Koch Blog

Tipps für Hobbyköche -
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8. September 2011

Innen weich, außen knusprig und in der Mitte ein Loch – nein, das sind keine Donuts oder Krapfen, das sind Bagels. Das runde Gebäckstück stammt aus der jüdischen Küche, eroberte zunächst die USA und ist nun auch in deutschen Imbissen und Coffee Shops immer häufiger anzutreffen. Ein Bagel ist zäher als ein herkömmliches Brötchen, macht länger satt und ist längst nicht nur für das Frühstück geeignet.

Heute ist uns der Bagel als typisch US-amerikanisches Gebäck im Kopf. Ursprünglich erfunden wurde er allerdings von einem jüdischen Bäcker in Wien. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts gelangte der Bagel mit jüdischen Einwanderern auch in die USA.

Es gibt das Gebäck in unzähligen Variationen, pur, mit Sonnenblumen- oder Kürbiskernen, mit Mohn, mit Nüssen oder auch als süße Variante mit Cranberries, den amerikanischen Preiselbeeren. Genauso vielfältig sind die Belege: In der klassischen Variante wird der Bagel mit Frischkäse und Lachs – oder amerikanisch: Cream Cheese and Salmon – belegt. Diese Variante berücksichtigt die jüdischen Vorgaben einer koscheren Küche. Darüber hinaus sind dem eigenen Geschmack keine Grenzen gesetzt; ob süß oder herzhaft, der Bagel schmeckt in allen Ausführungen.

Bagels bestehen aus einem Hefeteig. Im Unterschied zum Brötchen wird der Bagelteig nach der Zubereitung nicht sofort gebacken. Zunächst kommt er über Nacht in den Kühlschrank zum Ruhen. Am nächsten Tag wird der Bagel in Honigwasser gekocht, was ihm seine typische Konsistenz verleiht. Für jede Seite lässt man ihn etwa 30 Sekunden im Honigwasser ziehen. Erst anschließend wird er mit einem verquirltem Ei bestrichen und fertig gebacken. Bagels lassen sich so auch gut vorbereiten: Der Teig hält sich im Kühlschrank mehrere Tage lang – hat man Appetit auf etwas Frisches zum Frühstück, kocht man ihn einfach auf und gibt ihn anschließend in den Backofen.

 

 


Recipe: Muntermacher zum Frühstück

Author: Simone G.
15. April 2010

Die ersten Sonnenstrahlen lassen sich blicken, die Vöglein zwitschern, eigentlich möchte man voller Elan in den Tag starten. Doch ganz hinterhältig schlägt sie zu, die Frühjahrsmüdigkeit. Bestes Mittel, den Schlaf aus dem Körper zu kriegen, ist ein aktivierendes, belebendes Frühstück. Damit ist nun nicht eine extra-große Tasse Kaffee gemeint – Koffein macht nur kurzfristig wach.

Wahre Muntermacher sind dagegen Vitamine, Mineralstoffe und Kohlehydrate. Das Frühstück sollte einerseits leicht verdaulich sein – schließlich möchte man nicht schon am frühen Morgen was Schweres im Magen haben – zum anderen bis zum Mittags sättigen. Obst, Vollkorn und Milchprodukte sind da eine perfekte Kombination: Obst liefert Vitamine und Energie aus Fruchtzucker (Fructose) und Traubenzucker (Glucose). Vollkornflocken und Vollkornbrot sättigen gut und geben ebenfalls einen Energie-Kick. Die Eiweiße in den Milchprodukten wie Joghurt, Quark oder Dickmilch sind leicht verdaulich und beschweren nicht.

Beispiele für ein Muntermacher-Frühstück, die schnell gemacht sind:

  • Vollkornbrot mit körnigem Frischkäse bestreichen, dazu Weintrauben oder Erdbeeren reichen.
  • Frisches Obst – je nach Geschmack und Jahreszeit Äpfel, Birnen, Beeren, Melone, Papaya, Orangen – klein schneiden, mit Vollkornflocken oder Vollkornflakes bestreuen und mit Magerquark oder Joghurt vermengen.
  • Müsli selbst machen, das ist kalorienärmer als gekauftes Müsli und geht ganz leicht: Vollkornflocken, z.B. Haferflocken mit Knusperflakes mischen, frisches und getrocknetes Obst nach Geschmack dazu geben, mit Milch oder Joghurt mischen.
  • Klassisches Bircher-Müsli: 1 EL Haferflocken 12 Stunden in 3 EL Wasser einweichen lassen, morgens mit Zitronensaft und 1 EL Milch verrühren, 2 geriebene Äpfel und 1 EL geriebene Nüsse dazugeben. Das Bircher-Müsli kann man mit Beeren und anderen Früchten variieren.

Noch ein Tipp: Auch einige Gewürze sind wahre Muntermacher. Geben  Sie doch mal eine Prise Zimt über das Müsli oder reiben etwas frischen Ingwer in einen Obstsalat. So startet man frisch und ausgeruht in den Tag.


Recipe: Erdbeer-Marmelade

Author: torstendlp
7. Mai 2009

Die ersten heimischen Erdbeeren sind reif, also höchste Zeit Marmelade zu kochen. Hier deshalb ein Rezept für eine wirklich leckere Erdbeer-Marmelade.

Zutaten:
1kg Erdbeeren
1kg Gelierzucker
1 Vanilleschote

Zubereitung:
Die Erdbeeren waschen und vom Grün befreien, kurz abtropfen lassen und anschließend in einen großen Topf geben. Die Erdbeeren mit einem Stabmixer pürieren.
Die Vanilleschote längs halbieren und das Mark herauskratzen. Das Vanillemark und die Vanilleschote zu den Erdbeeren geben, dann den Gelierzucker hinzufügen.
Alle Zutaten auf niedriger Stufe zum Kochen bringen, dabei immer wieder umrühren. Dann die Marmelade für ca. 4 Minuten sprudelnd kochen lassen und zwischendurch den Schaum mit einer Schaumkelle abschöpfen. Die Vanilleschote aus der Marmelade nehmen und die Erdbeer-Marmelade in saubere Gläser füllen, fest verschließen und fertig ist eine absolut leckere Marmelade aus Erdbeeren und einem Hauch Vanille.


28. April 2009

Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit am Tag und sollte daher auf keinen Fall vernachlässigt werden!
Wer gesund und ausgewogen frühstückt, ist fit für den Tag und kann schon morgens voll durchstarten! Ideale Zutaten für ein gesundes Frühstück sind Vollkornbrot, magerer Aufschnitt, etwas Käse oder Fisch, Obst und Milchprodukte. Wer zum Frühstück nicht so auf Brot steht, kann ruhig Müsli essen, aber bitte nicht nur gezuckerte Cornflakes mit Milch, sondern ein wirkliches Müsli mit Haferflocken, Nüssen und frischem Obst!
Zum Frühstück sollte auch ein warmes Getränk, wie zum Beispiel Tee oder Kaffee nicht fehlen, natürlich in Maßen, aber ein großer Becher ist durchaus ok. Außerdem sollte ein Glas frischgepresster O-Saft oder eine halbe Grapefruit mit von der Partie sein.
Mit einem gesunden Frühstück wird nicht nur der Grundstein für einen erfolgreichen Tag gelegt, sondern auch das gesamte Wohlbefinden gesteigert!
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