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14. Februar 2012

Die Werbung eines großen Lebensmittelherstellers weiß es: Es gibt Speisen, die erinnern uns ganz automatisch an unsere Kindheit. Ein cremiger Pudding gehört mit Sicherheit dazu. In der Umgangssprache versteht man in Deutschland unter einem Pudding eine leckere Süßspeise, für die Milch mit Stärke oder Gries und Eiern verrührt und aufgekocht wird. Auf den Tisch kommt der Pudding allerdings meist kalt – es sei denn, man kann es gar nicht abwarten und möchte die cremige Süßigkeit sofort genießen. In der Küchenfachsprache wird dieses Gericht meist als Flammeri bezeichnet – der Begriff Pudding bezeichnet hier Speisen, die in einem Wasserbad in einer speziellen Form gegart und anschließend gestürzt werden.

 

Vanille- und Schokoladenpudding sind die Varianten, die auch heute noch am beliebtesten sind. Im Handel findet man eine Vielzahl an Fertigpulvern, die nur noch mit Milch verrührt werden müssen. Wer es authentisch mag, macht seinen Pudding allerdings selbst, was auch gar nicht viel Arbeit ist. Für das Grundrezept benötigt man drei Esslöffel Speisestärke auf einen halben Liter Milch, dazu ein Eigelb und zwei Esslöffel Zucker. Vanillepudding wird mit zwei weiteren Esslöffeln Vanillezucker und echter Vanille gesüßt, Schokoladenpudding mit Kakao und je nach Geschmack noch ein bis zwei weiteren Löffeln Zucker. Ersetzt man die Speisestärke durch Gries, erhält man einen leckeren Griespudding. Außerdem kann der Pudding noch durch viele weitere Zutaten, etwa Karamell, Kaffeepulver oder Likören, verfeinert werden.

 

Die Milch wird aufgekocht, währenddessen die Speisestärke mit dem Eigelb und den restlichen Zutaten verrührt. Anschließend gibt man die Stärke zur Milch und lässt das ganze unter ständigem Rühren kurz aufkochen. Der fertige Pudding wird dann in Schüsseln oder Gläser abgekühlt. Beim Erkalten entsteht etwas, das die Geister scheidet: die typische Pudding-Haut. Einige lieben sie, andere Genießer hassen sie. Es gibt verschiedene Varianten, der Puddinghaut vorzubeugen: Zum einen kann der Pudding während des Erkaltens immer wieder gut durchgerührt werden. Weniger anstrengend ist es, den warmen Pudding mit einer Klarsichtfolie abzudecken oder ihn mit einer dicken Schicht aus Zucker zu bestreuen. Alternativ kann man die Haut vor dem Servieren auch einfach abnehmen.

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