käse zu den Kräutern und toppen den Salat mit einem frischen Joghurt-Dressing. Hartgekochte Eier schmecken ebenfalls gut im Wildkräutersalat. Edel ist ein Dressing aus Quark und Kürbiskernöl. Dazu 100gr Quark mit 50ml Sahne und 1 EL Kürbiskernöl verrührend, evtl. etwas Essig oder Zitronensaft zum Säuern hinzugeben. Wenn man auf Fleisch nicht verzichten mag, passt der Wildkräutersalat als Beilage hervorragend zum Roastbeef oder zu Putenbruststreifen.


Recipe: Kräuterküche

Author: Simone G.
7. April 2011

Das beste Fleisch, das frischeste Gemüse – ohne die richtige Würze bleiben auch qualitativ hochwertige Rohstoffe eher langweilig im Geschmack. Kräuter bringen da die nötige Abwechslung. Viele sind ganz einfach in der Küche zu ziehen; so haben Sie immer frischen Vorrat direkt zuhause auf der Fensterbank.

Frische Kräuter bringen beim Kochen noch einmal mehr Aroma als die getrockneten, die es im Supermarkt zu kaufen gibt. Natürlich können Sie Ihre Kräuter auch selbst trocken, wenn Sie nicht darauf verzichten möchten. Binden Sie sie dazu zu Büscheln und lassen sie entweder im Backofen bei niedrigen Temperaturen oder im Sommer draußen in der Sonne trocknen.

Die beliebtesten Küchenkräuter schlagen gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie sind lecker – und auf der Fensterbank oder dem Balkon äußerst dekorativ.

  • Basilikum ist eines der bekanntesten und am meisten verwendeten Küchenkräuter. Es ist etwas empfindlicher als andere Kräuter und braucht intensivere Pflege, um langlebig zu sein. Basilikum gedeiht am besten mit viel Sonne und Wärme. Das Kraut schmeckt gut im bekannten Tomaten-Mozzarella-Salat oder gemörsert mit viel Olivenöl, Parmesan und Pinienkernen als Pesto; aber probieren Sie Basilikum auch einmal zu Schokolade. Ein völlig neues, überraschendes Geschmackerlebnis.
  • Oregano ist wie Basilikum ebenfalls aus der italienischen Küche bekannt. Es würzt die typischen italienischen Pasta-Gerichte, Fleisch und Pizza. Oregano braucht ebenfalls viel Licht zum Wachsen, belohnt einen aber über mehrere Jahre hinweg mit seinen herb-aromatischen Trieben.
  • Rosmarin stammt ebenfalls aus dem Mittelmeerraum, wächst aber auch in Deutschland sehr gut. Sein Aroma ist sehr intensiv, setzen Sie ihn daher in der Küche eher sparsam ein. Rosmarin schmeckt sehr gut zu Wildgerichten: Geben Sie ganze Äste zum Fleisch, während Sie es garen, und entfernen Sie diese vor dem Essen. Kartoffeln finden in Rosmarin ebenfalls einen perfekten Begleiter.
  • Schnittlauch ist aus der deutschen Küche kaum wegzudenken. Mit seinem leicht zwiebelartigen Aroma rundet er Sahnesaucen ab und passt hervorragend zu Käse. Schnittlauch ist sehr wuchsfreudig und hält sich auf der Fensterbank über mehrere Jahre.
  • Die Petersilie gehört ebenfalls mit zu den bekanntesten Küchenkräutern. Sie ist ein wahrer Allrounder und schmeckt zu allen herzhaften Gerichten. Es gibt sie in zwei Ausführungen, der glatten und der krausen Petersilie. Die glatte Petersilie ist hierzulande noch etwas unbekannter, aber ein wenig aromatischer. Glatte Petersilie wird gerne in der orientalischen Küche verwendet, zum Beispiel für die Kichererbsenbällchen Falafel oder Tabouleh-Salat.
  • In den letzten Jahren feierte der Bärlauch ein Comeback. Dieses Kraut duftet und schmeckt nach Knoblauch, hat aber nicht den lästigen Mundgeruch als Nebenwirkung. Bärlauch bevorzugt schattige Wuchsplätze und eignet sich zum Selbstanbau eher auf sonnenabseitig gelegenen Balkonen. Bärlauch eignet sich hervorragend als Zutat im Kräuterquark oder in Salaten.