Koch Blog

Tipps für Hobbyköche -
Site Search: 

Archive for the 'Kochrezepte' Category


Recipe: Süße Törtchen für den Valentinstag

Author: Simone G.
30. Januar 2012

Mit großen Schritten nähert sich wieder der Tag der Verliebten: Am 14. Februar ist Valentinstag. Wer liebe Menschen an diesem Tag überraschen will, kann das zum Beispiel mit einer schönen Torte tun. Das Backwerk erscheint vielen Menschen, vor allem ungeübten Bäckern, allerdings als zu aufwendig. Wie gut, dass es eine kleine süße Alternative gibt, die nicht nur gut schmeckt, sondern auch schnell gemacht ist: Cupcakes.

 

Cupcakes sind kleine Küchlein, die in tassenähnlichen Backformen gebacken werden. Sie ähneln ein wenig den Muffins, sind allerdings kleiner und ohne die charakteristische Haube. Außerdem sind die kleinen Kuchen noch eine Spur süßer. Typisch ist außerdem ein Topping aus Sahne oder Frischkäse Zucker, Schokolade, Fruchtaromen und Lebensmittelfarbe. Quietschbunt dürfen die Cupcakes gerne sein. In dieser leicht kitschigen Optik passen sie hervorragend zum Valentinstag.

Für süße Valentinstörtchen mit Schokolade benötigt man zum Beispiel:

  • 85gr weiche Butter
  • 85gr feinen Zucker
  • 2 Tropfen Vanillearoma
  • 2 Eier
  • 75gr Mehl
  • 1 TL Kakao
  • 1 TL Backpulver

Für das Topping:

  • 50gr weiche Butter
  • 125gr Puderzucker
  • 25gr Zartbitterschokolade
  • 6 Schokofiguren oder -streusel und Marzipanherzen zum Garnieren

Die Zutaten reichen für sechs kleine Küchlein.

 

Zunächst den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Butter, Zucker und Vanillearoma schaumig schlagen. Die Eier leicht verquirlen und portionsweise zu der Butter dazugeben. Mehl, Kakao und Backpulver in die Masse sieben und unterheben. Den Teig in ein Muffinblech oder kleine Papierförmchen füllen. Natürlich können die Küchlein auch in einer gut ausgefetteten Tasse gebacken werden. Etwa 20 Minuten backen.

 

Für das Topping die Butter schaumig schlagen, den Puderzucker darüber sieben und glatt rühren. Die Schokolade schmelzen lassen und dazugeben. Die Schokoladencreme auf die abgekühlten Cupcakes streichen. Wer es etwas weniger fettig mag, kann die Butter auch durch Frischkäse ersetzen. Dadurch schmecken die Cupcakes herrlich frisch. Nun noch mit Blüten oder Schokostreuseln oder Marzipanherzen garnieren und fertig ist die süße Valentinsüberraschung.


Recipe: Rheinischer Sauerbraten

Author: Simone G.
21. Dezember 2011

Sind Sie noch auf der Suche nach einem schmackhaften Braten für die Weihnachtsfeiertage? Wie wäre es denn einmal mit einem klassischen Sauerbraten? Ein eigenes Sauerbratenrezept gibt es in fast allen Regionen in Deutschland: Ob schwäbischer Sauerbraten, sächsischer Sauerbraten, fränkischer, westfälischer oder rheinischer Sauerbraten, gemeinsam ist diesem Braten, dass das Fleisch einige Tage vor der Zubereitung in einer Beize eingelegt wird. Dadurch bekommt es seine klassische mürbe Konsistenz und den typischen, feinsäuerlichen Geschmack. Für einen Sauerbraten wird gerne Pferdefleisch verwendet; wer kein Pferd essen möchte oder für Gäste kochen möchte und eher den allgemeinen Geschmack treffen will, kann aber genauso gut Rindfleisch verwenden.

 

Der rheinische Sauerbraten wird zum Beispiel in einer Marinade aus Weißwein eingelegt. Wacholderbeeren geben den typischen Geschmack, Senf und Pfeffer sorgen für eine leicht scharfe Note. Für eine Portion für vier Personen benötigen Sie:

  • 1 kg Rinderbraten
  • 1 Liter Salzwasser
  • 500 ml Weißwein
  • 300 ml Weißweinessig
  • 2  – 3 Zwiebeln
  • 2 bis 3  Karotten
  • 1 Lauchstange
  • 1 EL schwarzer Pfeffer
  • 1 EL Senfkörner
  • 1 EL Wacholderbeeren
  • 3 kl  Lorbeerblätter

Den Rinderbraten waschen und trockentupfen. In eine ausreichend große Schüssel legen und mit dem Salzwasser, dem Weißwein und dem Weinessig übergießen. Zwiebeln, Karotten und Lauch schälen, in Würfel schneiden und zusammen mit den Gewürzen und den Lorbeerblättern zum Sud geben. Den Braten zugedeckt mindestens zwei Tage an einem kühlen Ort stehen lassen.

Anschließend das Fleisch aus der Marinade nehmen, gut abtropfen lassen.

 

Nun benötigen Sie:

  • Salz und gemahlenen Pfeffer
  • 1 EL rosenscharfe Paprika
  • 2 EL Butterschmalz
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 4 EL Rübenkraut
  • Jeweils 2  bis 4 Zweige Rosmarin, Thymian, Majoran
  • Soßenbinder oder etwas Mehl zum binden

Den Braten mit Salz, Pfeffer und Rosenpaprika würzen. Butterschmalz in einem Bräter erhitzen und das Fleisch dort von beiden Seiten anbraten. Die Marinade über ein Sieb abgießen, einen halben Liter abmessen. Gemüse und Kräuter zum Fleisch geben und mitbraten lassen. Marinade mit Gemüsebrühe angießen, das Rübenkraut einrühren, alles zum Fleisch geben. Die Kräuterzweige dazugeben. Anschließend muss das Fleisch im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad etwa 90 bis 120 Minuten schmoren. Nach dem Garen das Fleisch aus der Soße nehmen, die Soße durch ein Sieb abgießen und erneut erwärmen, aber nicht mehr kochen lassen. Mit Mehl oder Soßenbinder abbinden. Das Fleisch in Scheiben in die Soße geben und servieren. Dazu passen Rotkohl und Kartoffeln oder Klöße.

Dominosteine gehören zu den Weihnachtssüßigkeiten schlechthin. Süß und schokoladig begeistern sie in der Adventszeit kleine und große Genießer. Typisch für die Leckerei sind die drei Schichten: Der Boden besteht aus würzigem Lebkuchen, darüber liegt eine Schicht aus fruchtigem Aprikosen- oder Kirschgelee, den Abschluss bildet süßes Marzipan. Überzogen sind die Süßigkeiten mit Schokolade, entweder Zartbitter, Milchschokolade oder weißer Schokolade. Erfunden wurden die beliebten Süßigkeiten 1936 vom Dresdener Chocolatier Herbert Wendler.

Dominosteine gibt es zwar zuhauf in sämtlichen Supermärkten zu kaufen, selbst hergestellt schmecken sie aber noch einmal um Längen besser. Statt der typischen Weihnachtsplätzchen können dieses Jahr also einmal selbst gemachte Dominosteine zur Kaffeetafel gereicht werden.

Die Zutaten:

  • 125 g Butter
  •  100 g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 50 g Speisestärke
  • 150 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • Aroma (Orangenschalenaroma) oder geriebene Orangenschalen
  • 30 g geriebene Mandeln

Für den Belag:

  • 200 g Marmelade (Johannisbeer oder Kirsch)
  • 200 g Marzipan-Rohmasse
  • 100 g Puderzucker
  • Etwas Rum (oder Rumaroma)
  • 350 g Kuchenglasur, je nach Geschmack dunkle oder helle Schokolade

Zunächst wird der Lebkuchenboden hergestellt. Dazu Vanillezucker, Zucker und Butter schaumig rühren. Stärke, Mehl und Backpulver durchsieben und mit dem Butter-Zucker-Schaum mischen. Alles gut durchkneten. Die geriebenen Mandeln und das Orangenschalenaroma hinzufügen.  Den Teig auf einem Backblech ausrollen und bei 200 Grad etwa 10 bis 12 Minuten backen.

In der Zwischenzeit die Marmelade erwärmen und glatt rühren. Die Marzipanmasse mit Rum und Puderzucker verkneten. Den Teig aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und die Marmelade darauf verstreichen. Die Marzipanmasse ausrollen und auf die Marmeladenschicht legen. Die Küchlein in etwa 30 Würfel schneiden, die Kuchenglasur schmelzen lassen und die Dominosteine damit bestreichen. Da der Teig zunächst etwas härter wird, die Dominosteine in einer Box zwei bis drei Tage liegen lassen. Dadurch wird der Teig weicher.


Recipe: Gnocchi, italienische Kartoffelklößchen

Author: Simone G.
9. November 2011

Sie gehören zur italienischen Küche wie Pasta und Mozzarella: Gnocchi, die kleinen, runden Kartoffelklößchen, die so gut zu Pesto oder einer anderen leckeren Soße passen. Obwohl sie in vielen Restaurants unter Pasta geführt werden, haben Gnocchi mit den Nudelgerichten nur wenig gemein. Anders als Pasta aus Hartweizen bestehen sie nämlich aus einem Kartoffelteig. In der deutschen Küche kommen den italienischen Nocken noch die Schupfnudeln am nächsten.

Gnocchi gibt es vielen Supermärkten und Feinkostgeschäften fertig zu kaufen. Die Zubereitung ist dann denkbar einfach: Die Kartoffelklößchen werden in kochendes, gesalzenes Wasser gegeben; nach wenigen Minuten schwimmen sie an der Oberfläche und sind gar. Anschließend werden sie mit Salbeibutter in der Pfanne geschwenkt oder mit pikanten Soßen verfeinert.

Gnocchi selbst zu machen ist jedoch gar nicht schwer. Es braucht nur wenige Zutaten und einige Handgriffe, die auch ungeübten Köchen leicht gelingen. So können Gäste mit einer ganz besonderen, hausgemachten Spezialität überrascht werden, die sich noch dazu gut vorbereiten lässt.

Für vier Portionen benötigt man:

  • 1 kg mehlig kochende Kartoffeln
  • 1 Ei
  • ½ TL Salz
  • 250 g Mehl
  • Butter
  • Kräuter (z.B Salbei, Oregano, Rosmarin)

Die Kartoffeln schälen und gar kochen. Durch eine Kartoffelpresse auf ein mit Mehl bestäubtes Backblech drücken. Die Masse leicht salzen und das Ei dazugeben. Die Masse verkneten, dabei so viel Mehl dazunehmen, dass der Teig nicht an den Fingern klebt. Eine Handvoll Teig abnehmen, zu eine Rolle formen und etwa zwei Zentimeter große Stücke abschneiden, die mit der Innenseite einer Gabel flachgedrückt werden.

Zum Garen die Gnocchi in einen Topf mit kochendem Salzwasser geben. Die Temperatur zurückdrehen und die Kartoffelklößchen so lange ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Anschließend etwas Butter in einer Pfanne zerlassen, eventuell Kräuter dazugeben und die Gnocchi darin schwenken, bis sie goldbraun sind.


Recipe: Kürbissuppe mit Ingwer

Author: Simone G.
27. Oktober 2011

In wenigen Tagen ist schon wieder Halloween. Das Fest, dass in der Nacht zu Allerheiligen die Geister austreiben soll, entstammt ursprünglich aus der irischen Tradition, wurde von Einwanderern nach Amerika importiert und findet seit einigen Jahren auch in Deutschland immer mehr Fans. Zu Halloween dazu gehört die Kürbislaterne – der Jack o’Lantern, ein ausgehöhlter Kürbiskopf. Dieser soll böse Geister vom Haus fernhalten – ein Glaube, der genau wie das ganze Fest keltischen Ursprungs ist. Kürbisse findet sich zu Halloween und überhaupt im Herbst auch gerne auf dem Tisch, zum Beispiel als leckere Kürbissuppe.

 

Wenn die Tage kälter werden, ist es gut, am Abend etwas Wärmendes essen zu können. Zu einem herbstlichen Gericht, vor allem in den Tagen rund um Halloween, passt nun nicht besser als Kürbis. Ein Klassiker ist die Kürbissuppe. Sie ist einfach zuzubereiten, Kürbisse sind im Herbst überall erhältlich und vor allem mit der Zugabe von etwas Ingwer ist sie herrlich wärmend.

 

Am besten für die Suppe eignet sich der Hokaido-Kürbis mit seinem weichen Fruchtfleisch. Für eine leicht exotische Kürbissuppe mit Ingwer benötig man:

 

  • 1 Hokaido-Kürbis
  • 2 bis 3 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • eine halbe Ingwerwurzel
  • 1 Becher Sahne
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chili
  • Evtl. etwas Kürbiskernöl und ein paar Kürbiskerne

 

Den Kürbis aufschneiden, von den Kernen befreien und in kleine Würfel schneiden. Geschält werden muss der Hokaido nicht. Zwiebel, Ingwer und Knoblauch fein hacken, in etwas Öl anbraten. Wenn die Zwiebeln glasig sind, mit Wasser ablöschen und den Kürbis dazugeben. Wasser nachfüllen, bis das Gemüse komplett bedeckt ist. Mit Salz, Pfeffer und Chili würzen. Wenn der Kürbis weich ist, die Masse pürieren. Die Sahne dazugeben, noch einmal kurz erhitzen, aber nicht mehr kochen lassen. Die Suppe eventuell mit etwas Kürbiskernöl und einigen gerösteten Kürbiskernen garnieren.

 


Recipe: Selbstgemachter Wein

Author: Simone G.
26. September 2011

Der Herbst – das ist traditionell die Zeit der Weinlese. Ob klassischer Traubenwein in weiß und rot oder erfrischender Fruchtwein aus Äpfeln oder Quitten, im Herbst werden die Früchte geerntet, gepresst und zur Gärung eingelagert. Das Angebot an unterschiedlichsten Weinen aus verschiedenen Herkunftsgebieten ist groß. Italien, Spanien, Griechenland und deutsche Anbaugebiete stehen ganz oben auf der Beliebtheitsliste. Dazu kommen exzellente Weine aus Australien, aus Chile oder aus Südafrika. Wer das ganz Besondere schätzt, hat allerdings noch eine zusätzliche Möglichkeit: Wein selbst zu keltern.

Wein keltern ist gar nicht so schwer und es bedarf nicht viel an Zubehör. Die allerwichtigste Grundlage sind die richtigen Früchte. Wer nicht das Glück hat, über eigene Rebstöcke zu verfügen, kann sich zunächst auch an einem Fruchtwein versuchen, zum Beispiel aus Äpfeln, aus Kirschen oder aus Brombeeren. Gerade für Beeren- und Apfelwein ist nun im frühen Herbst die richtige Zeit gekommen. Für den fruchtigen Apfelwein verwendet man allerdings nicht das süße Obst aus dem Supermarkt, sondern die stark säurehaltigen Äpfel von Streuobstwiesen.

Für Beeren-, Krischen- und Traubenwein werden die Früchte in einen Gärbehälter gelegt und dort zerdrückt. Dabei gilt es darauf zu achten, die Früchte nicht zu sehr zu zerkleinern, da der Wein sonst trüb werden kann. Zur Gärung wird Hefe hinzugefügt; sind die Früchte sehr sauer, kann auch Zucker hinzugegeben werden – das gilt natürlich nur für Fruchtwein, nicht für den klassischen Traubenwein. Am besten zur Weinherstellung geeignet ist spezielle Weinhefe, Backhefe erfüllt allerdings auch ihren Zweck.

Die Masse muss gut umgerührt werden, anschließend wird der Gärbehälter verschlossen. Hier lagert der Wein nun etwa 14 Tage lang. Wichtig ist es, den gärenden Wein jeden Tag umzurühren. Nach gut zwei Wochen kann die nun entstandene Maische in eine dickbauchige Glasflasche oder eine Korbflasche umgefüllt werden. Auf jeden Fall muss die Maische vor Licht geschützt werden, daher ist die dunkle Lagerung von Bedeutung. Ein spezieller Gärverschluss zeigt an, wie schnell der Wein gärt. Sobald sich die Gärung verlangsamt, kann Zucker hinzugesetzt werden, um der Hefe neue Nahrung zu geben. Das kann mehrmals wiederholt werden, je nach dem, wie stark der Wein gewünscht wird. Nach dem Abschluss der Gärung sollte der Wein noch eine Weile ruhen, um sich zu klären.


15. September 2011

Gehört hat den Ausdruck fast jeder einmal – aber was verbirgt sich eigentlich hinter einer Hochzeitssuppe? Tatsächlich entstammt der Name der klaren Suppe einem Brauch aus Nord- und Süddeutschland: Traditionell wird die Hochzeitssuppe dort dem Brautpaar nach der Trauung gereicht. Damit stellt die Hochzeitssuppe in der Regel den Auftakt für den großen Festschmaus dar.

 

Auch in anderen Teilen Deutschlands existiert der Brauch, das Hochzeitsmenü mit einer speziellen Suppe zu eröffnen. Die Rezepte variieren dabei, die bekannteste Version ist allerdings die klassisch nord- bzw. süddeutsche Hochzeitssuppe. Mittlerweile gibt es sie selbst als Fertiggericht verschiedener Hersteller im Supermarkt zu kaufen.

 

Wie alle Suppen schmeckt aber auch die Hochzeitssuppe am besten frisch zubereitet. Was gehört hinein in die Suppe nach klassischem Brauchtum? In der Regel besteht die Basis aus einer klaren Hühnerbrühe oder Rinderbrühe mit einer reichhaltigen Füllung: Hühnerfleisch, Eierstich, Nudeln, teilweise auch Spargel und Fleischklößchen runden die Suppe schmackhaft ab.

 

Eine deftige und schmackhafte Variante der Hochzeitssuppe ist die Niedersächsische Hochzeitssuppe. Durch die frische Zubereitung der Fleischbrühe ist das Rezept etwas aufwendiger – ein besonderer Anlass lohnt die Arbeit allerdings. Darüber hinaus lässt sich die Suppe gut vorbereiten und am großen Tag schnell wieder aufwärmen.

 

Für 20 Portionen der Hochzeitssuppe benötigt man

  • 1 kg Mett
  • 8 Markknochen
  • 1 Rinderbeinscheibe
  • 3 Dosen Spargel
  • 2 Packungen Suppennudeln oder Graupen
  • gekörnte Brühe
  • 10 Eier für den Eierstich
  • 1 Liter Hühnerbrühe
  • 6 Liter Rinderbrühe
  • 10 EL Milch
  • Salz und Pfeffer

 

Zunächst wird aus den Markknochen, der Rinderbeinscheibe und der Brühe ein kräftiger Sud gekocht. Während die Grundlage der Suppe zieht, formt man aus dem Mett mundgerechte Fleiscklößchen. Anschließend die fertige Brühe absieben und zurück in den Topf geben. Den Spargel samt Sud und die Mettklößchen hinzugeben.

In einem separaten Topf werden die Nudeln gekocht.

Die Eier aufschlagen, mit der Milch verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. In einen Gefrierbeutel geben und in heißem Wasser sieden, bis die Masse stockt. In mundgerechte Würfel schneiden.

Anschließen die fertigen Nudeln und den Eierstich zur Suppe geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Tipps zum Thema Hochzeit:
Hochzeitsgeschenke online kaufen: http://www.online-geschenke-kaufen.com/Anlass/Hochzeit/Hochzeitsgeschenke.html

 


Recipe: Fruchtige Wildbeerengrütze

Author: Simone G.
25. August 2011

Jetzt im Spätsommer sind die Beeren los: Die kleinen, tiefroten Früchte sind nun reif und konnten genug Sonne tanken, um besonders süß zu schmecken. Brombeeren, Blaubeeren, Johannisbeeren und andere süße Früchtchen schmecken nicht nur gut, sie sind auch noch äußerst gesund. Zum einen enthalten sie viel Vitamin C und Folsäure, was gut für die Abwehrkräfte ist und den Körper auf den kommenden Herbst und Winter vorbereitet. Zum anderen stecken die kleinen Beeren auch voller sekundärer Pflanzeninhaltsstoffe. Diese stärken die Gefäße und das Herz-Kreislauf-System, zudem wird ihnen eine krebsvorbeugende Wirkung zugesprochen. Blaubeeren wirken noch dazu entzündungshemmend, Brombeeren und Johannisbeeren enthalten besonders viel Eisen.

Am besten schmecken Beeren natürlich frisch vom Strauch. Eine weitere leckere Variante, um die roten bis blauen Früchte zu genießen, ist allerdings ein Klassiker aus der norddeutschen Dessert-Küche: die Rote Grütze. Es gibt zahlreiche Rezepte für diese fruchtige Nachspeise. Wahrscheinlich hat jede norddeutsche Familie ihr ganz eigenes Traditionsrezept. Tiefrot und mit dem vollen Geschmack der Beeren ist eine Wildbeerengrütze. Diese kommt ohne Schattenmorellen aus, welche die Grundlage vieler Rote Grütze Rezepte darstellen, bietet dafür aber die volle Kraft und den ganzen Geschmack der Beeren.

Für vier Portionen Wildbeerengrütze benötigt man:

  • 250gr Heidelbeeren
  • 250gr schwarze Johannisbeeren
  • 125gr Brombeeren
  • 125gr Himbeeren
  • 125gr Preiselbeeren
  • 250ml Rotwein
  • 100gr Zucker
  • Die Schale einer halben, unbehandelten Zitrone
  • 40gr Speisestärke (Soßenbinder)
  • 4 EL Cassis

Die Beeren mit dem Rotwein, 250ml Wasser, dem Zucker und der Zitronenschale aufkochen lassen. Die Speisestärke mit Wasser anrühren und zu den Beeren geben. Das Ganze noch einmal aufkochen lassen, die Zitronenschale herausnehmen und den Cassis dazugeben. Die fertige Grütze in eine Schüssel oder mehrere Dessertschalen füllen, dünn mit Zucker bestreuen, damit sich keine Haut bildet. Am besten über Nacht kühl stellen.

Zu der Wildbeerengrütze schmeckt Milch, Sahne oder Vanillesoße.


Recipe: Pommes selbst gemacht

Author: Simone G.
18. August 2011

Wenn man Kinder fragt, was sie gerne essen würden, hört man meisten zwei Antworten: Pizza oder Pommes. Pommes frittes, die frittierten Stäbchen aus Kartoffeln gelten zwar als nicht gerade gesund, da sie während des Garvorgangs sehr viel Fett aufsagen; sie schmecken allerdings lecker und herzhaft und sind daher nicht nur bei Kindern beliebt. Bleibt der Klassiker unter den Fast Food Gerichten eine Ausnahme auf dem Speiseplan, spricht auch nichts dagegen, ab und an einmal Pommes zu genießen. Mit ein paar Tipps können Sie bei der Zubereitung an Fett sparen, ohne dass der Geschmack darunter leidet.

Tipps für fettärmere Pommes frittes:

  • Backofen-Pommes werden nicht in der Fritteuse mit viel Fett gegart, sondern im Ofen auf dem Backblech knusprig und rösch gebacken.

Backofen-Pommes gelingen meistens nicht ganz so knusprig wie Pommes, die im Fett ausgebacken werden. Aber auch bei der Zubereitung in der Fritteuse kann am Fett gespart werden.

  • Lassen Sie das Fett zunächst richtig heiß werden, bevor Sie die Pommes dazugeben. Sonst saugen sich diese noch mehr mit Fett voll.
  • Geben Sie die Pommes nach dem Frittieren auf Küchenpapier, damit überflüssiges Fett abtropfen kann.
  • Es gibt mittlerweile auch Fritteusen, die mit nur einem Esslöffel voll Öl krosse Pommes ausbacken wollen. Wenn Sie die leckeren Kartoffel-Stäbchen häufiger genießen möchten, wären die Anschaffung einer fettsparenden Fritteuse eine Überlegung wert.

Pommes selbst zu machen ist übrigens gar nicht schwer. Dazu brauchen Sie in erster Linie die richtigen Kartoffeln – am besten wählen Sie eine mehligkochende Sorte, damit die Pommes außen kross, innen aber schön weich werden. Um die typische Stäbchenform hinzukriegen, empfiehlt sich ein Pommes-Schneider. Natürlich können Sie die Kartoffeln auch von Hand schneiden, das ist allerdings sehr viel Arbeit.

Blanchieren Sie die Kartoffelspalten und schrecken Se sie mit kaltem Wasser ab. Anschließend lassen Sie die Kartoffeln bei etwa 50 bis 80 Grad (Umluftherd) für ca. eine Stunde trocknen. Die Pommes sollten kein Wasser mehr abgeben. Als Alternative können Sie die Pommes auch in ein Tuch schlagen und die Flüssigkeit so abtropfen lassen. Erhitzen Sie nun das Fett und geben Sie die Pommes hinzu – nicht zu viele auf einmal, damit sie nicht aneinander backen. Sobald die Stäbchen hellgelb sind, nehmen Sie sie heraus, lassen sie kurz abtropfen und geben sie dann ein zweites Mal hinein. So werden die Pommes lecker knusprig. Nach dem Frittieren lassen Sie die Pommes abermals abtropfen und würzen Sie nun mit Salz und anderen Gewürzen ganz nach Ihrem Geschmack.

Möchten Sie einmal einen exotischeren Geschmack ausprobieren, können Sie statt herkömmlicher Kartoffeln einmal Süßkartoffeln ausprobieren. Statt diese zu frittieren, wälzen Sie sie in einer Schüssel mit pflanzlichem Öl und geben sie anschließen für 25 bis 30 Minuten bei 230 Grad in den vorgeheizten Backofen.

 


Recipe: Vegetarische Saucen-Alternative

Author: Simone G.
5. August 2011

Saucen geben einem Gericht Geschmack und Raffinesse. Für viele Menschen ist ein festliches Mahl ohne eine gute Sauce gar nicht vorstellbar. Sie begleitet Braten, gibt Kartoffeln und Nudeln mehr Würze und verfeinert Gemüsebeilagen. Doch was tun, wenn sich Vegetarier zum Essen angesagt haben – oder wenn man selbst auf Fleisch verzichten möchte? Bedeutet dies auch, die meisten Saucen aus dem Speiseplan zu streichen? Keineswegs. Denn mit wenigen vegetarischen Zutaten lassen sich schmackhafte Saucen zaubern, die perfekt zu deftigen Gerichten passen und kaum von einer „echten“ Bratensauce zu unterscheiden sind. Sojasauce und geröstete Zwiebeln geben das würzige Aroma, Mehl sorgt für die richtige Konsistenz.

Für eine vegetarische Bratensauce benötigt man:

  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Pflanzenöl
  • 2 EL Mehl
  • 1 Knoblauchzehe
  • ½ Liter Gemüsebrühe
  • 1 TL Hefe-Extrakt
  • 1 bis 2 EL Sojasauce
  • Salz und schwarzer Pfeffer

Die Zwiebel schälen, hacken und in dem Öl etwa fünf Minuten lang anbraten. Das Mehl dazugeben und für weitere fünf bis zehn Minuten braten. Mehl und Zwiebel sollten eine nussbraune Farbe zeigen. Den Knoblauch pressen und dazugeben. Die Gemüsebrühe langsam unterrühren. Alles zum Kochen bringen und zehn Minuten lang köcheln lassen. Die Sauce abseihen, Hefe-Extrakt, Sojasauce, Salz und Pfeffer dazugeben.

Das Rezept reicht für etwa einen halben Liter Sauce. Diese Sauce ist ideal für fleischlose Tage oder für Tage, an denen man leichte, aber dennoch deftig schmeckende Gerichte zubereiten möchte. Da kaum Fett verwendet wird, ist sie kalorienarm, durch Sojasauce und intensive Gemüsebrühe bringt sie aber dennoch den vollen Geschmack mit.