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Archive for the 'gesunde Ernährung' Category


Recipe: Pastinaken, die Alternative zur Karotte

Author: Simone G.
1. Oktober 2010

Pastinaken sind heute ein wenig in Vergessenheit geraten. Möhren und Kartoffeln haben das weiße Knollen-Gemüse in der Beliebtheitsskala überholt – ein Schicksal, was die Pastinake nicht verdient hat, ist sie doch ein vielfältig einsetzbarer Gast in der Küche, schmackhaft und gesund.

Pastinaken erinnern mit ihrer weiß-bräunlichen Knolle an die Petersilienwurzel. Auch der Geschmack erinnert an Petersilienwurzel und Karotte, ist aber etwas milder. Bereits im antiken Griechenland soll der Pastinak bekannt gewesen sein; bis zum Siegeszug der Kartoffel waren Pastinaken auch in Europa ein begehrtes und günstiges Gericht, gehörten bis zum 18. Jahrhundert sogar zu den Grundnahrungsmitteln.  Aus Pastinaken gewann man Kaffee-Ersatz – so, wie heute aus dem Chicorée –  und kochte schmackhaftes Püree; da Pastinaken mehr Stärke, also mehr Zucker beinhalten als Möhren, kann man sie sogar zu Marmelade einkochen oder Wein aus ihnen herstellen. Alle Verwendungsformen sind heute eher aus der Mode; in den USA gewinnt die Pastinake aber wieder an Bedeutung und im Zuge der Bio-Bewegung und der Rückbesinnung auf alte einheimische Lebensmittel wird das Gemüse auch in Deutschland wieder bekannter.

Im September beginnt die Pastinaken-Ernte.  Die Knollen lassen sich gut lagern, zum Beispiel in einer mit Sand gefüllten dunklen Kiste, sodass sie den ganzen Winter über als nahrhafte Zutat genutzt werden können. Besonders gut schmecken sie als herzhafter Eintopf mit Möhren, Kartoffeln und Rindfleisch. Auch die Pastinaken-Blätter kann man zum Würzen von Suppen und Fleisch verwenden.

Wer modernere Zubereitungsarten bevorzugt, kann die Pastinaken in dünne Streifen schneiden und in etwas Öl zu knusprigen Chips frittieren. Anhänger einer leichten, frischen Küche  verwenden Pastinaken im Salat.


Recipe: Wie viel Gutes steckt im Apfel?

Author: Simone G.
27. August 2010

Ein englisches Sprichwort besagt: An apple a day keeps the doctor away – isst man einen Apfel am Tag, kann man sich den Doktor sparen. Der Apfel gehört ganzjährig zu den beliebtesten Obstsorten von jung und alt: Statistisch gesehen isst jeder Deutsche 17 Kilo Äpfel im Jahr – zum einen, weil der Apfel einfach gut schmeckt, sich gut lagern und vielfältig in der Küche einsetzen lässt, zum anderen aber auch wegen der nachgesagten positiven Wirkung auf die Gesundheit.

Doch was steckt wirklich im runden Kernobst?

Zu 85% besteht ein Apfel aus Wasser. Er ist relativ energiearm und liefert nur zirka 60 Kalorien. Dabei finden sich unter der Schale mehr als 30 Vitamine und viele wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente.

Äpfel verfügen über einen besonders hohen Gehalt an Provitamin A, Vitamin B1, B2, B6, E und C und liefern zudem Niacin und Folsäure. Zudem sind Äpfel eine wahre Kaliumbombe: 100 bis 180 Milligramm enthält ein Apfel im Durchschnitt – der Tagesbedarf eines Erwachsenen liegt bei 2gr.

Ein weiterer wichtiger Stoff im Apfel ist das Pektin. Dieses Polysaccherid – also ein Mehrfachzucker – übernimmt in den Zellen eine festigende und wasserregulierende Funktion. Äpfel bestehen zu 1-1,5% aus Pektinen. Pektin soll auch den Cholesterinspiegel senken und  Schadstoffe aus dem Körper schwemmen.

Sogar eine krebsvorbeugende Wirkung wird dem Apfel nachgesagt. Verantwortlich dafür sollen die enthaltenen Flavonoide und Carotinoide sein, sekundäre Pflanzenstoffe, die in vielen Obst- und Gemüsesorten enthalten sind. Das bekannteste Carotinoid ist das Beta-Carotin, die Vorstufe zum Vitamin A. Flavonoide und Carotinoide wehren freie Radikale ab, die über Umweltgifte oder Stoffwechselprozesse in den Körper gelangen. Flavonoide können zudem den Blutdruck regulieren und so das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen mindern.

Täglich einen Apfel zu verzehren, kann sich also wirklich positiv auf die Gesundheit auswirken. Was ist nun dran an der Aussage, dass die meisten Vitamine in der Schale sitzen würden?

Auch dieser Satz stimmt: Etwa 70% aller enthaltenen Vitamine und stecken in der Schale. Bis zu 35 Milligramm Vitamin C liefert allein die Schale eines Apfels; zudem verbergen sich hier Eisen, Magnesium und ungesättigte Fettsäuren. Beim Kauf von Äpfeln sollte man daher auf ungespritztes Obst achten, damit man die Schale sorglos mitverzehren kann.


Recipe: Muntermacher zum Frühstück

Author: Simone G.
15. April 2010

Die ersten Sonnenstrahlen lassen sich blicken, die Vöglein zwitschern, eigentlich möchte man voller Elan in den Tag starten. Doch ganz hinterhältig schlägt sie zu, die Frühjahrsmüdigkeit. Bestes Mittel, den Schlaf aus dem Körper zu kriegen, ist ein aktivierendes, belebendes Frühstück. Damit ist nun nicht eine extra-große Tasse Kaffee gemeint – Koffein macht nur kurzfristig wach.

Wahre Muntermacher sind dagegen Vitamine, Mineralstoffe und Kohlehydrate. Das Frühstück sollte einerseits leicht verdaulich sein – schließlich möchte man nicht schon am frühen Morgen was Schweres im Magen haben – zum anderen bis zum Mittags sättigen. Obst, Vollkorn und Milchprodukte sind da eine perfekte Kombination: Obst liefert Vitamine und Energie aus Fruchtzucker (Fructose) und Traubenzucker (Glucose). Vollkornflocken und Vollkornbrot sättigen gut und geben ebenfalls einen Energie-Kick. Die Eiweiße in den Milchprodukten wie Joghurt, Quark oder Dickmilch sind leicht verdaulich und beschweren nicht.

Beispiele für ein Muntermacher-Frühstück, die schnell gemacht sind:

  • Vollkornbrot mit körnigem Frischkäse bestreichen, dazu Weintrauben oder Erdbeeren reichen.
  • Frisches Obst – je nach Geschmack und Jahreszeit Äpfel, Birnen, Beeren, Melone, Papaya, Orangen – klein schneiden, mit Vollkornflocken oder Vollkornflakes bestreuen und mit Magerquark oder Joghurt vermengen.
  • Müsli selbst machen, das ist kalorienärmer als gekauftes Müsli und geht ganz leicht: Vollkornflocken, z.B. Haferflocken mit Knusperflakes mischen, frisches und getrocknetes Obst nach Geschmack dazu geben, mit Milch oder Joghurt mischen.
  • Klassisches Bircher-Müsli: 1 EL Haferflocken 12 Stunden in 3 EL Wasser einweichen lassen, morgens mit Zitronensaft und 1 EL Milch verrühren, 2 geriebene Äpfel und 1 EL geriebene Nüsse dazugeben. Das Bircher-Müsli kann man mit Beeren und anderen Früchten variieren.

Noch ein Tipp: Auch einige Gewürze sind wahre Muntermacher. Geben  Sie doch mal eine Prise Zimt über das Müsli oder reiben etwas frischen Ingwer in einen Obstsalat. So startet man frisch und ausgeruht in den Tag.

Wo man zugreifen sollte – Wo sich Bio-Ware lohnt – Was man unbedingt vermeiden sollte
Auberginen
Gut: Sie mögen diese dunkelvioletten Eierfrüchte? Dann sollten Sie nach Exemplaren aus der Türkei Ausschau halten. Die haben nur eine sehr geringe Giftstoffbelastung.
Zugreifen heißt es bei Freilandware: Sie hat ein Super-Plus an Bio-Stoffen.
Geht so: Am liebsten ohne Risiko, Vitalstoffe Nebensache? Nun, dann ist die Ernte aus niederländischen Gewäschshäusern auch okay für Sie: Die Früchte sind unbedenklich, der Gehalt an Vitaminen und Mineralien aber nicht erwähnenswert.
Qualität erkennen Sie am Glanz – eine Matte Haut erzählt von zu vielen Tagen im Lager…
Vorsicht: Sie lieben Spanien? Fein – aber lassen Sie die Auberginen aus diesem Land lieber links liegen. Sie sind nämlich extrem schadstoffbelastet.

Birnen
Gut: Williams Christ und Abate Fetel  zwei Zaubernamen für Qualität, wenn die Birnen aus Chile und Holland kommen.
Beide Sorten speichern über mehrere Wochen nahezu 90 Prozent ihrer Nährstoffe.
Geht so: Ihr Händler bietet Birnen aus Deutschland und Südafrika an? Die sind auf Grund einiger Pestizide nur eingeschränkt empfehlenswert.
Die Nahezu-Unbedenklichkeitslösung: waschen, waschen und noch mal waschen.
Vorsicht: Wenn Argentinien, Belgien, Spanien, Italien auf dem Schild steht, sollte Ihre Devise lauten: Nur keine Birne ist eine gute Birne.
Obst aus diesen Ländern enthalten oft Agrargifte die hierzulande sämtliche Höchstgrenzen sprengen oder aber nicht zugelassen sind.
Bohnen
Gut: Hier hat Italien die Nase vorn. Knackig-grüne Bohnen gehen aus allen Regionen des italienischen Stiefels sehr gering belastet auf die Reise zum Endverbraucher.
Zum Erhalt der Vitamine Bohnen am besten in ein feuchtes Tuch wickeln und kühl lagern – sonst sinkt der Vitamingehalt täglich um 50 Prozent.
Geht so: Ware aus Deutschland und Marokko bringt da schon deutlich mehr Belastung in Form von Nitraten und Giften mit.
Um den Nitratkonsum nicht zu übertreiben, zur Bohnenmahlzeit nicht auch noch Salat essen, denn auch der ist leider reich an Nitrat.
Vorsicht: Überdimensional verschwenderisch mit Spitzgiften geht man beim Bohnenanbau in Ägypten und Spanien um. Da hilft nur ein „Finger weg!“ von Ware aus diesen Ländern.

Kartoffeln
Gut: Erdäpfel aus Frankreich, Ägypten und Deutschland enthalten keine Giftstoffe.
Nur für jene, die 150-prozentig sichergehen möchten, lohnt sich hier der Kauf von Bio-Ware. Sie kostet im Mittel einen Euro pro Kilo mehr, ist dafür auf Grund der organischen Düngung nitratärmer.
Geht so: Ein vorsichtiges Ja zur braunen Knolle aus Italien. Sie ist nicht immer frei von Pestiziden.
Grüne Stellen auf der Kartoffel? Bitte entfernen, diese Partien enthalten das Nervengift Solanin.
Vorsicht: Sollte auf der Erdapfeltüte das Wort Zypern zu lesen sein – bitte im Regal liegen lassen. Kartoffeln von dieser Insel zeichnen sich in der Regel durch viel Nitrat und wenig Vitamine aus.
Selbst aufgebackene Tüten-Pommes hatten mehr Vitamine als gedämpfte Zypern-Ware. Read the rest of this entry »


Recipe: Exotische Früchte und ihre Wirkung

Author: admin
20. Juni 2009

Zitronen – geschmacksverfeinernder Durstlöscher
Längst „eingebürgert“ – so beliebt und unentbehrlich macht sich das saure Früchtchen aus dem Süden für Gesundheit und Küche. Sein großes Plus: eine Mega-Portion Vitamin C weckt sämtliche Lebensgeister.
In der Küche… intensiviert die Zitrone das Aroma anderer Fürchte, mariniert Fisch, gibt eine prima Limonade ab.
Ihre Spezialkraft: Der Saft hat antiseptische Eigenschaften, tötet Bakterien und senkt Fieber.

 

Ananas – abwehrstarker Diät- „Assistent“
Reichlich Vitamin A und C hat die schwere Gelbe mit dem Stachelhaupt im Gepäck. Wertvolle Zugaben: Eisen und Kalzium für Energie und Knochen.
In der Küche… rundet das Fruchtfleisch süßsaure Gerichte mit Ente und Schwein ab, tupft auf Salate mit Huhn und Crevetten den Geschmacks-I-Punkt.
Ihre Spezialkraft: Bromelain heißt der Superstoff, der die Durchblutung fördert, so Arteriosklerose bekämpft, zu festem Bindegewebe verhilft und schlank hält.

 

Papayas – schlagkräftiger Profi für Haut und Haar
Eine Frucht, über die sich der ganze Körper freut: Vitamin B5 schenkt schönes Haar und Power für die Zellen, viel Vitamin C polstert die Abwehr, Betacarotin sorgt für die Sehkraft.
In der Küche… mit ein paar Tropfen Limettensaft ein prima Frische-Kick in Fleisch- und Fischgerichten sowie Mixgetränken.
Ihre Spezialkraft: ein Enzym-Trio, das Erreger in Magen und Darm schachmatt setzt, in Fruchtmus als Gesichtsmaske gegen Falten, Pickel und Altersflecken hilft.

 

Kiwis – nervenstreichelnder Kreislauftrainer
Die Nerven liegen blank? Das Bömbchen hat nicht nur die ganze B-Vitamin-Palette unter der pelzigen Haut, auch doppelt so viel Vitamin C wie die Orange, zweimal so viel Vitamin E wie die Avocado.
In der Küche…Fitness-Snack vom Feinsten, farbenfrohes Deko für Käseplatten. Tipp: stets als Letztes beifügen – sie weicht andere Zutaten auf.
Ihre Spezialkraft: ein Stoff namens Argninin. Schwächelt der Kreislauf, sorgt er für geweitete Blutgefäße und einen kräftigen Herzschlag.

 

Kaktusfeigen – saftiger Cholesterin-Experte
Mit viel Wasser und Fruchtzucker, einer ordentlichen Portion vom Mineralstoff-Duo Magnesium und Kalium verdienen die Früchte des Opuntienkaktus ein Gesund-Plätzchen in der ersten Reihe.
In der Küche… peppen sie mit frischem Melonenaroma Quarkspeisen und Blattsalate auf.
Ihre Spezialkraft: Probleme mit dem Cholesterinspiegel? Die Kaktusfrüchtchen zwingen ihn in die Knie – und machen sich so ganz nebenbei um Blase und Prostata verdient.

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Recipe: Spargelsalat

Author: torstendlp
28. Mai 2009

Zutaten für 4 Portionen:
500g Spargel
500g Lachsfilet
200g Mozzarella
2 rote Paprikaschoten
15 grüne, entsteinte Oliven
10 Blättchen Basilikum
4 EL Balsamico
8 EL Olivenöl
Zucker, Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Den Spargel schälen und in Salzwasser mit einer Prise Zucker bissfest garen, dann aus dem Wasser nehmen und in ca. 3cm lange Stücke schneiden.
Das Lachsfilet in 2-3cm breite Streifen schneiden und in etwas Olivenöl anbraten.
Die Paprika waschen, entkernen und halbieren, dann mit Salz und Pfeffer würzen.
Den Mozzarella in Scheiben schneiden.
Sämtliche Zutaten in eine Schüssel geben, aus Essig, Olivenöl, Salz, Pfeffer und etwas Zucker ein Dressing anrühren und über den Salat gießen, gründlich umrühren und den Spargelsalat auf Tellern anrichten – mit einigen Basilikumblättchen garnieren.


Recipe: Vegane Ernährung

Author: torstendlp
21. Mai 2009

Vegetarier sind heute keine Seltenheit mehr, Veganer hingegen schon. Für sie ist es daher häufig schwierig in einem Restaurant oder bei einer Veranstaltung etwas zu Essen zu finden.
Während auf Vegetarier zunehmend Rücksicht genommen wird, leiden Veganer immernoch unter dem Image der „Hardcore-Ökos“.
Dabei ist diese Bezeichnung absolut fehl am Platz, schließlich gibt es, zum Beispiel in Indien seit Jahrhunderten Menschen, die sich (nahezu) vegan ernähren. Mit einem Öko-Trend hat dies wenig zu tun!
Die vegane Ernährung stellt eine besondere Herausforderung dar, da auf alle tierischen Produkte verzichtet wird, auch Milchprodukte, Honig und Eier sind bei dieser Form der Ernährung tabu. Es wird auf alle Produkte verzichtet, die in irgendeiner Weise mit Tieren in Zusammenhang stehen.
Für Veganer ist es daher im Zeitalter des Industrial-Food recht schwierig, konventionelle Produkte zu finden, die ihrer Ernährungsphilosophie entsprechen, dennoch breitet sich diese Form der Ernährung immer weiter aus.


28. April 2009

Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit am Tag und sollte daher auf keinen Fall vernachlässigt werden!
Wer gesund und ausgewogen frühstückt, ist fit für den Tag und kann schon morgens voll durchstarten! Ideale Zutaten für ein gesundes Frühstück sind Vollkornbrot, magerer Aufschnitt, etwas Käse oder Fisch, Obst und Milchprodukte. Wer zum Frühstück nicht so auf Brot steht, kann ruhig Müsli essen, aber bitte nicht nur gezuckerte Cornflakes mit Milch, sondern ein wirkliches Müsli mit Haferflocken, Nüssen und frischem Obst!
Zum Frühstück sollte auch ein warmes Getränk, wie zum Beispiel Tee oder Kaffee nicht fehlen, natürlich in Maßen, aber ein großer Becher ist durchaus ok. Außerdem sollte ein Glas frischgepresster O-Saft oder eine halbe Grapefruit mit von der Partie sein.
Mit einem gesunden Frühstück wird nicht nur der Grundstein für einen erfolgreichen Tag gelegt, sondern auch das gesamte Wohlbefinden gesteigert!
Mehr Infos zum Thema gesunde Ernährung finden Sie bei  www.fitelio.de/