In wenigen Tagen ist schon wieder Halloween. Das Fest, dass in der Nacht zu Allerheiligen die Geister austreiben soll, entstammt ursprünglich aus der irischen Tradition, wurde von Einwanderern nach Amerika importiert und findet seit einigen Jahren auch in Deutschland immer mehr Fans. Zu Halloween dazu gehört die Kürbislaterne – der Jack o’Lantern, ein ausgehöhlter Kürbiskopf. Dieser soll böse Geister vom Haus fernhalten – ein Glaube, der genau wie das ganze Fest keltischen Ursprungs ist. Kürbisse findet sich zu Halloween und überhaupt im Herbst auch gerne auf dem Tisch, zum Beispiel als leckere Kürbissuppe.
Wenn die Tage kälter werden, ist es gut, am Abend etwas Wärmendes essen zu können. Zu einem herbstlichen Gericht, vor allem in den Tagen rund um Halloween, passt nun nicht besser als Kürbis. Ein Klassiker ist die Kürbissuppe. Sie ist einfach zuzubereiten, Kürbisse sind im Herbst überall erhältlich und vor allem mit der Zugabe von etwas Ingwer ist sie herrlich wärmend.
Am besten für die Suppe eignet sich der Hokaido-Kürbis mit seinem weichen Fruchtfleisch. Für eine leicht exotische Kürbissuppe mit Ingwer benötig man:
- 1 Hokaido-Kürbis
- 2 bis 3 Knoblauchzehen
- 1 Zwiebel
- eine halbe Ingwerwurzel
- 1 Becher Sahne
- Salz
- Pfeffer
- Chili
- Evtl. etwas Kürbiskernöl und ein paar Kürbiskerne
Den Kürbis aufschneiden, von den Kernen befreien und in kleine Würfel schneiden. Geschält werden muss der Hokaido nicht. Zwiebel, Ingwer und Knoblauch fein hacken, in etwas Öl anbraten. Wenn die Zwiebeln glasig sind, mit Wasser ablöschen und den Kürbis dazugeben. Wasser nachfüllen, bis das Gemüse komplett bedeckt ist. Mit Salz, Pfeffer und Chili würzen. Wenn der Kürbis weich ist, die Masse pürieren. Die Sahne dazugeben, noch einmal kurz erhitzen, aber nicht mehr kochen lassen. Die Suppe eventuell mit etwas Kürbiskernöl und einigen gerösteten Kürbiskernen garnieren.