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Tipps für Hobbyköche -
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Recipe: Gesund abnehmen nach den Feiertagen

Author: Simone G.
4. Januar 2012

Die Feiertage mit ihren Festtagsbraten, den Marzipankartoffel, de Weihnachtsplätzchen und anderen Schlemmereien sind vorbei, das neue Jahr ist angebrochen – der Zeitpunkt für viele Menschen, sich gute Vorsätze zu setzen. Abnehmen, eine gesündere Ernährung und mehr Sport stehen wie jedes Jahr auch 2012 in der Top Ten der Vorsätze für das neue Jahr. Die DAK-Versicherung hat für eine repräsentative Studie über 1.000 Menschen über 14 Jahren befragt und so die aktuelle Hitliste der guten Vorsätze aufgestellt. Abnehmen möchten demnach 34 Prozent der Befragten, sich gesünder ernähren ganze 43 Prozent und mehr Sport machen 53 Prozent.

 

Nach den meist kalorienreichen Feiertagen ist der Gang auf die Waage für viele Menschen mit einem Schrecken verbunden. Crash-Diäten, die auf eine möglichst schnelle Gewichtsabnahme in wenigen Tagen setzen, sind allerdings nicht empfehlenswert: Zwar nimmt der Körper schnell ab, aber auch schnell wieder zu, wenn die Diät beendet ist. Folge ist der gefürchtete Jojo-Effekt – nach dem Ende der Diät hat man mehr Kilos wieder drauf als vorher. Experten zufolge sollte die Gewichtsabnahme in der Woche nicht mehr als 500 Gramm betragen. Auf diese Weise sind Erfolge zwar weniger schnell zu sehen, dafür nachhaltiger. Und der beste Weg, um seine Pfunde dauerhaft loszuwerden, ist eine langfristige Ernährungsumstellung. Ballaststoffreiche, frische und vitaminreiche Lebensmittel, viel Obst und Gemüse und mit Genuss auch einmal ein Stück Kuchen oder etwas Schokolade – mit einer gesunden Mischkost kann man ebenfalls das Gewicht reduzieren, auf eine sanfte und gesunde Art.

 

Durch Crash Diäten fährt der Organismus in den Hungerstoffwechsel. Nach einigen Tagen gewöhnt der Körper sich an die geringe Kalorienzufuhr, die Gewichtsabnahme stagniert. Isst man wieder normal, lagert der Organismus die Kalorien schneller ein. Wichtiger, als Kalorien übermäßig zu reduzieren, ist es daher, den Grundumsatz zu erhöhen. Eine langfristige Gewichtsabnahme ohne mehr Bewegung ist kaum machbar. Sport sollte daher zum Programm jedes Abnehmwilligen gehören. Doch auch im Alltag bieten sich viele Gelegenheiten für mehr Bewegung: Treppen steigen statt Aufzug fahren, laufen oder das Rad nehmen statt das Auto – so sind schnell ein paar Kalorien verbrannt. Zudem baut man auf diese Weise Muskeln auf. Diese sind wichtig für den Fettstoffwechsel: Je mehr Muskelmasse vorhanden ist, umso mehr Fett wird auch verbrannt. Muskeln sind allerdings schwerer als Fettgewebe, daher wundern Sie sich nicht, falls Sie nach einigen Wochen Sportprogramm erst einmal etwas mehr Gewicht auf die Waage bringen.


30. Dezember 2011

Den Jahreswechsel feiert man am liebsten mit Freunden und lieben Verwandten. Damit auch der Gastgeber die Party in vollen Zügen genießen kann, steht ein aufwendiges Drei-Gänge-Menü eher selten auf der Speisekarte. Viel besser geeignet sind Häppchen und Gerichte, die man gut vorbereiten kann. Raclette und Fondue gehören zum Beispiel zu den Klassikern unter den Silvestergerichten. Doch auch raffinierte Vorspeisen und Salate können die Gäste begeistern.

 

Beim Raclette werden die einzelnen Speisen in kleinen Pfännchen zusammengestellt und auf einem speziellen Raclette-Grill mit Käse überbacken. Auf der Oberseite des Grills können gleichzeitig Fleisch und Gemüse garen. So kann sich jeder Gast die Zutaten nehmen, die er möchte. Neben verschiedenen Fleischsorten eignen sich Zucchini, Paprika, Kartoffeln, Karotten, Zwiebeln und andere herzhafte Gemüsesorten zum Grillen auf dem Raclette. Im Supermarkt finden man zudem speziellen Raclettekäse, der gute Schmelzeigenschaften besitzt.

 

Fondue, ein weiterer Klassiker für die Party zum Jahreswechsel, lässt sich auf viele unterschiedliche Arten zubereiten: Als Schweizer Fondue aus geschmolzenem Käse mit einem Schuss Weißwein, in das Brot getaucht wird, bietet es eine recht schwere Grundlage für eine feucht-fröhliche Nacht. In brutzelndem Fett kann Fleisch knusprig ausgebacken werden. Und zum Nachtisch steht ein Schoko-Fondue bereit, das mit leckeren Früchten genossen wird.

 

Als Alternative lässt sich allerdings auch ein kleines Buffet vorbereiten. Sehr edel wirkt es, wenn Salate und Beilagen in hübschen Gläsern angerichtet werden. Die mundgerechten Portionen lassen sich gut teilweise schon am Vortag vorbereiten und können ganz unkompliziert nach Lust und Laune gegessen werden. Dazu kann Fingerfood wie Blätterteigröllchen, kleine Frikadellen und Schnitzel und Gemüsesticks gereicht werden.

 

Ein klassischen Gebäck in der Silvesternacht sind Berliner, auch Pfannkuchen oder Krapfen genannt. Der gefüllte süße Ballen läutet den Jahreswechsel kulinarisch ein. Wer auf mediterrane Art feiern möchte, kann sich an einem spanischen Brauch orientieren: Demnach steckt man sich um Mitternacht zu jedem der 12 Glockenschläge eine Weintraube in den Mund. Das soll viel Glück für das kommende Jahr bringen.


Recipe: Rheinischer Sauerbraten

Author: Simone G.
21. Dezember 2011

Sind Sie noch auf der Suche nach einem schmackhaften Braten für die Weihnachtsfeiertage? Wie wäre es denn einmal mit einem klassischen Sauerbraten? Ein eigenes Sauerbratenrezept gibt es in fast allen Regionen in Deutschland: Ob schwäbischer Sauerbraten, sächsischer Sauerbraten, fränkischer, westfälischer oder rheinischer Sauerbraten, gemeinsam ist diesem Braten, dass das Fleisch einige Tage vor der Zubereitung in einer Beize eingelegt wird. Dadurch bekommt es seine klassische mürbe Konsistenz und den typischen, feinsäuerlichen Geschmack. Für einen Sauerbraten wird gerne Pferdefleisch verwendet; wer kein Pferd essen möchte oder für Gäste kochen möchte und eher den allgemeinen Geschmack treffen will, kann aber genauso gut Rindfleisch verwenden.

 

Der rheinische Sauerbraten wird zum Beispiel in einer Marinade aus Weißwein eingelegt. Wacholderbeeren geben den typischen Geschmack, Senf und Pfeffer sorgen für eine leicht scharfe Note. Für eine Portion für vier Personen benötigen Sie:

  • 1 kg Rinderbraten
  • 1 Liter Salzwasser
  • 500 ml Weißwein
  • 300 ml Weißweinessig
  • 2  – 3 Zwiebeln
  • 2 bis 3  Karotten
  • 1 Lauchstange
  • 1 EL schwarzer Pfeffer
  • 1 EL Senfkörner
  • 1 EL Wacholderbeeren
  • 3 kl  Lorbeerblätter

Den Rinderbraten waschen und trockentupfen. In eine ausreichend große Schüssel legen und mit dem Salzwasser, dem Weißwein und dem Weinessig übergießen. Zwiebeln, Karotten und Lauch schälen, in Würfel schneiden und zusammen mit den Gewürzen und den Lorbeerblättern zum Sud geben. Den Braten zugedeckt mindestens zwei Tage an einem kühlen Ort stehen lassen.

Anschließend das Fleisch aus der Marinade nehmen, gut abtropfen lassen.

 

Nun benötigen Sie:

  • Salz und gemahlenen Pfeffer
  • 1 EL rosenscharfe Paprika
  • 2 EL Butterschmalz
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 4 EL Rübenkraut
  • Jeweils 2  bis 4 Zweige Rosmarin, Thymian, Majoran
  • Soßenbinder oder etwas Mehl zum binden

Den Braten mit Salz, Pfeffer und Rosenpaprika würzen. Butterschmalz in einem Bräter erhitzen und das Fleisch dort von beiden Seiten anbraten. Die Marinade über ein Sieb abgießen, einen halben Liter abmessen. Gemüse und Kräuter zum Fleisch geben und mitbraten lassen. Marinade mit Gemüsebrühe angießen, das Rübenkraut einrühren, alles zum Fleisch geben. Die Kräuterzweige dazugeben. Anschließend muss das Fleisch im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad etwa 90 bis 120 Minuten schmoren. Nach dem Garen das Fleisch aus der Soße nehmen, die Soße durch ein Sieb abgießen und erneut erwärmen, aber nicht mehr kochen lassen. Mit Mehl oder Soßenbinder abbinden. Das Fleisch in Scheiben in die Soße geben und servieren. Dazu passen Rotkohl und Kartoffeln oder Klöße.


Recipe: So gelingt der Festtagsbraten

Author: Simone G.
13. Dezember 2011

Die Weihnachtstage sind traditionell die Zeit, in der ein besonders leckerer Festtagsbraten auf den Tisch kommen soll. Was an den Weihnachtstagen selbst gegessen wird, hängt stark von den familiären Traditionen und den regionalen Gewohnheiten ab. Im Norden sowie im Süden Deutschlands wird so gerne der Weihnachtskarpfen gegessen, in anderen Regionen ist es eher Geflügel wie Gans oder Ente, die mit der ganzen Familie genossen wird. Doch auch die Adventszeit und die Zeit zwischen den Jahren bietet genügend Gelegenheiten, um einen schmackhaften, klassischen Rinderbraten zu genießen.

 

Der perfekte Braten beginnt mit der Auswahl des richtigen Fleisches. Besonders zart, aber auch besonders heikel in der Zubereitung ist das Rinderfilet. Für Anfänger eignet sich eher ein saftiges Rückenstück oder eine Keule, das kleine Fehler wie zu langes Braten leichter verzeiht. Frisches Fleisch sollte zudem möglichst schnell verarbeitet werden. Im Kühlschrank hält es sich höchstens zwei Tage im untersten Fach. Wichtig für einen guten Geschmack ist es, das Fleisch bereits vor dem Braten zu würzen – allerdings nur mit Kräutern und Pfeffer, Salz kommt erst kurz vor dem Ende der Garzeit hinzu. Salz entzieht dem Braten nämlich Wasser und er wird trocken.

 

Zum Braten wird das Fleisch in eine passende Pfanne mit bereits heißem Fett gelegt. Durch das heiße Anbraten schließen sich die Poren des Fleisches schnell – es tritt nicht zu viel Saft aus und es bildet sich eine leckere Kruste. Zum Garen wird das Fleisch am besten in einen typischen Fleischbräter gegeben und bei nicht zu hoher Temperatur langsam im Ofen fertig gegart. Die Innentemperatur sollte etwa 80 Grad betragen, dann ist das Fleisch zwar gar, aber noch leicht rosa. Vor dem Servieren lässt man das Fleisch außerhalb des Ofens noch etwa zehn Minuten entspannen, gerne auch eingewickelt in eine Alufolie, um die Temperatur zu halten. Das macht das Fleisch fester und leichter zu schneiden. Bis der Braten in der richtigen Garstufe gelingt, kann es einige Versuche brauchen. Denn die perfekte rosa Färbung braucht vor allem eins: Erfahrung. Daher sollte man nicht verzweifeln, wenn der erste Versuch noch zu rosa oder zu durch ist. Zu rohes Fleisch kann in der Pfanne kurz nachgebraten werden, durchgegartes Fleisch schmeckt mit der richtigen Bratensauce durchaus auch noch gut.


Recipe: Richtig panieren

Author: Simone G.
29. November 2011

In der Vorweihnachtszeit beginnt wieder die Zeit der Schlemmerei. Neben Ente, Truthahn, Gans, Fisch und Co. steht gerne auch einmal das ein oder andere panierte Stück Fleisch auf dem Speiseplan. Panieren ist nun nicht schwer – und es bedarf gar nicht immer nur Paniermehl und Semmelbrösel, um ein schönes Stück Fleisch saftig zu braten. Auf eines sollte man aber immer achten: Paniertes ist wesentlich fettiger als unpaniertes Fleisch, da die Panade beim Braten zusätzliches Fett aufnimmt. Paniertes sollte für eine gesunde Ernährung daher eine besondere Ausnahme auf dem Speisezettel bleiben.

Zum Panieren benötigt an – neben Fleisch oder Fisch – nur drei Dinge: Mehl, Ei und Semmelbrösel bilden die Grundpanade. Hat man keine fertig gekauften Semmelbrösel zur Hand, kann man auch altbackene Brötchen oder Toastbrot fein reiben oder, schneller, in der Küchenmaschine zu einem feinen Mehl vermahlen. Alternativ eignen sich aber auch Cornflakes oder Körnermischungen, um eine herzhafte und leckere Panade zu fertigen. Nüsse sind ebenfalls eine tolle Abwechslung für paniertes Fleisch. Beim Braten sollte man dann das Fleisch etwas häufiger wenden, da Nüsse sehr schnell verbrennen und schwarz werden.

Paniert wird in drei Schritten: Zunächst wird das gewaschene und abgetupfte Stück Fleisch von beiden Seiten mit Mehl bestäubt. Anschließend wird es in einem mit etwas Milch und Salz verquirltem Ei gewendet und zum Schluss in Semmelbröseln gewälzt. Damit die Panade schön kross wird und am Fleisch hält, bereitet man das Fleisch am besten etwa eine Stunde vor dem Braten vor und stellt es kühl unter.

Dominosteine gehören zu den Weihnachtssüßigkeiten schlechthin. Süß und schokoladig begeistern sie in der Adventszeit kleine und große Genießer. Typisch für die Leckerei sind die drei Schichten: Der Boden besteht aus würzigem Lebkuchen, darüber liegt eine Schicht aus fruchtigem Aprikosen- oder Kirschgelee, den Abschluss bildet süßes Marzipan. Überzogen sind die Süßigkeiten mit Schokolade, entweder Zartbitter, Milchschokolade oder weißer Schokolade. Erfunden wurden die beliebten Süßigkeiten 1936 vom Dresdener Chocolatier Herbert Wendler.

Dominosteine gibt es zwar zuhauf in sämtlichen Supermärkten zu kaufen, selbst hergestellt schmecken sie aber noch einmal um Längen besser. Statt der typischen Weihnachtsplätzchen können dieses Jahr also einmal selbst gemachte Dominosteine zur Kaffeetafel gereicht werden.

Die Zutaten:

  • 125 g Butter
  •  100 g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 50 g Speisestärke
  • 150 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • Aroma (Orangenschalenaroma) oder geriebene Orangenschalen
  • 30 g geriebene Mandeln

Für den Belag:

  • 200 g Marmelade (Johannisbeer oder Kirsch)
  • 200 g Marzipan-Rohmasse
  • 100 g Puderzucker
  • Etwas Rum (oder Rumaroma)
  • 350 g Kuchenglasur, je nach Geschmack dunkle oder helle Schokolade

Zunächst wird der Lebkuchenboden hergestellt. Dazu Vanillezucker, Zucker und Butter schaumig rühren. Stärke, Mehl und Backpulver durchsieben und mit dem Butter-Zucker-Schaum mischen. Alles gut durchkneten. Die geriebenen Mandeln und das Orangenschalenaroma hinzufügen.  Den Teig auf einem Backblech ausrollen und bei 200 Grad etwa 10 bis 12 Minuten backen.

In der Zwischenzeit die Marmelade erwärmen und glatt rühren. Die Marzipanmasse mit Rum und Puderzucker verkneten. Den Teig aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und die Marmelade darauf verstreichen. Die Marzipanmasse ausrollen und auf die Marmeladenschicht legen. Die Küchlein in etwa 30 Würfel schneiden, die Kuchenglasur schmelzen lassen und die Dominosteine damit bestreichen. Da der Teig zunächst etwas härter wird, die Dominosteine in einer Box zwei bis drei Tage liegen lassen. Dadurch wird der Teig weicher.


Recipe: Pilze richtig zubereiten

Author: Simone G.
14. November 2011

Herbstzeit ist Pilzzeit. Die Hauptsaison der leckeren Waldbewohner ist zwar schon wieder vorbei, doch einige der schmackhaften Varianten findet man immer noch in Supermärkten und auf dem Wochenmarkt. In Gewächshäusern gezüchtete Champignons sind schließlich das ganze Jahr zu erwerben. Ob gekauft oder selbst gesammelt – wie bereitet man Pilze eigentlich richtig zu?

 

Zunächst sollten die Pilze so frisch wie möglich sein. Pilze, die bereits braune Stellen zeigen, werden aussortiert. Anschließend geht es ans Säubern: Pilze saugen sehr viel Wasser auf, daher sollte man sie nie in Wasser einweichen. Das schadet ihnen zwar nicht direkt, verwässert aber im Wortsinne den Geschmack. Besser ist es, man befreit die Pilze mit einer speziellen Bürste von Sand und Erdresten oder reibt sie mit einem weichen Küchentuch ab. Starke Verschmutzungen kann man entfernen, wenn man die Pilze kurz unter fließendes Wasser hält.

 

Rohe Pilze können hervorragend eingefroren werden. Dazu werden zuvor beschädigte Stellen und das untere Ende des Strunkes entfernt, große Pilze eventuell in Scheiben oder Stücke geschnitten und diese in einen Gefrierbeutel gefüllt. Gut verschlossen halten sich die Pilze im Gefrierfach so einige Monate – und müssen vor der Zubereitung gar nicht extra aufgetaut werden.

 

Die wenigsten Pilze kann man roh genießen. Lediglich Champignons können auch im ungegarten Zustand verzehrt werden. Eingelegt oder mariniert sind sie eine leckere Zutat für Salate. Andere Pilzsorten müssen dagegen gegart werden. Sehr gut schmecken Pilze, wenn man sie in einer Pfanne mit etwas Butterschmalz anbrät, Salz, Pfeffer und einigen Kräutern würzt. In Rot- oder Weißwein gedünstet sind sie eine besonders edle Zugabe zu Wildgerichten oder Geflügel. Pilzgerichte verderben sehr rasch und sollten daher nie länger als einen Tag aufbewahrt werden.


Recipe: Gnocchi, italienische Kartoffelklößchen

Author: Simone G.
9. November 2011

Sie gehören zur italienischen Küche wie Pasta und Mozzarella: Gnocchi, die kleinen, runden Kartoffelklößchen, die so gut zu Pesto oder einer anderen leckeren Soße passen. Obwohl sie in vielen Restaurants unter Pasta geführt werden, haben Gnocchi mit den Nudelgerichten nur wenig gemein. Anders als Pasta aus Hartweizen bestehen sie nämlich aus einem Kartoffelteig. In der deutschen Küche kommen den italienischen Nocken noch die Schupfnudeln am nächsten.

Gnocchi gibt es vielen Supermärkten und Feinkostgeschäften fertig zu kaufen. Die Zubereitung ist dann denkbar einfach: Die Kartoffelklößchen werden in kochendes, gesalzenes Wasser gegeben; nach wenigen Minuten schwimmen sie an der Oberfläche und sind gar. Anschließend werden sie mit Salbeibutter in der Pfanne geschwenkt oder mit pikanten Soßen verfeinert.

Gnocchi selbst zu machen ist jedoch gar nicht schwer. Es braucht nur wenige Zutaten und einige Handgriffe, die auch ungeübten Köchen leicht gelingen. So können Gäste mit einer ganz besonderen, hausgemachten Spezialität überrascht werden, die sich noch dazu gut vorbereiten lässt.

Für vier Portionen benötigt man:

  • 1 kg mehlig kochende Kartoffeln
  • 1 Ei
  • ½ TL Salz
  • 250 g Mehl
  • Butter
  • Kräuter (z.B Salbei, Oregano, Rosmarin)

Die Kartoffeln schälen und gar kochen. Durch eine Kartoffelpresse auf ein mit Mehl bestäubtes Backblech drücken. Die Masse leicht salzen und das Ei dazugeben. Die Masse verkneten, dabei so viel Mehl dazunehmen, dass der Teig nicht an den Fingern klebt. Eine Handvoll Teig abnehmen, zu eine Rolle formen und etwa zwei Zentimeter große Stücke abschneiden, die mit der Innenseite einer Gabel flachgedrückt werden.

Zum Garen die Gnocchi in einen Topf mit kochendem Salzwasser geben. Die Temperatur zurückdrehen und die Kartoffelklößchen so lange ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Anschließend etwas Butter in einer Pfanne zerlassen, eventuell Kräuter dazugeben und die Gnocchi darin schwenken, bis sie goldbraun sind.


Recipe: Von der trüben Brühe zur klaren Suppe

Author: Simone G.
31. Oktober 2011

Zu einem guten Dreigänge-Menü gehört oft eine schöne, klare Suppe als Vorspeise. Wie aber bekommt man die Brühe so klar hin, dass kein Schwebeteilchen den Genuss im wahrsten Sinne des Wortes trübt? Denn egal, ob es sich um Rinder-oder Gemüsebrühe handelt – für gewöhnlich setzen sich beim Kochen Trübstoffe ab, die aus einer klaren Suppe eine trübe Brühe werden lässt. Doch es gibt verschiedene Tricks, das Eiweiß abzufangen und die perfekte klare Brühe herzustellen.

Die einfachste Methode, um eine Suppe zu klären, ist das Abschöpfen des Schaums, der sich beim Kochen bildet. Dieser wird einfach mit einer Schaumkelle herausgenommen. Um eine ganz und gar klare Suppe herzustellen, die auch Gourmet-Ansprüchen genügt, reicht das Abschöpfen aber nicht aus. Da müssen weitere Maßnahmen ergriffen werden.

Hervorragend funktioniert das Klären mit Eiweiß. Dazu werden – je nach Menge der Suppe – ein bis zwei Eier aufgeschlagen und getrennt. Das Eiweiß wird in die Suppe gegeben und mit einem Schneebesen wird kräftig durchgerührt. Das Protein im Eiweiß bindet die Trübstoffe an sich und hinterlässt, sobald es entfernt wird, einen klaren, durchsichtigen Fond. Eine andere Möglichkeit, die bindende Wirkung von Eiweißen auszunutzen, besteht durch die Zugabe von Klärfleisch zur Suppe. Dazu verwendet man möglichst kaltes Fleisch vom Rind oder vom Wild. Wichtig ist, dass das Fleisch zudem sehr fettarm ist, um die Suppe nicht zusätzlich einzutrüben. Genau wie das Eiweiß vom Ei nimmt das im Fleisch enthaltene Protein die Trübstoffe auf. Das Fleisch setzt sich am Boden des Topfes ab und kann einfach herausgenommen werden. Für die perfekt durchsichtige Suppe gießt man die Brühe nach dem Kochen durch ein mit einem Tuch ausgelegtes Sieb ab.


Recipe: Kürbissuppe mit Ingwer

Author: Simone G.
27. Oktober 2011

In wenigen Tagen ist schon wieder Halloween. Das Fest, dass in der Nacht zu Allerheiligen die Geister austreiben soll, entstammt ursprünglich aus der irischen Tradition, wurde von Einwanderern nach Amerika importiert und findet seit einigen Jahren auch in Deutschland immer mehr Fans. Zu Halloween dazu gehört die Kürbislaterne – der Jack o’Lantern, ein ausgehöhlter Kürbiskopf. Dieser soll böse Geister vom Haus fernhalten – ein Glaube, der genau wie das ganze Fest keltischen Ursprungs ist. Kürbisse findet sich zu Halloween und überhaupt im Herbst auch gerne auf dem Tisch, zum Beispiel als leckere Kürbissuppe.

 

Wenn die Tage kälter werden, ist es gut, am Abend etwas Wärmendes essen zu können. Zu einem herbstlichen Gericht, vor allem in den Tagen rund um Halloween, passt nun nicht besser als Kürbis. Ein Klassiker ist die Kürbissuppe. Sie ist einfach zuzubereiten, Kürbisse sind im Herbst überall erhältlich und vor allem mit der Zugabe von etwas Ingwer ist sie herrlich wärmend.

 

Am besten für die Suppe eignet sich der Hokaido-Kürbis mit seinem weichen Fruchtfleisch. Für eine leicht exotische Kürbissuppe mit Ingwer benötig man:

 

  • 1 Hokaido-Kürbis
  • 2 bis 3 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • eine halbe Ingwerwurzel
  • 1 Becher Sahne
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chili
  • Evtl. etwas Kürbiskernöl und ein paar Kürbiskerne

 

Den Kürbis aufschneiden, von den Kernen befreien und in kleine Würfel schneiden. Geschält werden muss der Hokaido nicht. Zwiebel, Ingwer und Knoblauch fein hacken, in etwas Öl anbraten. Wenn die Zwiebeln glasig sind, mit Wasser ablöschen und den Kürbis dazugeben. Wasser nachfüllen, bis das Gemüse komplett bedeckt ist. Mit Salz, Pfeffer und Chili würzen. Wenn der Kürbis weich ist, die Masse pürieren. Die Sahne dazugeben, noch einmal kurz erhitzen, aber nicht mehr kochen lassen. Die Suppe eventuell mit etwas Kürbiskernöl und einigen gerösteten Kürbiskernen garnieren.