Koch Blog

Tipps für Hobbyköche -
Site Search: 

Archive for the 'Kochrezepte' Category


Recipe: Selbstgemachter Wein

Author: Simone G.
26. September 2011

Der Herbst – das ist traditionell die Zeit der Weinlese. Ob klassischer Traubenwein in weiß und rot oder erfrischender Fruchtwein aus Äpfeln oder Quitten, im Herbst werden die Früchte geerntet, gepresst und zur Gärung eingelagert. Das Angebot an unterschiedlichsten Weinen aus verschiedenen Herkunftsgebieten ist groß. Italien, Spanien, Griechenland und deutsche Anbaugebiete stehen ganz oben auf der Beliebtheitsliste. Dazu kommen exzellente Weine aus Australien, aus Chile oder aus Südafrika. Wer das ganz Besondere schätzt, hat allerdings noch eine zusätzliche Möglichkeit: Wein selbst zu keltern.

Wein keltern ist gar nicht so schwer und es bedarf nicht viel an Zubehör. Die allerwichtigste Grundlage sind die richtigen Früchte. Wer nicht das Glück hat, über eigene Rebstöcke zu verfügen, kann sich zunächst auch an einem Fruchtwein versuchen, zum Beispiel aus Äpfeln, aus Kirschen oder aus Brombeeren. Gerade für Beeren- und Apfelwein ist nun im frühen Herbst die richtige Zeit gekommen. Für den fruchtigen Apfelwein verwendet man allerdings nicht das süße Obst aus dem Supermarkt, sondern die stark säurehaltigen Äpfel von Streuobstwiesen.

Für Beeren-, Krischen- und Traubenwein werden die Früchte in einen Gärbehälter gelegt und dort zerdrückt. Dabei gilt es darauf zu achten, die Früchte nicht zu sehr zu zerkleinern, da der Wein sonst trüb werden kann. Zur Gärung wird Hefe hinzugefügt; sind die Früchte sehr sauer, kann auch Zucker hinzugegeben werden – das gilt natürlich nur für Fruchtwein, nicht für den klassischen Traubenwein. Am besten zur Weinherstellung geeignet ist spezielle Weinhefe, Backhefe erfüllt allerdings auch ihren Zweck.

Die Masse muss gut umgerührt werden, anschließend wird der Gärbehälter verschlossen. Hier lagert der Wein nun etwa 14 Tage lang. Wichtig ist es, den gärenden Wein jeden Tag umzurühren. Nach gut zwei Wochen kann die nun entstandene Maische in eine dickbauchige Glasflasche oder eine Korbflasche umgefüllt werden. Auf jeden Fall muss die Maische vor Licht geschützt werden, daher ist die dunkle Lagerung von Bedeutung. Ein spezieller Gärverschluss zeigt an, wie schnell der Wein gärt. Sobald sich die Gärung verlangsamt, kann Zucker hinzugesetzt werden, um der Hefe neue Nahrung zu geben. Das kann mehrmals wiederholt werden, je nach dem, wie stark der Wein gewünscht wird. Nach dem Abschluss der Gärung sollte der Wein noch eine Weile ruhen, um sich zu klären.


15. September 2011

Gehört hat den Ausdruck fast jeder einmal – aber was verbirgt sich eigentlich hinter einer Hochzeitssuppe? Tatsächlich entstammt der Name der klaren Suppe einem Brauch aus Nord- und Süddeutschland: Traditionell wird die Hochzeitssuppe dort dem Brautpaar nach der Trauung gereicht. Damit stellt die Hochzeitssuppe in der Regel den Auftakt für den großen Festschmaus dar.

 

Auch in anderen Teilen Deutschlands existiert der Brauch, das Hochzeitsmenü mit einer speziellen Suppe zu eröffnen. Die Rezepte variieren dabei, die bekannteste Version ist allerdings die klassisch nord- bzw. süddeutsche Hochzeitssuppe. Mittlerweile gibt es sie selbst als Fertiggericht verschiedener Hersteller im Supermarkt zu kaufen.

 

Wie alle Suppen schmeckt aber auch die Hochzeitssuppe am besten frisch zubereitet. Was gehört hinein in die Suppe nach klassischem Brauchtum? In der Regel besteht die Basis aus einer klaren Hühnerbrühe oder Rinderbrühe mit einer reichhaltigen Füllung: Hühnerfleisch, Eierstich, Nudeln, teilweise auch Spargel und Fleischklößchen runden die Suppe schmackhaft ab.

 

Eine deftige und schmackhafte Variante der Hochzeitssuppe ist die Niedersächsische Hochzeitssuppe. Durch die frische Zubereitung der Fleischbrühe ist das Rezept etwas aufwendiger – ein besonderer Anlass lohnt die Arbeit allerdings. Darüber hinaus lässt sich die Suppe gut vorbereiten und am großen Tag schnell wieder aufwärmen.

 

Für 20 Portionen der Hochzeitssuppe benötigt man

  • 1 kg Mett
  • 8 Markknochen
  • 1 Rinderbeinscheibe
  • 3 Dosen Spargel
  • 2 Packungen Suppennudeln oder Graupen
  • gekörnte Brühe
  • 10 Eier für den Eierstich
  • 1 Liter Hühnerbrühe
  • 6 Liter Rinderbrühe
  • 10 EL Milch
  • Salz und Pfeffer

 

Zunächst wird aus den Markknochen, der Rinderbeinscheibe und der Brühe ein kräftiger Sud gekocht. Während die Grundlage der Suppe zieht, formt man aus dem Mett mundgerechte Fleiscklößchen. Anschließend die fertige Brühe absieben und zurück in den Topf geben. Den Spargel samt Sud und die Mettklößchen hinzugeben.

In einem separaten Topf werden die Nudeln gekocht.

Die Eier aufschlagen, mit der Milch verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. In einen Gefrierbeutel geben und in heißem Wasser sieden, bis die Masse stockt. In mundgerechte Würfel schneiden.

Anschließen die fertigen Nudeln und den Eierstich zur Suppe geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Tipps zum Thema Hochzeit:
Hochzeitsgeschenke online kaufen: http://www.online-geschenke-kaufen.com/Anlass/Hochzeit/Hochzeitsgeschenke.html

 


Recipe: Fruchtige Wildbeerengrütze

Author: Simone G.
25. August 2011

Jetzt im Spätsommer sind die Beeren los: Die kleinen, tiefroten Früchte sind nun reif und konnten genug Sonne tanken, um besonders süß zu schmecken. Brombeeren, Blaubeeren, Johannisbeeren und andere süße Früchtchen schmecken nicht nur gut, sie sind auch noch äußerst gesund. Zum einen enthalten sie viel Vitamin C und Folsäure, was gut für die Abwehrkräfte ist und den Körper auf den kommenden Herbst und Winter vorbereitet. Zum anderen stecken die kleinen Beeren auch voller sekundärer Pflanzeninhaltsstoffe. Diese stärken die Gefäße und das Herz-Kreislauf-System, zudem wird ihnen eine krebsvorbeugende Wirkung zugesprochen. Blaubeeren wirken noch dazu entzündungshemmend, Brombeeren und Johannisbeeren enthalten besonders viel Eisen.

Am besten schmecken Beeren natürlich frisch vom Strauch. Eine weitere leckere Variante, um die roten bis blauen Früchte zu genießen, ist allerdings ein Klassiker aus der norddeutschen Dessert-Küche: die Rote Grütze. Es gibt zahlreiche Rezepte für diese fruchtige Nachspeise. Wahrscheinlich hat jede norddeutsche Familie ihr ganz eigenes Traditionsrezept. Tiefrot und mit dem vollen Geschmack der Beeren ist eine Wildbeerengrütze. Diese kommt ohne Schattenmorellen aus, welche die Grundlage vieler Rote Grütze Rezepte darstellen, bietet dafür aber die volle Kraft und den ganzen Geschmack der Beeren.

Für vier Portionen Wildbeerengrütze benötigt man:

  • 250gr Heidelbeeren
  • 250gr schwarze Johannisbeeren
  • 125gr Brombeeren
  • 125gr Himbeeren
  • 125gr Preiselbeeren
  • 250ml Rotwein
  • 100gr Zucker
  • Die Schale einer halben, unbehandelten Zitrone
  • 40gr Speisestärke (Soßenbinder)
  • 4 EL Cassis

Die Beeren mit dem Rotwein, 250ml Wasser, dem Zucker und der Zitronenschale aufkochen lassen. Die Speisestärke mit Wasser anrühren und zu den Beeren geben. Das Ganze noch einmal aufkochen lassen, die Zitronenschale herausnehmen und den Cassis dazugeben. Die fertige Grütze in eine Schüssel oder mehrere Dessertschalen füllen, dünn mit Zucker bestreuen, damit sich keine Haut bildet. Am besten über Nacht kühl stellen.

Zu der Wildbeerengrütze schmeckt Milch, Sahne oder Vanillesoße.


Recipe: Pommes selbst gemacht

Author: Simone G.
18. August 2011

Wenn man Kinder fragt, was sie gerne essen würden, hört man meisten zwei Antworten: Pizza oder Pommes. Pommes frittes, die frittierten Stäbchen aus Kartoffeln gelten zwar als nicht gerade gesund, da sie während des Garvorgangs sehr viel Fett aufsagen; sie schmecken allerdings lecker und herzhaft und sind daher nicht nur bei Kindern beliebt. Bleibt der Klassiker unter den Fast Food Gerichten eine Ausnahme auf dem Speiseplan, spricht auch nichts dagegen, ab und an einmal Pommes zu genießen. Mit ein paar Tipps können Sie bei der Zubereitung an Fett sparen, ohne dass der Geschmack darunter leidet.

Tipps für fettärmere Pommes frittes:

  • Backofen-Pommes werden nicht in der Fritteuse mit viel Fett gegart, sondern im Ofen auf dem Backblech knusprig und rösch gebacken.

Backofen-Pommes gelingen meistens nicht ganz so knusprig wie Pommes, die im Fett ausgebacken werden. Aber auch bei der Zubereitung in der Fritteuse kann am Fett gespart werden.

  • Lassen Sie das Fett zunächst richtig heiß werden, bevor Sie die Pommes dazugeben. Sonst saugen sich diese noch mehr mit Fett voll.
  • Geben Sie die Pommes nach dem Frittieren auf Küchenpapier, damit überflüssiges Fett abtropfen kann.
  • Es gibt mittlerweile auch Fritteusen, die mit nur einem Esslöffel voll Öl krosse Pommes ausbacken wollen. Wenn Sie die leckeren Kartoffel-Stäbchen häufiger genießen möchten, wären die Anschaffung einer fettsparenden Fritteuse eine Überlegung wert.

Pommes selbst zu machen ist übrigens gar nicht schwer. Dazu brauchen Sie in erster Linie die richtigen Kartoffeln – am besten wählen Sie eine mehligkochende Sorte, damit die Pommes außen kross, innen aber schön weich werden. Um die typische Stäbchenform hinzukriegen, empfiehlt sich ein Pommes-Schneider. Natürlich können Sie die Kartoffeln auch von Hand schneiden, das ist allerdings sehr viel Arbeit.

Blanchieren Sie die Kartoffelspalten und schrecken Se sie mit kaltem Wasser ab. Anschließend lassen Sie die Kartoffeln bei etwa 50 bis 80 Grad (Umluftherd) für ca. eine Stunde trocknen. Die Pommes sollten kein Wasser mehr abgeben. Als Alternative können Sie die Pommes auch in ein Tuch schlagen und die Flüssigkeit so abtropfen lassen. Erhitzen Sie nun das Fett und geben Sie die Pommes hinzu – nicht zu viele auf einmal, damit sie nicht aneinander backen. Sobald die Stäbchen hellgelb sind, nehmen Sie sie heraus, lassen sie kurz abtropfen und geben sie dann ein zweites Mal hinein. So werden die Pommes lecker knusprig. Nach dem Frittieren lassen Sie die Pommes abermals abtropfen und würzen Sie nun mit Salz und anderen Gewürzen ganz nach Ihrem Geschmack.

Möchten Sie einmal einen exotischeren Geschmack ausprobieren, können Sie statt herkömmlicher Kartoffeln einmal Süßkartoffeln ausprobieren. Statt diese zu frittieren, wälzen Sie sie in einer Schüssel mit pflanzlichem Öl und geben sie anschließen für 25 bis 30 Minuten bei 230 Grad in den vorgeheizten Backofen.

 


Recipe: Vegetarische Saucen-Alternative

Author: Simone G.
5. August 2011

Saucen geben einem Gericht Geschmack und Raffinesse. Für viele Menschen ist ein festliches Mahl ohne eine gute Sauce gar nicht vorstellbar. Sie begleitet Braten, gibt Kartoffeln und Nudeln mehr Würze und verfeinert Gemüsebeilagen. Doch was tun, wenn sich Vegetarier zum Essen angesagt haben – oder wenn man selbst auf Fleisch verzichten möchte? Bedeutet dies auch, die meisten Saucen aus dem Speiseplan zu streichen? Keineswegs. Denn mit wenigen vegetarischen Zutaten lassen sich schmackhafte Saucen zaubern, die perfekt zu deftigen Gerichten passen und kaum von einer „echten“ Bratensauce zu unterscheiden sind. Sojasauce und geröstete Zwiebeln geben das würzige Aroma, Mehl sorgt für die richtige Konsistenz.

Für eine vegetarische Bratensauce benötigt man:

  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Pflanzenöl
  • 2 EL Mehl
  • 1 Knoblauchzehe
  • ½ Liter Gemüsebrühe
  • 1 TL Hefe-Extrakt
  • 1 bis 2 EL Sojasauce
  • Salz und schwarzer Pfeffer

Die Zwiebel schälen, hacken und in dem Öl etwa fünf Minuten lang anbraten. Das Mehl dazugeben und für weitere fünf bis zehn Minuten braten. Mehl und Zwiebel sollten eine nussbraune Farbe zeigen. Den Knoblauch pressen und dazugeben. Die Gemüsebrühe langsam unterrühren. Alles zum Kochen bringen und zehn Minuten lang köcheln lassen. Die Sauce abseihen, Hefe-Extrakt, Sojasauce, Salz und Pfeffer dazugeben.

Das Rezept reicht für etwa einen halben Liter Sauce. Diese Sauce ist ideal für fleischlose Tage oder für Tage, an denen man leichte, aber dennoch deftig schmeckende Gerichte zubereiten möchte. Da kaum Fett verwendet wird, ist sie kalorienarm, durch Sojasauce und intensive Gemüsebrühe bringt sie aber dennoch den vollen Geschmack mit.

 

Kartoffeln sind in unseren Regionen einer der wichtigsten Nährstofflieferanten überhaupt. Die runden Erdäpfel sind entgegen aller Gerüchte keine Dickmacher: Sie enthalten kaum Fett, bestehen dafür zu rund 80 Prozent aus Wasser und zu etwa 15 Prozent aus Kohlehydraten. Die kleinen Kraftpakete geben so eine Menge Energie, ohne sich als Hüftpolster abzusetzen. Das gilt natürlich nur, wenn man Kartoffeln in ihrer ursprünglichen Form genießt – frittiert als Pommes, Kroketten oder Rösti bringen sie selbstverständlich einiges an Kalorien auf die Waage.

Nach Frittiertem steht einem der Sinn an heißen Sommertagen ohnehin nicht. Da soll etwas Leichtes auf den Teller, am liebsten ein knackiger Salat. Frisch und nahrhaft ist ein Salat aus Kartoffeln und Sellerie. Kalt genossen ist der Salat ein leckerer Mittagssnack; er schmeckt aber auch warm als Abendessen zu Fleisch oder auch solo zu einem knusprigen Baguette.

Für vier Portionen Kartoffel-Sellerie-Salat benötigt man:

  • 500 gr festkochende Kartoffeln
  • 350 gr Staudensellerie
  • 1 Kopfsalat
  • 1 Schalotte
  • Salz und schwarzen Pfeffer

Kartoffeln als Pellkartoffeln kochen, abgießen und schälen. Sellerie in etwa 4 cm lange Stücke schneiden, drei Minuten in Salzwasser kochen und ebenfalls abgießen. Schalotten schälen und schneiden, den Kopfsalat waschen und gründlich trockenschleudern. Die Kartoffeln in Scheiben schneiden und mit dem Sellerie mischen. Schalotten unterheben. Den Kopfsalat auf einem Teller oder einer kleinen Salatschüssel anrichten, den Kartoffel-Sellerie-Salat darüber geben und mit Salz und schwarzem Pfeffer aus der Mühle würzen.

Als Dressing nimmt man entweder eine selbstgemachte Mayonnaise, oder, wenn man es leichter mag, Joghurt mit etwas Zitrone, Senf, Salz, Pfeffer und einem Schuss Pflanzenöl.

Für die Mayonnaise braucht man

  • 1 TL scharfer Senf
  • 1 TL Essig
  • 2 Eigelb
  • 125 ml Pflanzenöl
  • 3 EL Sahne oder Crème Fraiche
  • 1 EL gehackte Petersilie

Senf und Essig mit den beiden Eigelb verrühren. Das Öl in einem dünnen Strahl hineinlaufen lassen, bis eine cremige Soße entsteht. Sahne oder Crème Fraiche unterheben. Die Mayonnaise über den Salat geben und mit Petersilie bestreuen


Recipe: Milch Shakes, der Sommergenuss

Author: Simone G.
14. Juni 2011

Cremig, süß und kühl – Milch Shakes sind das ideale Getränk für den Sommer und beliebt bei Groß und Klein. Da verwundert es nicht, dass die süßen Shakes heute zum Standardprogramm jeder Eisdiele gehören. Der leckere Mix aus Milch, Eis, Früchten oder Schokolade ist schnell zubereitet. Alles was man dafür braucht, ist ein Stab- oder Standmixer und die richtigen Zutaten. Besonders cremig wird das kalorienreiche Vergnügen, wenn man Milcheis zum Mixen verwendet. Die Rezepte lassen sich immer wieder neu variieren, sodass Jeder kinderleicht neue Milch Shake Kreationen herstellen kann. Einige Südfrüchte wie Melone, Papaya oder Ananas und Kiwis eignen sich für die Herstellung von Milch Shakes nicht: In Verbindung mit Milchprodukten schmecken Sie schnell bitter; dafür verantwortlich sind eiweißspaltende Enzyme. Ansonsten hat man bei der Wahl der Zutaten freie Hand:

Erfrischend ist zum Beispiel ein Milch Shake mit frischen Beeren:

  • 500 ml Milch
  • 150 gr Erdbeeren oder Himbeeren
  • Evtl. 2 EL Zucker
  • Eiswürfel oder Crushed Ice nach Belieben

Die Milch zusammen mit den Früchten, Zucker und Eis in den Mixer geben und solange mixen, bis eine cremige Masse entstanden ist.

Belebend ist ein Milch Shake mit einem Schuss Espresso:

  • 500 ml Milch
  • 150 ml Speiseeis Vanille
  • 50 ml kalten Espresso
  • Eiswürfel nach Belieben
  • Zucker nach Belieben

Milch, Eis, Espresso und Eiswürfel gut durchmixen. Eventuell mit etwas Zucker nachsüßen.

Wem der Milch Shake zu kalorienlastig ist, bereitet einen Frucht-Slushie zu. Das sind gefrorene Getränke auf der Basis von viel Eis, Früchten oder Fruchtmark und Zucker. Um die optimale Konsistenz zu erreichen, greift man am besten zu Tiefkühlobst. Im Mixer püriert entsteht so eine eiskalte Masse, die auch an den heißesten Tagen erfrischt.

Fruchtige Cocktails gehören zum Sommer wie Besuche im Freibad und Sonnenschein. Die leckeren Mixgetränke aus Alkohol, Fruchtsäften, Limonaden oder Sahne sind exotisch und bringen Urlaubsstimmung in die Heimatstadt. Kunstvoll und mit großen Showeinlagen mixen professionelle Cocktail-Mixer die mal süßen, mal herben Getränke. Man muss das Cocktailmixen aber nicht gelernt haben – mit den richtigen Rezepten und ein bisschen Übung kann man auch zu Hause leckere Cocktails servieren.

Ein Klassiker unter den Cocktails ist die Piña Colada. Der Name leitet sich von den spanischen Worten Piña für Ananas und colar für durchsieben ab. Sie ist ein herrlich cremiger Cocktail, der besonders wegen seiner Süße und seines nur sanften Alkohol-Geschmacks beliebt ist.

Für eine Piña Colada braucht man:

  • 3 cl weißen, karibischen Rum
  • 9 cl Ananassaft
  • 3 cl Kokosnuss-Creme,  eine zähflüssige Creme aus dem Fleisch der Kokosnuss.
  • Frische Ananas zur Dekoration

Geben Sie etwas zerstoßenes Eis in ein Cocktail-Glas. Die Zutaten für die Piña Colada geben Sie in einen elektrischen Barmixer oder mit ein paar Eiswürfeln in einen Shaker und mischen sie gut durch. Anschließend gießen Sie die Colada über ein Barsieb in das Glas. Am besten eignet sich ein dickbauchiges Cocktail-Glas. Haben Sie keines zur Hand, schmeckt die Colada aber auch aus einem Longdrink-Glas. Dekorieren Sie das Glas mit einer Scheibe frischer Ananas.

Für eine klassische Piña Colada verwendet man keine Sahne. Kokosmilch und Kokos-Sirup gehören ebenfalls nicht in eine stilechte Colada. Um den sehr süßen und intensiven Geschmack der Kokosnuss-Creme etwas zu mildern, wird aber oft Sahne hinzugefügt. Dafür reduziert man die Kokosnuss-Creme auf 2 cl und fügt 2 cl Sahne hinzu. Für die alkoholfreie Variante, die Virgin Colada, lassen Sie einfach den Rum weg.

Wie fast alle Dinge, die gut schmecken, sollten Sie auch die Piña Colada in Maßen genießen. Die Kombination aus Alkohol, Sahne und Fruchtzucker bringt einige Kalorien mit sich, die eine echte Gefahr für die Bikini-Figur werden können.


Recipe: Erfrischende Apfelsuppe

Author: Simone G.
3. Juni 2011

Die traditionelle Apfelzeit ist zwar im Herbst, wenn das Fallobst in Deutschland geerntet wird und frisch und knackig in den Läden liegt. Doch auch im Sommer erfrischt das Obst – pur oder auch als fein säuerliche Suppe. Eine Apfelsuppe ist genau das richtige für warme Frühlings- und Sommerabende: Leicht, fruchtig und mit einem Hauch von Alkohol.

Für 4 Portionen der Apfelsuppe benötigen Sie

  • 750 gr süßsäuerliche Äpfel, zum Beispiel Boskop
  • Den Saft von einer Zitrone
  • 2 EL Butter
  • 2 oder 3 EL Weizenmehr
  • 250ml Apfelsaft
  • 250ml Apfelmost (wenn Kinder mitessen, nehmen Sie einfach 500ml Apfelsaft)
  • 500ml Gemüsebrühe
  • 75ml süße Sahne
  • Salz, schwarzen Pfeffer und Cayennepfeffer zum Abschmecken
  • Geröstete Weißbrotwürfel zum Garnieren
  • Evtl. Zimtzucker

Schälen Sie zunächst die Äpfel und entfernen Sie das Kerngehäuse. Schneiden Sie die Äpfel in kleine Würfel und beträufeln Sie diese mit dem Zitronensaft, damit sie nicht braun werden. Erhitzen Sie die Butter in einem Topf und schwitzen Sie die Äpfel darin an.

Stäuben Sie anschleißend das Weizenmehl über die Äpfel und geben Afelsaft, Apfelmost und Gemüserühe hinzu. Bringen Sie die Suppe zum Kochen; bei schwacher Hitze muss sie nun etwa acht bis zehn Minuten lang ziehen.

Sind die Äpfel weich, pürieren Sie die Suppe und erhitzen sie erneut. Verfeinern Sie die Suppe mit der Sahne – anschließend nicht mehr aufkochen! – und schmecken Sie mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer ab.

Garnieren können Sie die Suppe mit gerösteten Weißbrotwürfeln. Der perfekte Begleiter zu Äpfeln ist etwas Zimt; so schmeckt auch diese Apfelsuppe besonders gut, wenn Sie etwas Zimtzucker darüberstäuben.

Im Internet können Sie auch erfahren wie man sich gesund vegan ernähren kann.


Recipe: Hirse, eine gesunde Getreide-Alternative

Author: Simone G.
27. Mai 2011

Kohlehydrate sind wichtig für eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Sie liefern viel Energie und halten den Körper so fit. In Deutschland deckt man den Kohlehydratbedarf meist über Getreide oder Kartoffeln. In den meisten Haushalten kommt dabei aber eher weniger Abwechslung auf den Tisch: Nudeln, Reis oder eben Erdäpfel, zum Frühstück eventuell noch Getreideflocken aus Hafer und Weizen, das war es meist schon. Dabei gibt es einige schmackhafte Alternativen, die den Speiseplan bereichern. Eine davon ist Hirse.

Hirse liefert von allen Getreidearten den höchsten Gehalt an Eiweiß und Eisen. Zudem enthält sie kein Gluten und eignet sich daher bestens für eine Diät bei Glutenunverträglichkeit. Im Handel bekommt man Hirse als kleine, runde Körner und als Flocken. Die Flocken kann man mit Milch zu einem Frühstücksbrei verkochen oder dem Müsli hinzugeben. Aus den Körnern lassen sich leckere Gerichte zubereiten, die perfekt in die leichte Sommerküche passen.

Exotisch und dabei ganz einfach zuzubereiten ist zum Beispiel ein Hirsepilaw, ein leckerer Eintopf aus dem Getreide mit Gemüse, Rosinen, Nüssen und Gewürzen.

Für 4 Personen braucht man:

  • 300gr Hirse
  • 2 EL Öl
  • 1 große, gehackte Zwiebel
  • 2 Möhren, gewürfelt
  • 1 zerdrückte Knoblauchzehe
  • 1 Stück Ingwer, etwa walnussgroß
  • 1 kleines Stück Zimtstange
  • Salz und schwarzer Pfeffer
  • 50gr Rosinen
  • 50gr Mandelblättchen oder geröstete, zerstoßene Haselnüsse

Rösten Sie zuerst die Hirse in einem großen Topf an: Geben Sie sie in den Topf und rühren bei schwacher Hitze, bis einzelne Körner zu hüpfen beginnen und die Hirse duftet. Geben Sie die Hirse anschließend auf einen Teller, gießen das Öl in den Topf und schwitzen darin die Zwiebel an. Fügen Sie Möhren, Knoblauch, den geriebenen Ingwer und Zimt hinzu und garen das Ganze für 5 Minuten.

Geben Sie nun die Hirse in den Topf und gießen ¾ Liter Wasser hinzu. Würzen Sie mit Salz und Pfeffer. Bringen Sie das Pilaw zum Kochen. Sobald das Wasser kocht, reduzieren Sie die Hitze und lassen das Pilaw bei milder Hitze für 15-20 Minuten garen. Die Hirse sollte weich, aber noch bissfest sein.

Schmecken Sie das Pilaw anschließend mit Salz und Pfeffer ab und geben nach Geschmack Rosinen und Nüsse hinzu.