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Recipe: Erfrischende Apfelsuppe

Author: Simone G.
3. Juni 2011

Die traditionelle Apfelzeit ist zwar im Herbst, wenn das Fallobst in Deutschland geerntet wird und frisch und knackig in den Läden liegt. Doch auch im Sommer erfrischt das Obst – pur oder auch als fein säuerliche Suppe. Eine Apfelsuppe ist genau das richtige für warme Frühlings- und Sommerabende: Leicht, fruchtig und mit einem Hauch von Alkohol.

Für 4 Portionen der Apfelsuppe benötigen Sie

  • 750 gr süßsäuerliche Äpfel, zum Beispiel Boskop
  • Den Saft von einer Zitrone
  • 2 EL Butter
  • 2 oder 3 EL Weizenmehr
  • 250ml Apfelsaft
  • 250ml Apfelmost (wenn Kinder mitessen, nehmen Sie einfach 500ml Apfelsaft)
  • 500ml Gemüsebrühe
  • 75ml süße Sahne
  • Salz, schwarzen Pfeffer und Cayennepfeffer zum Abschmecken
  • Geröstete Weißbrotwürfel zum Garnieren
  • Evtl. Zimtzucker

Schälen Sie zunächst die Äpfel und entfernen Sie das Kerngehäuse. Schneiden Sie die Äpfel in kleine Würfel und beträufeln Sie diese mit dem Zitronensaft, damit sie nicht braun werden. Erhitzen Sie die Butter in einem Topf und schwitzen Sie die Äpfel darin an.

Stäuben Sie anschleißend das Weizenmehl über die Äpfel und geben Afelsaft, Apfelmost und Gemüserühe hinzu. Bringen Sie die Suppe zum Kochen; bei schwacher Hitze muss sie nun etwa acht bis zehn Minuten lang ziehen.

Sind die Äpfel weich, pürieren Sie die Suppe und erhitzen sie erneut. Verfeinern Sie die Suppe mit der Sahne – anschließend nicht mehr aufkochen! – und schmecken Sie mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer ab.

Garnieren können Sie die Suppe mit gerösteten Weißbrotwürfeln. Der perfekte Begleiter zu Äpfeln ist etwas Zimt; so schmeckt auch diese Apfelsuppe besonders gut, wenn Sie etwas Zimtzucker darüberstäuben.

Im Internet können Sie auch erfahren wie man sich gesund vegan ernähren kann.


Recipe: Wie viel Gutes steckt im Apfel?

Author: Simone G.
27. August 2010

Ein englisches Sprichwort besagt: An apple a day keeps the doctor away – isst man einen Apfel am Tag, kann man sich den Doktor sparen. Der Apfel gehört ganzjährig zu den beliebtesten Obstsorten von jung und alt: Statistisch gesehen isst jeder Deutsche 17 Kilo Äpfel im Jahr – zum einen, weil der Apfel einfach gut schmeckt, sich gut lagern und vielfältig in der Küche einsetzen lässt, zum anderen aber auch wegen der nachgesagten positiven Wirkung auf die Gesundheit.

Doch was steckt wirklich im runden Kernobst?

Zu 85% besteht ein Apfel aus Wasser. Er ist relativ energiearm und liefert nur zirka 60 Kalorien. Dabei finden sich unter der Schale mehr als 30 Vitamine und viele wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente.

Äpfel verfügen über einen besonders hohen Gehalt an Provitamin A, Vitamin B1, B2, B6, E und C und liefern zudem Niacin und Folsäure. Zudem sind Äpfel eine wahre Kaliumbombe: 100 bis 180 Milligramm enthält ein Apfel im Durchschnitt – der Tagesbedarf eines Erwachsenen liegt bei 2gr.

Ein weiterer wichtiger Stoff im Apfel ist das Pektin. Dieses Polysaccherid – also ein Mehrfachzucker – übernimmt in den Zellen eine festigende und wasserregulierende Funktion. Äpfel bestehen zu 1-1,5% aus Pektinen. Pektin soll auch den Cholesterinspiegel senken und  Schadstoffe aus dem Körper schwemmen.

Sogar eine krebsvorbeugende Wirkung wird dem Apfel nachgesagt. Verantwortlich dafür sollen die enthaltenen Flavonoide und Carotinoide sein, sekundäre Pflanzenstoffe, die in vielen Obst- und Gemüsesorten enthalten sind. Das bekannteste Carotinoid ist das Beta-Carotin, die Vorstufe zum Vitamin A. Flavonoide und Carotinoide wehren freie Radikale ab, die über Umweltgifte oder Stoffwechselprozesse in den Körper gelangen. Flavonoide können zudem den Blutdruck regulieren und so das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen mindern.

Täglich einen Apfel zu verzehren, kann sich also wirklich positiv auf die Gesundheit auswirken. Was ist nun dran an der Aussage, dass die meisten Vitamine in der Schale sitzen würden?

Auch dieser Satz stimmt: Etwa 70% aller enthaltenen Vitamine und stecken in der Schale. Bis zu 35 Milligramm Vitamin C liefert allein die Schale eines Apfels; zudem verbergen sich hier Eisen, Magnesium und ungesättigte Fettsäuren. Beim Kauf von Äpfeln sollte man daher auf ungespritztes Obst achten, damit man die Schale sorglos mitverzehren kann.