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Archive for the 'gesunde Ernährung' Category


19. Januar 2012

Gesund und gleichzeitig günstig zu kochen, stellt viele Menschen vor eine große Herausforderung. Gerade im Winter erscheint das meiste Obst und Gemüse relativ teuer zu sein. Dennoch muss man auch in der kalten Jahreszeit auf Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente nicht verzichten und kann dennoch den Geldbeutel schonen. Der Trick ist ganz einfach: Wer saisonale Produkte von regionalen Erzeugern kauft, schont den Geldbeutel, vermeidet gleichzeitig lange Transportwege – die auch bei den Produktkosten zuschlagen – schont so die Umwelt und stärkt gleichzeitig die regionalen Bauern. Gesund ist die regionale Winterküche ohnehin, da die Produkte frisch wie geerntet auf dem Teller landen. Nicht nur auf dem Wochenmarkt ist auch im Winter das Angebot an saisonalen und regionalen Produkten groß, auch die meisten Supermärkte und sogar Discounter verkaufen mittlerweile Obst und Gemüse aus der Region.

 

Die Obstauswahl ist im Januar und Februar zugegeben etwas mau. Vor allem Äpfel und Birnen aus dem Winterlager sind jetzt allerdings noch zu bekommen. Wer etwas mehr Abwechslung möchte, muss doch auf Importe zurückgreifen. Lecker und günstig sind alle Zitrusfrüchte, besonders Clementinen und Saftorangen.

 

Das heimische Wintergemüse setzt sich vor allem aus diversen Kohlsorten zusammen. Seit einigen Jahren bereichert auch der Chinakohl das regionale Angebot, da er ebenfalls in Deutschland gut gedeiht. Sein Aroma ist meist feiner als das der einheimischen Kohlsorten und er lässt sich hervorragend auch für die asiatische und exotische Küche, zum Beispiel mit Sojasauce oder in Curry-Gerichten, verwenden. Wer jetzt glaubt, dass er Kohl nicht mag, oder dass dieser nur für eine schwere Küche eingesetzt werden kann, sollte sich einfach mal an neue Rezepte wagen. Leicht gedünstet passen die meisten Kohlsorten hervorragend in einen schönen Salat oder in einen leichten Gemüseeintopf. Als Ergänzung kommt Wurzelgemüse, wie Karotten, Kartoffeln und Steckrüben, mit hinein, oder Pastinaken, eine schmackhafte Alternative zur Kartoffel. Frisch vom Feld gibt es in den Wintermonaten auch noch Feldsalat, auch als Rapunzel bezeichnet. Die gesunden, dunkelgrünen Blätter schmecken mit Nüssen und in einer leicht süßen Variante mit Äpfeln und Roter Bete einfach hervorragend.


Recipe: Gesund abnehmen nach den Feiertagen

Author: Simone G.
4. Januar 2012

Die Feiertage mit ihren Festtagsbraten, den Marzipankartoffel, de Weihnachtsplätzchen und anderen Schlemmereien sind vorbei, das neue Jahr ist angebrochen – der Zeitpunkt für viele Menschen, sich gute Vorsätze zu setzen. Abnehmen, eine gesündere Ernährung und mehr Sport stehen wie jedes Jahr auch 2012 in der Top Ten der Vorsätze für das neue Jahr. Die DAK-Versicherung hat für eine repräsentative Studie über 1.000 Menschen über 14 Jahren befragt und so die aktuelle Hitliste der guten Vorsätze aufgestellt. Abnehmen möchten demnach 34 Prozent der Befragten, sich gesünder ernähren ganze 43 Prozent und mehr Sport machen 53 Prozent.

 

Nach den meist kalorienreichen Feiertagen ist der Gang auf die Waage für viele Menschen mit einem Schrecken verbunden. Crash-Diäten, die auf eine möglichst schnelle Gewichtsabnahme in wenigen Tagen setzen, sind allerdings nicht empfehlenswert: Zwar nimmt der Körper schnell ab, aber auch schnell wieder zu, wenn die Diät beendet ist. Folge ist der gefürchtete Jojo-Effekt – nach dem Ende der Diät hat man mehr Kilos wieder drauf als vorher. Experten zufolge sollte die Gewichtsabnahme in der Woche nicht mehr als 500 Gramm betragen. Auf diese Weise sind Erfolge zwar weniger schnell zu sehen, dafür nachhaltiger. Und der beste Weg, um seine Pfunde dauerhaft loszuwerden, ist eine langfristige Ernährungsumstellung. Ballaststoffreiche, frische und vitaminreiche Lebensmittel, viel Obst und Gemüse und mit Genuss auch einmal ein Stück Kuchen oder etwas Schokolade – mit einer gesunden Mischkost kann man ebenfalls das Gewicht reduzieren, auf eine sanfte und gesunde Art.

 

Durch Crash Diäten fährt der Organismus in den Hungerstoffwechsel. Nach einigen Tagen gewöhnt der Körper sich an die geringe Kalorienzufuhr, die Gewichtsabnahme stagniert. Isst man wieder normal, lagert der Organismus die Kalorien schneller ein. Wichtiger, als Kalorien übermäßig zu reduzieren, ist es daher, den Grundumsatz zu erhöhen. Eine langfristige Gewichtsabnahme ohne mehr Bewegung ist kaum machbar. Sport sollte daher zum Programm jedes Abnehmwilligen gehören. Doch auch im Alltag bieten sich viele Gelegenheiten für mehr Bewegung: Treppen steigen statt Aufzug fahren, laufen oder das Rad nehmen statt das Auto – so sind schnell ein paar Kalorien verbrannt. Zudem baut man auf diese Weise Muskeln auf. Diese sind wichtig für den Fettstoffwechsel: Je mehr Muskelmasse vorhanden ist, umso mehr Fett wird auch verbrannt. Muskeln sind allerdings schwerer als Fettgewebe, daher wundern Sie sich nicht, falls Sie nach einigen Wochen Sportprogramm erst einmal etwas mehr Gewicht auf die Waage bringen.


4. Oktober 2011

Er ist weiß und scharf und verleiht vielen Fleischgerichten die ganz spezielle Würze: Meerrettich ist eine beliebte Wurzel in der deutschen Küche. Ursprünglich kommt die Pflanze mit den hübschen weißen Blüten aus Süd- und Osteuropa. Schon in der Antike waren die Wurzeln des Gewächses als würzende Beigabe zu Speisen bekannt und wurden gezielt kultiviert und angebaut.

Meerrettich hielt in die deutschen Küchen Einzug, lange bevor der Pfeffer in Europa bekannt oder erhältlich war. Zusammen mit Senf war der scharfe Meerrettich daher das einzige Gewürz, mit dem etwas Pepp in die Speisen gebracht werden konnte. Verantwortlich für die typische, stechende Schärfe des Meerrettichs ist der Stoff Allylisothiocyanat welchen das Öl der Knolle enthält. Wird die Wurzel getrocknet, verflüchtigt sich das Öl, der Geschmack ist dann entsprechend milder.

Meerrettich ist allerdings nicht nur ein beliebter Geschmackgeber für Saucen zu Fisch und Fleisch; die Wurzel enthält darüber hinaus viele wertvolle Inhaltsstoffe, welche besonders im Herbst und Winter gute Dienste leisten. Die vielen Vitamine und Mineralstoffe des Meerrettichs beugen nämlich Infektionskrankheiten vor und schützen so vor Schnupfen und Grippe.

Meerrettich enthält besonders viel Vitamin C, aber auch wichtige Vitamine der B-Gruppe, darunter Vitamin B6, B12 und B1, zudem Kalium, Calcium, Eisen und Phosphor. Dazu kommen verschiedene Senföle, welche eine leicht antibiotische Wirkung haben. Bei leichten Entzündungen und bei Erkältungskrankheiten hat sich der Genuss von Meerrettich daher als Hausmittel bewährt. Wissenschaftlich wurde zudem eine antivirale Wirkung des Meerrettichöls nachgewiesen, weiterhin wirkt das Öl gegen Pilze und Hefen. Daher hat der Meerrettich auch in der modernen Medizin nicht an Bedeutung verloren.

An warmen Sommertagen ist schweres Essen fehl am Platz. Der Sinn steht einem eher nach etwas Leichtem, was aber dennoch aromatisch sein soll. Volles Aroma bringen frische Kräuter ans Essen. Die meisten Kräuter, wie Basilikum, Petersilie, Thymian oder Rosmarin, lassen sich ganz leicht im Garten, auf dem Balkon oder auch auf der Küchenfensterbank selbst ziehen. So hat man immer einen frischen Vorrat zuhause, den man in leckeren Rezepten verarbeiten kann. Zudem kann man sich bei selbstgezogenen Kräutern sicher sein, dass diese garantiert unbehandelt und somit besonders gesund sind.

Besonders mittags verlangt es einem im Sommer nach leichter Kost, die die Lebensgeister weckt, ohne zu beschweren. Salate sind leicht, kalorienarm, schnell gemacht – und schmecken durch die Zugabe von Kräutern besonders gut. Einfach gemacht und dennoch raffiniert ist ein Wildkräutersalat. Heimische Wildkräuter sind fast in Vergessenheit geraten und dienten höchstens als Kaninchenfutter, bevor die so genannte Neue Deutsche Küche sich auf ihre Qualitäten besann und klassischen Rezepten neues Leben einhauchte. Wildkräuter sind nicht nur äußerst schmackhaft, sondern auch gesund und liefern viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe.

Für einen Wildkräutersalat nimmt man Kräuter wie Löwenzahn, Brennnessel, Sauerampfer und Brunnenkresse. Wer keine Gelegenheit hat, die Kräuter selbst zu sammeln, erhält sie auf gut sortierten Wochenmärkten. Die Kräuter werden gut gewaschen, gehackt und miteinander vermengt.

Beim Dressing und bei den Zugaben hat man freie Wahl. Fans der mediterranen Küche geben Feta-Käse zu den Kräutern und toppen den Salat mit einem frischen Joghurt-Dressing. Hartgekochte Eier schmecken ebenfalls gut im Wildkräutersalat. Edel ist ein Dressing aus Quark und Kürbiskernöl. Dazu 100gr Quark mit 50ml Sahne und 1 EL Kürbiskernöl verrührend, evtl. etwas Essig oder Zitronensaft zum Säuern hinzugeben. Wenn man auf Fleisch nicht verzichten mag, passt der Wildkräutersalat als Beilage hervorragend zum Roastbeef oder zu Putenbruststreifen.


Recipe: Die Avocado

Author: Simone G.
16. Mai 2011

Obst und Gemüse wird in der modernen, leichten Küche nicht nur wegen des hohen Vitamingehalts geschätzt; es ist zudem sehr fettarm, man kann also reichlich davon essen sich damit fit und gesund halten. Eine kleine Ausnahme bildet da die Avocado: Die grünen, ovalen Früchte enthalten eine Menge an pflanzlichen Ölen. 100gr Avocado schlagen mit 23,5% Fett zu Buche – anders als tierische Fette sind diese pflanzlichen Öle aber essenziell für eine ausgewogene Ernährung. Die einfach und mehrfach ungehärteten Fettsäuren senken sogar den Cholesterinspiegel.

Die Avocado bietet aber noch mehr Inhaltsstoffe, die der Gesundheit zuträglich sind: Sie enthält mehr Vitamin E als die meisten anderen Obst- und Gemüsesorten, zudem Vitamin B6, das gut für das Immunsystem ist, und Biotin, was sich positiv auf Haut und Haare auswirkt. Außerdem enthält sie reichlich Vitamin K, das für die Blutgerinnung wichtig ist. Avocados liefern wertvolles pflanzliches Eiweiß, was sie vor allem in der vegetarischen Küche sehr beliebt macht. Mit etwa 220 Kalorien pro 100gr sind sie auch relativ kalorienarm.

Botanisch gehört die Avocado zu den Lorbeergewächsen. Der Avocadobaum erreicht eine stattliche Höhe zwischen 15 und 20 Meter und wächst im warmen Klima von Süd- und Mittelamerika. Die Avocado-Früchte werden dort unreif geerntet, damit sie noch genießbar hier im Handel ankommen.

Avocados schmecken vollreif am besten, dann sind sie butterzart und entfalten ihr volles Aroma. Unreif sind sie recht hart und leicht holzig. Sie reifen aber schnell nach. Kleiner Tipp: Unreife Avocados am besten mit Äpfeln zusammenlegen; diese enthalten das Enzym Ethen, was andere Früchte zum schnelleren Reifen anregt. Nur nicht zulange liegenlassen, sonst werden die Avocados überreif. Wenn die Schale auf Druck leicht nachgibt, hat die Avocado den richten Reifegrad.

Im Handel findet man zumeist zwei Sorten: Fuerte, eine kräftig mittelgrüne Avocado mit hellem Fruchtfleisch, und die etwas kleinere, dunklere Hass. Deren Schale ist etwas dicker und warziger als die der Fuerte und färbt sich bei Reife Dunkelviolett. Das Aroma der Hass ist intensiver.

Avocados werden gerne zu der mexikanischen Avocado-Creme Guacamole verarbeitet. Sie schmecken aber auch gut im Salat oder pur aufs Brot, mit etwas Salz und Rosenpaprika gewürzt.


Recipe: Alles Bio? Was die Biosiegel aussagen

Author: Simone G.
20. Januar 2011

Der aktuelle Dioxin-Skandal hat die Verbraucher mal wieder aufgeschreckt und bringt sie auf den Bio-Geschmack. Denn biologisch und artgerecht gehaltene Tiere kamen nicht mit dem gifthaltigen Futtermittel in Berührung, daher kann man Bio-Fleisch und Bio-Eier noch ohne große Bedenken zu sich nehmen.

Aber was darf sich eigentlich Bio nennen? Was sagen die vielen Siegel aus, mit denen Bioprodukte gekennzeichnet werden? Gibt es Bio nur im Bioladen oder tatsächlich auch beim Discounter?

  • Das staatliche Biosiegel

Das staatliche deutsche Biosiegel, sechseckig und grün, richtet sich nach den Vorgaben und Kriterien der EG-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau. Diese sehen vor, dass die Zutaten für Biolebensmittel zu mindesten 95% aus ökologischem Landbau stammen. Die anbauenden Betriebe werden überprüft und der Name oder die Codenummer der zuständigen Öko-Kontrollstelle muss auf der Packung angegeben sein. Produkte mit dem staatlichen Biosiegel findet man nicht nur im Reformaus, sondern auch in den Supermarktregalen. Ein Produkt, das auch nur die bloße Bezeichnung „Bio“ trägt, muss die EU-Vorschriften auch einhalten, wenn es kein Siegel trägt.

Vielen von biologischen Produkten Überzeugten geht das staatliche Biosiegel nicht weit genug, garantiert es doch keine 100% biologisch erzeugten Lebensmittel. Neben dem staatlichen Siegel gibt es noch einige andere, die zum Teil strengere Kriterien anlegen:

  • An das Biolandsiegel sind 4.500 Biobauern und etwa 700 verarbeitende Betriebe angeschlossen. Das Siegel garantiert nicht nur den Verzicht auf Pestizide und Kunstdünger, sondern auch eine naturheilkundliche Behandlung der Tiere – dies reduziert die Antibiotikabelastung in Fleisch und anderen tierischen Produkten.
  • Streng sind die Richtlinien, die das Demeter-Siegel an die angeschlossenen Höfe anlegt. Die Betriebe sollen eine ganzheitliche biologisch-dynamische Wirtschaftsweise aufweisen, die über den Ackerbau und Viehzucht hinausgeht. Synthetik und Chemie im Anbau sowie künstliche Zusatzstoffe sind natürlich auch verboten.
  • Naturland ist ein weiteres der bekannteren Biosiegel. Der Zertifizierungsbetrieb betreut etwa 36.000 Erzeuger und Verarbeiter und kontrolliert diese streng auf die Einhaltung der biologischen Standards.
  • Tatsächlich nur im Reformhaus findet man das Siegel neuform. Um ein neuform-Siegel zu erhalten, müssen die Lebensmittel vorwiegend aus ökologischer Landwirtschaft stammen, dürfen nicht gentechnisch manipuliert sein und keine künstlichen Farb,- Aroma- und Konservierungsstoffe enthalten.
  • Speziell für Säfte, Wein, Sekt und Trauben gibt es das EcoVin-Biosiegel. Neben dem ökologischen Anbau betont das Siegel die Nachhaltigkeit und setzt sich für die Erhaltung der Artenvielfalt und die Fruchtbarhaltung der Böden am Weinberg ein.

Recipe: Kichererbsen

Author: Simone G.
15. November 2010

Haben Sie sich auch schon mal darüber gewundert, warum Kichererbsen eigentlich Kichererbsen heißen? Die Erklärung ist recht banal: Die gelben, runden Hülsenfrüchte sind keine besonders humorvollen Erbsen, ihr Name stammt vielmehr vom lateinischen Wort „cicer“ – das bedeutet soviel wie „Erbse“. Übersetzt heißen Kichererbsen also „Erbsen-Erbsen“. Was dann doch irgendwie lustig ist.

Mit der bei uns bekannten kleinen, grünen Erbse ist die Kichererbse allerdings nicht verwandt. Die Pflanzen stammen ursprünglich aus Kleinasien, wo man sie schon seit etwa 8.000 Jahren anbaut. Von dort aus verbreiteten sie sich über den Mittelmeerraum hinweg und werden heute in vielen wärmeren Gebieten mit subtropischen Klima angebaut. Viele traditionelle türkische und arabische Gerichte werden mit dieser Zutat zubereitet.

Die Kichererbse braucht Wärme und Sonne zum Gedeihen, in unseren Gefilden wächst sie daher nicht. Getrocknet oder bereits vorgegart in der Konserve findet man die Kichererbse allerdings in fast allen Supermärkten und im Naturkosthandel.

Wie alle Hülsenfrüchte müssen Kichererbsen vor dem Kochen erst lange eingeweicht werden. Mindestens 12 Stunden müssen sie im Wasser liegen – am besten lässt man sie über Nacht einweichen und verarbeitet sie am nächsten Tag weiter. Möchten Sie die Kichererbsen zu Dipps verarbeiten, lassen Sie sie für ganze 24 Stunden einweichen. Da rohe Kichererbsen viele unverdauliche Giftstoffe halten, gießt man das Einweichwasser weg und kocht sie in frischem Wasser.

Kichererbsen sind reich an Kohlehydraten und liefern auch viele wichtige B-Vitamine. Besonders bei einer fleischlosen Ernährung sind sie daher eine gesunde Bereicherung des Speiseplans. Außerdem sind sie auch noch sehr schmackhaft und vielseitig: Man kann sie als Gemüsebeilage reichen, mit Gemüse zu einer leckeren Soße verarbeiten, oder Frikadellen aus Kichererbsenbrei formen und frittieren – so macht man Falafel. Ebenfalls sehr schmackhaft ist die aus pürierten Kichererbsen und Sesammus hergestellte Paste Humus.


Recipe: Lachs – Gesund essen

Author: admin
12. Oktober 2010

Der Lachs gehört weltweit zu den gesündesten Fischarten überhaupt. Sein hoher Gehalt an wertvollen Omega 3 Fettsäuren wirkt sich zum Beispiel sehr positiv auf den Cholesterinspiegel eines Menschen aus und schützt das menschliche Herz. Dazu beugen Omega 3 Fettsäuren weiteren zahlreichen anderen Krankheiten vor. Deshalb ist es wichtig, dass man im Rahmen einer gesunden und ausgewogenen Ernährung darauf achten, möglichst viele der ungesättigten Fettsäuren, wozu auch die Omega 3 Fettsäuren gehören, zu sich nimmt, denn diese sind im Gegensatz zu den gesättigten Fettsäuren gesund und übernehmen wichtige Funktionen im menschlichen Körper. Omega 3 Fettsäuren sorgen für eine bessere Durchblutung und wirken sich auf Dauer blutdrucksenkend aus. Auch bei chronischen Erkrankungen wie rheumatischer Arthritis oder Schuppenflechte wirken sich Omega 3 Fettsäuren heilsam auf den menschlichen Körper aus. Ein gesunder Erwachsener benötigt etwa 300 Milligram an Omega 3 Fettsäuren pro Tag, was man unter anderem erreicht, wenn man etwa zweimal die Woche eine gesunde Mahlzeit mit 200 Gramm Lachs zu sich nimmt.

Lachs, der in der Küche zu den beliebtesten und hoch geschätztesten Speisefischen überhaupt gehört, kann man in vielerlei Variationen zubereiten und so für eine abwechslungsreiche Ernährung mit diesem Speisefisch sorgen. Er kann gebraten, geräuchert oder gekocht werden, dazu kann man ihn auch roh genießen. Eines der beliebtesten Lachsrezepte ist “Lachs auf Bandnudeln”.

Für dieses einfache wie schmackhafte Rezept benötigt man für zwei Personen folgende Zutaten:

- 1 kleiner Zweig Rosmarin
- 4 Stiele Thymian
- ein halbes Bund Basilikum
- 1 unbehandelte Zitrone
- 200 Gramm Tagliatelle-Nudeln
- etwas Salz
- 3 Esslöffel Pflanzenöl
- etwas Pfeffer
- 150 ml Schlagsahne
- 100 ml trockenen Weißwein
- 2 Esslöffel Meerrettich aus dem Glas, und
- 200 g frisches Lachsfilet

Zubereitung:

Zuerst zupft man die Rosmarinnadeln und Thymianblättchen abzupfen und hackt sie anschließend klein. Dann zupft man die Basilikumblätter und schneidet große Blätter in dünne Streifen, die kleinen Blätter lässt man ganz. Die Zitronenschale reibt man sodann dünn ab und schneidet das Lachsfilet in circa 1 cm große Würfelchen. Die Nudeln werden anschließend in reichlich kochendem Salzwasser al dente gekocht.

Nun erhitzt man das Öl in einer Pfanne und brät die Lachswürfel rundum an. Dabei würzt man sie mit Salz und Pfeffer und nimmt sie anschließend aus der Pfanne. Die Sahne, 150 ml von dem Nudelwasser und den trockenen Weißwein in die Pfanne geben, das Ganze kurz aufkochen lassen und sodann mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dann gibt man die Zitronenschale, den Thymian und Rosmarin dazu und lässt das ganze fünf Minuten schonend kochen. Den Meerrettich, die Lachswürfel und die Nudeln dazugeben, kurz aufkochen lassen und dann mit den Basilikumblättern servieren.


Recipe: Glyx-Diät

Author: Simone G.
8. Oktober 2010

Glyx-Diät: Das klingt ein bisschen wie Glücks-Diät, eine Diät, die Zufriedenheit und Wohlbefinden steigert. Doch auch, wenn es natürlich glücklicher macht, die Pfunde purzeln zu sehen – daher kommt der Name dieser Ernährungsform nicht.

Der Begriff Glyx ist eine Abkürzung für den glykämischen Index und stammt ursprünglich aus der Diabetes-Forschung. Der glykämische Index gibt an, wie stark einzelne Lebensmittel nach dem Verzehr den Blutzuckerspiegel ansteigen lassen und die Insulin-Ausschüttung anregen. Für Diabetiker ist dies eine wichtige Information, um ihren Insulinhaushalt in Waage zu halten. Doch auch für gesunde, aber abnehmwillige Menschen soll Ernährung nach dem Glyx Erfolg bringen.

Die Ernährungswissenschaftlerin Marion Grillparzer entwickelte die Glyx-Diät 1999. Ihrer Theorie liegen zwei Annahmen zugrunde: Lebensmittel mit einem hohen Glyx, die den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen lassen und die Insulin-Ausschüttung zu Spitzenwerten treiben, führen zu einem ebenso raschen Abfall des Blutzuckerspiegels. Dadurch bekomme man schneller wieder Hunger. Der zweiten Annahme zufolge verbrennt der Körper bei einem hohen Insulinspiegel kein Fett, sondern lagert es ein.

Daher empfiehlt die Glyx-Diät, auf Lebensmittel mit einem hohen glykämischen Index zu verzichten. Dazu gehören unter anderem Weißmehlprodukte, traubenzucker- und zuckerhaltige Nahrungsmittel. Eiweißreiche Kost wie Fisch, Fleisch und Käse sowie Gemüse dagegen hat einen niedrigen Glyx, lässt den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen und führt auch zu keinen Insulin-Spitzenwerten.

Wer sich nach der Glyx-Diät ernährt, soll den Erfolg nicht nur auf der Waage sehen, sondern auch langfristig gesünder leben. Doch wissenschaftlich ist die Glyx-Diät nicht belegt, besonders die Annahme, dass ein hoher Insulinspiegel die Fettverbrennung behindere, ist umstritten. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hält den Glyx für keinen ausreichenden Maßstab, um Lebensmittel zu beurteilen. Zudem lässt die Glyx-Diät ein wichtiges Merkmal außer Acht: die Gesamtmenge der aufgenommenen Kalorien. Denn Gewicht verliert man vor allem auf eine Weise: Nimmt man weniger Kalorien zu sich, als der Körper verbraucht, nimmt man ab.


Recipe: Pastinaken, die Alternative zur Karotte

Author: Simone G.
1. Oktober 2010

Pastinaken sind heute ein wenig in Vergessenheit geraten. Möhren und Kartoffeln haben das weiße Knollen-Gemüse in der Beliebtheitsskala überholt – ein Schicksal, was die Pastinake nicht verdient hat, ist sie doch ein vielfältig einsetzbarer Gast in der Küche, schmackhaft und gesund.

Pastinaken erinnern mit ihrer weiß-bräunlichen Knolle an die Petersilienwurzel. Auch der Geschmack erinnert an Petersilienwurzel und Karotte, ist aber etwas milder. Bereits im antiken Griechenland soll der Pastinak bekannt gewesen sein; bis zum Siegeszug der Kartoffel waren Pastinaken auch in Europa ein begehrtes und günstiges Gericht, gehörten bis zum 18. Jahrhundert sogar zu den Grundnahrungsmitteln.  Aus Pastinaken gewann man Kaffee-Ersatz – so, wie heute aus dem Chicorée –  und kochte schmackhaftes Püree; da Pastinaken mehr Stärke, also mehr Zucker beinhalten als Möhren, kann man sie sogar zu Marmelade einkochen oder Wein aus ihnen herstellen. Alle Verwendungsformen sind heute eher aus der Mode; in den USA gewinnt die Pastinake aber wieder an Bedeutung und im Zuge der Bio-Bewegung und der Rückbesinnung auf alte einheimische Lebensmittel wird das Gemüse auch in Deutschland wieder bekannter.

Im September beginnt die Pastinaken-Ernte.  Die Knollen lassen sich gut lagern, zum Beispiel in einer mit Sand gefüllten dunklen Kiste, sodass sie den ganzen Winter über als nahrhafte Zutat genutzt werden können. Besonders gut schmecken sie als herzhafter Eintopf mit Möhren, Kartoffeln und Rindfleisch. Auch die Pastinaken-Blätter kann man zum Würzen von Suppen und Fleisch verwenden.

Wer modernere Zubereitungsarten bevorzugt, kann die Pastinaken in dünne Streifen schneiden und in etwas Öl zu knusprigen Chips frittieren. Anhänger einer leichten, frischen Küche  verwenden Pastinaken im Salat.