Sie gehören zur italienischen Küche wie Pasta und Mozzarella: Gnocchi, die kleinen, runden Kartoffelklößchen, die so gut zu Pesto oder einer anderen leckeren Soße passen. Obwohl sie in vielen Restaurants unter Pasta geführt werden, haben Gnocchi mit den Nudelgerichten nur wenig gemein. Anders als Pasta aus Hartweizen bestehen sie nämlich aus einem Kartoffelteig. In der deutschen Küche kommen den italienischen Nocken noch die Schupfnudeln am nächsten.
Gnocchi gibt es vielen Supermärkten und Feinkostgeschäften fertig zu kaufen. Die Zubereitung ist dann denkbar einfach: Die Kartoffelklößchen werden in kochendes, gesalzenes Wasser gegeben; nach wenigen Minuten schwimmen sie an der Oberfläche und sind gar. Anschließend werden sie mit Salbeibutter in der Pfanne geschwenkt oder mit pikanten Soßen verfeinert.
Gnocchi selbst zu machen ist jedoch gar nicht schwer. Es braucht nur wenige Zutaten und einige Handgriffe, die auch ungeübten Köchen leicht gelingen. So können Gäste mit einer ganz besonderen, hausgemachten Spezialität überrascht werden, die sich noch dazu gut vorbereiten lässt.
Für vier Portionen benötigt man:
- 1 kg mehlig kochende Kartoffeln
- 1 Ei
- ½ TL Salz
- 250 g Mehl
- Butter
- Kräuter (z.B Salbei, Oregano, Rosmarin)
Die Kartoffeln schälen und gar kochen. Durch eine Kartoffelpresse auf ein mit Mehl bestäubtes Backblech drücken. Die Masse leicht salzen und das Ei dazugeben. Die Masse verkneten, dabei so viel Mehl dazunehmen, dass der Teig nicht an den Fingern klebt. Eine Handvoll Teig abnehmen, zu eine Rolle formen und etwa zwei Zentimeter große Stücke abschneiden, die mit der Innenseite einer Gabel flachgedrückt werden.
Zum Garen die Gnocchi in einen Topf mit kochendem Salzwasser geben. Die Temperatur zurückdrehen und die Kartoffelklößchen so lange ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Anschließend etwas Butter in einer Pfanne zerlassen, eventuell Kräuter dazugeben und die Gnocchi darin schwenken, bis sie goldbraun sind.