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Recipe: Fruchtige Wildbeerengrütze

Author: Simone G.
25. August 2011

Jetzt im Spätsommer sind die Beeren los: Die kleinen, tiefroten Früchte sind nun reif und konnten genug Sonne tanken, um besonders süß zu schmecken. Brombeeren, Blaubeeren, Johannisbeeren und andere süße Früchtchen schmecken nicht nur gut, sie sind auch noch äußerst gesund. Zum einen enthalten sie viel Vitamin C und Folsäure, was gut für die Abwehrkräfte ist und den Körper auf den kommenden Herbst und Winter vorbereitet. Zum anderen stecken die kleinen Beeren auch voller sekundärer Pflanzeninhaltsstoffe. Diese stärken die Gefäße und das Herz-Kreislauf-System, zudem wird ihnen eine krebsvorbeugende Wirkung zugesprochen. Blaubeeren wirken noch dazu entzündungshemmend, Brombeeren und Johannisbeeren enthalten besonders viel Eisen.

Am besten schmecken Beeren natürlich frisch vom Strauch. Eine weitere leckere Variante, um die roten bis blauen Früchte zu genießen, ist allerdings ein Klassiker aus der norddeutschen Dessert-Küche: die Rote Grütze. Es gibt zahlreiche Rezepte für diese fruchtige Nachspeise. Wahrscheinlich hat jede norddeutsche Familie ihr ganz eigenes Traditionsrezept. Tiefrot und mit dem vollen Geschmack der Beeren ist eine Wildbeerengrütze. Diese kommt ohne Schattenmorellen aus, welche die Grundlage vieler Rote Grütze Rezepte darstellen, bietet dafür aber die volle Kraft und den ganzen Geschmack der Beeren.

Für vier Portionen Wildbeerengrütze benötigt man:

  • 250gr Heidelbeeren
  • 250gr schwarze Johannisbeeren
  • 125gr Brombeeren
  • 125gr Himbeeren
  • 125gr Preiselbeeren
  • 250ml Rotwein
  • 100gr Zucker
  • Die Schale einer halben, unbehandelten Zitrone
  • 40gr Speisestärke (Soßenbinder)
  • 4 EL Cassis

Die Beeren mit dem Rotwein, 250ml Wasser, dem Zucker und der Zitronenschale aufkochen lassen. Die Speisestärke mit Wasser anrühren und zu den Beeren geben. Das Ganze noch einmal aufkochen lassen, die Zitronenschale herausnehmen und den Cassis dazugeben. Die fertige Grütze in eine Schüssel oder mehrere Dessertschalen füllen, dünn mit Zucker bestreuen, damit sich keine Haut bildet. Am besten über Nacht kühl stellen.

Zu der Wildbeerengrütze schmeckt Milch, Sahne oder Vanillesoße.


Recipe: Cranberries

Author: Simone G.
28. Oktober 2010

Sie leuchten in einem intensiven Rot, farbenfroher als Heidelbeeren. Sie sind größer und imposanter als Preiselbeeren. Cranberries sind wirklich besondere Früchtchen. Der englische Name leitet sich von den Wörtern crane für Kranich und berry für Beere ab – die ersten europäischen Siedler in Nordamerika erinnerten die gelben Samenfäden an Kranichschnäbel, so kam die Beere zu ihrem Namen, In Deutschland heißt sie Moosbeere.

Cranberries sind nicht nur wegen ihres Namens vor allem als amerikanische Frucht bekannt. Sie wachsen in Nordamerika, die Hauptanbaugebiete liegen in den nördlichen Staaten der USA und in Kanada. Dort wachsen die Sträucher dicht an dicht auf riesigen Cranberrie-Feldern. Die knallrote Beere gehört in den USA fest zum Thanksgiving, dem Erntedankfest. Dort ist sie ein fruchtiger Begleiter zum knusprigen Truthahn.

Aber auch in Europa und Asien ist die Frucht beheimatet. In Skandinavien ist sie ebenfalls sehr beliebt und wird gerne als Fruchtsoße oder Marmelade genossen.

Die Ernte der roten Beeren ist spektakulär anzusehen: Die dicht bewachsenen Felder werden geflutet. Die Wassermassen trennen die Beeren von den Sträuchern, sodass sie auf der Wasseroberfläche treiben. So bilden sich ausladende, leuchtend rote Seen. Die losen Beeren können dann von den Erntehelfern aufgesammelt werden.

So verlockend die roten Früchtchen aussehen, so sauer ist ihr Geschmack. Frische Cranberries sind wahrlich nicht jedermanns Sache. Die Beere wird daher meistens gekocht oder getrocknet. Als gezuckerte Soße ist sie eine leckere Ergänzung sowohl zu hellem Fleisch – wie eben dem Thanksgiving-Truthahn – wie auch zu herzhaftem Wild.

Durch das Trocknen erhöht sich der prozentuale Zuckeranteil; getrocknete Cranbeeries sind daher eine schmackhafte Leckerei und eine beliebte Zutat für Müsli oder Gebäck. Sie erinnern ein wenig an Rosinen, sind aber fester und haben eine ganz eigene, unverwechselbare Note.


Recipe: Erfrischende Sorbets, kinderleicht gemacht

Author: Simone G.
6. Juli 2010

Bei heißen Temperaturen ist jede Abkühlung willkommen. Eiscreme hat daher Hochkonjunktur. Doch andererseits möchte man seine Magen und seine Hüften auf Dauer auch nicht mit schweren Dingen belasten. Sollte Ihnen Eiscreme als Dessert oder als Leckerei für Zwischendurch zu kalorienreich sein, gibt es eine süße Alternative, die zudem noch schnell gemacht ist: Fruchtsorbet.

Ein Sorbet ist eine halbgefrorene Speise, die man aus Fruchtsaft, Fruchtmark oder Fruchtpürree herstellen kann. Sorbets sind so enorm vielfältig, da man beinahe jede saftige Obstsorte verwenden kann.

Für ein sommerliches Beerensorbet benötigen Sie beispielweise:

  • 500 gr gemischte Beeren
  • etwa 4 – 6 EL Zucker (je nach Süße der Beeren)
  • etwas Zitronenabrieb

Die Herstellung ist kinderleicht:

Pürieren Sie die Beeren mit einem Pürierstab oder in einem Mixer. Geben Sie den Zucker und den Zitronenabrieb dazu, mischen noch einmal gut durch und lassen Sie die Masse mindestens drei Stunden im Eisschrank gefrieren. Rühren Sie die Sorbet-Masse etwa alle 30 Minuten durch, damit sie nicht zu einem Eisklumpen gefriert. Vor dem Servieren noch einmal durchpürieren.

Noch schneller und einfacher geht es, wenn sie tiefgekühlte Beeren verwenden. Pürieren Sie dann einfach die noch gefrorenen Beeren mitsamt Zucker und Zitronenschale – schon haben Sie ein wunderbares Sorbet.

Für Besondere Anlässe tauschen Sie Fruchtsaft bzw. Fruchtmark einfach durch Champagner aus – schon haben Sie einen Aufsehen erregenden Zwischengang oder ein leckeres Dessert.