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Recipe: Gnocchi, italienische Kartoffelklößchen

Author: Simone G.
9. November 2011

Sie gehören zur italienischen Küche wie Pasta und Mozzarella: Gnocchi, die kleinen, runden Kartoffelklößchen, die so gut zu Pesto oder einer anderen leckeren Soße passen. Obwohl sie in vielen Restaurants unter Pasta geführt werden, haben Gnocchi mit den Nudelgerichten nur wenig gemein. Anders als Pasta aus Hartweizen bestehen sie nämlich aus einem Kartoffelteig. In der deutschen Küche kommen den italienischen Nocken noch die Schupfnudeln am nächsten.

Gnocchi gibt es vielen Supermärkten und Feinkostgeschäften fertig zu kaufen. Die Zubereitung ist dann denkbar einfach: Die Kartoffelklößchen werden in kochendes, gesalzenes Wasser gegeben; nach wenigen Minuten schwimmen sie an der Oberfläche und sind gar. Anschließend werden sie mit Salbeibutter in der Pfanne geschwenkt oder mit pikanten Soßen verfeinert.

Gnocchi selbst zu machen ist jedoch gar nicht schwer. Es braucht nur wenige Zutaten und einige Handgriffe, die auch ungeübten Köchen leicht gelingen. So können Gäste mit einer ganz besonderen, hausgemachten Spezialität überrascht werden, die sich noch dazu gut vorbereiten lässt.

Für vier Portionen benötigt man:

  • 1 kg mehlig kochende Kartoffeln
  • 1 Ei
  • ½ TL Salz
  • 250 g Mehl
  • Butter
  • Kräuter (z.B Salbei, Oregano, Rosmarin)

Die Kartoffeln schälen und gar kochen. Durch eine Kartoffelpresse auf ein mit Mehl bestäubtes Backblech drücken. Die Masse leicht salzen und das Ei dazugeben. Die Masse verkneten, dabei so viel Mehl dazunehmen, dass der Teig nicht an den Fingern klebt. Eine Handvoll Teig abnehmen, zu eine Rolle formen und etwa zwei Zentimeter große Stücke abschneiden, die mit der Innenseite einer Gabel flachgedrückt werden.

Zum Garen die Gnocchi in einen Topf mit kochendem Salzwasser geben. Die Temperatur zurückdrehen und die Kartoffelklößchen so lange ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Anschließend etwas Butter in einer Pfanne zerlassen, eventuell Kräuter dazugeben und die Gnocchi darin schwenken, bis sie goldbraun sind.


Recipe: Pommes selbst gemacht

Author: Simone G.
18. August 2011

Wenn man Kinder fragt, was sie gerne essen würden, hört man meisten zwei Antworten: Pizza oder Pommes. Pommes frittes, die frittierten Stäbchen aus Kartoffeln gelten zwar als nicht gerade gesund, da sie während des Garvorgangs sehr viel Fett aufsagen; sie schmecken allerdings lecker und herzhaft und sind daher nicht nur bei Kindern beliebt. Bleibt der Klassiker unter den Fast Food Gerichten eine Ausnahme auf dem Speiseplan, spricht auch nichts dagegen, ab und an einmal Pommes zu genießen. Mit ein paar Tipps können Sie bei der Zubereitung an Fett sparen, ohne dass der Geschmack darunter leidet.

Tipps für fettärmere Pommes frittes:

  • Backofen-Pommes werden nicht in der Fritteuse mit viel Fett gegart, sondern im Ofen auf dem Backblech knusprig und rösch gebacken.

Backofen-Pommes gelingen meistens nicht ganz so knusprig wie Pommes, die im Fett ausgebacken werden. Aber auch bei der Zubereitung in der Fritteuse kann am Fett gespart werden.

  • Lassen Sie das Fett zunächst richtig heiß werden, bevor Sie die Pommes dazugeben. Sonst saugen sich diese noch mehr mit Fett voll.
  • Geben Sie die Pommes nach dem Frittieren auf Küchenpapier, damit überflüssiges Fett abtropfen kann.
  • Es gibt mittlerweile auch Fritteusen, die mit nur einem Esslöffel voll Öl krosse Pommes ausbacken wollen. Wenn Sie die leckeren Kartoffel-Stäbchen häufiger genießen möchten, wären die Anschaffung einer fettsparenden Fritteuse eine Überlegung wert.

Pommes selbst zu machen ist übrigens gar nicht schwer. Dazu brauchen Sie in erster Linie die richtigen Kartoffeln – am besten wählen Sie eine mehligkochende Sorte, damit die Pommes außen kross, innen aber schön weich werden. Um die typische Stäbchenform hinzukriegen, empfiehlt sich ein Pommes-Schneider. Natürlich können Sie die Kartoffeln auch von Hand schneiden, das ist allerdings sehr viel Arbeit.

Blanchieren Sie die Kartoffelspalten und schrecken Se sie mit kaltem Wasser ab. Anschließend lassen Sie die Kartoffeln bei etwa 50 bis 80 Grad (Umluftherd) für ca. eine Stunde trocknen. Die Pommes sollten kein Wasser mehr abgeben. Als Alternative können Sie die Pommes auch in ein Tuch schlagen und die Flüssigkeit so abtropfen lassen. Erhitzen Sie nun das Fett und geben Sie die Pommes hinzu – nicht zu viele auf einmal, damit sie nicht aneinander backen. Sobald die Stäbchen hellgelb sind, nehmen Sie sie heraus, lassen sie kurz abtropfen und geben sie dann ein zweites Mal hinein. So werden die Pommes lecker knusprig. Nach dem Frittieren lassen Sie die Pommes abermals abtropfen und würzen Sie nun mit Salz und anderen Gewürzen ganz nach Ihrem Geschmack.

Möchten Sie einmal einen exotischeren Geschmack ausprobieren, können Sie statt herkömmlicher Kartoffeln einmal Süßkartoffeln ausprobieren. Statt diese zu frittieren, wälzen Sie sie in einer Schüssel mit pflanzlichem Öl und geben sie anschließen für 25 bis 30 Minuten bei 230 Grad in den vorgeheizten Backofen.

 

Kartoffeln sind in unseren Regionen einer der wichtigsten Nährstofflieferanten überhaupt. Die runden Erdäpfel sind entgegen aller Gerüchte keine Dickmacher: Sie enthalten kaum Fett, bestehen dafür zu rund 80 Prozent aus Wasser und zu etwa 15 Prozent aus Kohlehydraten. Die kleinen Kraftpakete geben so eine Menge Energie, ohne sich als Hüftpolster abzusetzen. Das gilt natürlich nur, wenn man Kartoffeln in ihrer ursprünglichen Form genießt – frittiert als Pommes, Kroketten oder Rösti bringen sie selbstverständlich einiges an Kalorien auf die Waage.

Nach Frittiertem steht einem der Sinn an heißen Sommertagen ohnehin nicht. Da soll etwas Leichtes auf den Teller, am liebsten ein knackiger Salat. Frisch und nahrhaft ist ein Salat aus Kartoffeln und Sellerie. Kalt genossen ist der Salat ein leckerer Mittagssnack; er schmeckt aber auch warm als Abendessen zu Fleisch oder auch solo zu einem knusprigen Baguette.

Für vier Portionen Kartoffel-Sellerie-Salat benötigt man:

  • 500 gr festkochende Kartoffeln
  • 350 gr Staudensellerie
  • 1 Kopfsalat
  • 1 Schalotte
  • Salz und schwarzen Pfeffer

Kartoffeln als Pellkartoffeln kochen, abgießen und schälen. Sellerie in etwa 4 cm lange Stücke schneiden, drei Minuten in Salzwasser kochen und ebenfalls abgießen. Schalotten schälen und schneiden, den Kopfsalat waschen und gründlich trockenschleudern. Die Kartoffeln in Scheiben schneiden und mit dem Sellerie mischen. Schalotten unterheben. Den Kopfsalat auf einem Teller oder einer kleinen Salatschüssel anrichten, den Kartoffel-Sellerie-Salat darüber geben und mit Salz und schwarzem Pfeffer aus der Mühle würzen.

Als Dressing nimmt man entweder eine selbstgemachte Mayonnaise, oder, wenn man es leichter mag, Joghurt mit etwas Zitrone, Senf, Salz, Pfeffer und einem Schuss Pflanzenöl.

Für die Mayonnaise braucht man

  • 1 TL scharfer Senf
  • 1 TL Essig
  • 2 Eigelb
  • 125 ml Pflanzenöl
  • 3 EL Sahne oder Crème Fraiche
  • 1 EL gehackte Petersilie

Senf und Essig mit den beiden Eigelb verrühren. Das Öl in einem dünnen Strahl hineinlaufen lassen, bis eine cremige Soße entsteht. Sahne oder Crème Fraiche unterheben. Die Mayonnaise über den Salat geben und mit Petersilie bestreuen


24. Juni 2010

In Spanien und Lateinamerika reicht man sie zum Wein oder zu einem schönen, kalten Glas Bier; in anderen Ländern sind sie als appetitanregende Vorspeise beliebt: Tapas. Die kleinen, mundgerechten Häppchen erhält man in spanischen Bodegas oft kostenlos zu einem Getränk. Ihre ungeheure Vielfalt sicherte den Tapas ihre Beliebtheit weit über ihr Herkunftsland hinaus.

Tapas-Varationen sind zum Beispiel eine schöne Vorspeise für ein sommerliches Dinner und eine herrliche Leckerei für einen geselligen Weinabend mit Freunden.

Klassische, einfach, aber sehr schmackhafte Tapas sind Oliven, gefüllt mit Avocado oder Thunfischcreme, Erdnüsse oder herzhafter geräucherter Schinken.

Sehr beliebt sind auch Patatas Bravas, Kartoffeln in einer herzhaften Tomaten-Soße.

Für 4 Personen braucht man:

  • 500 g Kartoffeln
  • je nach Geschmack 6 EL Oliven
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Gemüsezwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 6 große Tomaten oder 600gr Dosentomaten
  • 4 EL Weißwein oder trockenen Sherry
  • 1 getrocknete Chilischote
  • 1 EL Zitronensaft

Zwiebeln und Knoblauch hacken. Olivenöl in einer großen Schmorpfanne erhitzen, Zwiebeln dazugeben und langsam garen. Sobald sie weich werden, den Knoblauch dazugeben.

Die Tomaten, die Oliven, den Weißwein oder Sherry und die Chilischote zu den Zwiebeln in die Pfanne geben. Langsam einkochen lassen. Statt frischer Tomaten können Sie auch Dosentomaten verwenden – im Winter sind diese meist aromatischer als die Tomaten, die man im Handel bekommt.

6 EL Olivenöl in einer zweiten Pfanne erhitzen, die Kartoffeln würfeln und im Öl bei starker Hitze ca. 5 Minuten anbraten. Anschließend die Temperatur herunterschalten und die Kartoffeln noch 20 Minuten garen. Um Anbrennen zu vermeiden, öfter umrühren.

Die Kartoffeln zur Soße geben und bei mittlerer Hitze noch etwas köcheln lassen, bis die Soße eingedickt ist.

Zutaten für 4 Personen:
1kg Kartoffeln
500g Quark
100ml milch
1 Zwiebel
1 Bund Schnittlauch
Paprikapulver
Kümmelpulver
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Die Kartoffeln waschen, aber nicht schälen! In einem Topf etwa 20.25 Minuten bei schwacher Hitze kochen. Mit einem Messer leicht in die Kartoffel stechen, um herauszufinden ob sie gar sind.
Während die Kartoffeln kochen, den Kräuterquark zubereiten. Dazu den Quark in einer Schüssel mit der Milch cremig rühren. Die Zwiebel schälen und sehr fein würfeln, dann zum Quark geben. Den Schnittlauch abspülen, trocken tupfen und in schmale Röllchen schneiden, dann zusammen mit Salz, Pfeffer, Paprika und Kümmel zum Quark geben und gut unterrühren.
Sobald die Kartoffeln gar sind, diese abgießen und kurz mit kaltem Wasser abschrecken, dann zusammen mit dem Kräuterquark servieren.


Recipe: Tolle Knolle

Author: torstendlp
10. Februar 2009

Die Kartoffel ist eine vielseitige Knolle, die auf viele leckere Arten zubereitet werden kann. In Deutschland isst jeder Bürger im Durchschnitt 70kg Kartoffeln im Jahr. Die tolle Knolle zählt damit zu einem der wichtigsten Grundnahrungsmittel. Allerdings ist der Konsum seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs deutlich zurückgegangen, da sich seit dieser Zeit Alternativen, wie zum Beispiel Reis und Pasta, immer weiter verbreiten.

Die Kartoffel hat viele Vorteile, so enthält sie viel Vitamin C sowie Vitamin B1 und B2, dazu Magnesium, Kalium und Eisen. Außerdem ist sie leicht verdaulich und liefert wertvolle Kohlenhydrate.

Natürlich ist die Knolle gesünder, wenn sie frisch zubereitet wird und nicht in Form eines Fertigproduktes, wie Pommes Frites, Chips oder fertiger Salat, verzehrt wird.

Also, öfter mal zur Kartoffel greifen!