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14. Februar 2012

Gute italienische Pasta wird erst mit einem leckeren Pesto perfekt. So bezeichnet man die ursprünglich aus Genua stammende Sauce, die traditionell zum Nudelgericht gereicht wird, die aber auch Fleisch und Fisch verfeinern kann. Pesto bedeutet auf Italienisch gestoßen oder geschlagen – denn in einem Mörser zerstoßen werden die Zutaten für die schmackhafte Sauce.

 

Das typische Pesto Genovese, das Pesto aus Genua, besteht aus Olivenöl, Basilikum, Pinienkernen, Pecorino oder Parmesan, Knoblauch und Pfeffer. Je nach Geschmack können noch weitere Kräuter dazugegeben werden. Die erlesenen Zutaten zeigen, dass diese Sauce alles andere als ein „einfaches“ Gericht ist. Auch die Zubereitung erfordert viel Sorgfalt und erfolgt traditionellerweise von Hand. Auch in Zeiten von elektrischen Mixern und Küchenmaschinen geht nichts über ein Pesto Genovese, bei dem die Basilikumblätter und die Pinienkerne von Hand im Mörser zerstoßen wurden. Die ätherischen Öle und Aromen können sich auf diese Weise viel besser entfalten als bei der Zerkleinerung im Mixer.

 

Für das perfekte Pesto wird zunächst der Käse gerieben. Das Basilikum wird gewaschen, von den Stängeln abgezupft und zusammen mit etwas Salz und Knoblauch in den Mörser gegeben und mit dem Stößel bearbeitet. Anschließend kommen die Pinienkerne hinzu. Sind diese zerkleinert, gibt man nach und nach das Olivenöl hinzu. Die Qualität sollte extra vergine sein und das Öl sollte einen eher milden Geschmack besitzen, damit das Pesto nicht zu bitter wird. Beim Mörsern sollte darauf geachtet werden, dass das Pesto nicht zu breiig wird. Sind die Zutaten gut miteinander vermischt, ist die Sauce aber noch locker, ist die richtige Konsistenz erreicht. Nun kann der Käse vorsichtig untergehoben werden.

 

Neben dem klassischen Pesto gibt es heute noch zahlreiche andere Varianten. Beliebt ist zum Beispiel das rote Pesto mit getrockneten Tomaten. Besonders fein wird die Sauce, wenn man sie mit Paprika und Walnüssen zubereitet und etwas Ricotta statt Parmesan unterhebt. Auch andere Kräuter als Basilikum können eine schmackhafte Grundlage für das Pesto sein, zum Beispiel Bärlauch, Petersilie oder sogar Minze. Der Kreativität der Hobbyköche sind bei ihren Pestovariationen keine Grenzen gesetzt.

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