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Es passiert den besten Hausfrauen und den geübtesten Hobbyköchen: Eine Minute ist man abgelenkt und schon ist das, was eine leckere Mahlzeit werden sollte, angebrannt. Besonders unangenehm ist dieses Malheur bei Milch, Reis und Saucen. Doch angebrannt bedeutet nicht zwingend, dass das Essen auch verloren ist. Mit einigen Tipps und Kniffen kann man seine Speisen noch retten oder das Anbrennen gleich ganz vermeiden.
Am schlimmsten bei angebrannten Speisen sind meist der Geruch sowie die schwarzen Reste im Topf, die sich nur schwer wieder entfernen lassen. Ist Reis angebrannt, kann man die obersten Schichten meist noch verwenden. Unten dagegen kleben die verkohlten Körner schön im Topf. Die beste Methode, um sie zu entfernen, ist es, den Topf mit etwas Spülmittel und heißem Wasser zu füllen und erst mal einige Stunden einweichen zu lassen. Das sollte die Reiskörner lösen und man kann die angebrannten Reste anschließend leichter entfernen. Gegen den unangenehmen Geruch hilft es, wenn man ein Stück frisches Weißbrot auf den Reis legt. Das bindet den verbrannten Geruch.
Angebrannte Milch ist noch etwas schwieriger zu retten als angebrannter Reis. Gibt man allerdings ein wenig Natron hinzu und kocht die Milch noch einmal auf, gelingt auch dieses Küchenkunststück. Milch ist ein Lebensmittel, das furchtbar schnell anzubrennen scheint, einige Sekunden Unachtsamkeit genügen schon. Dem kann man entgegenwirken, wenn man den Topf zuvor mit eiskaltem Wasser ausspült und nicht abtrocknet, sondern sofort die Milch hineingibt. Auch andere Flüssigkeiten, wie zum Beispiel Saucen, brennen gerne einmal an. Findige Hobbyköche geben daher Murmeln oder andere kleine Kugeln hinzu, welche die Saucen selbstständig umrühren sollen. Man muss dann nur daran denken, die Kugeln vor dem Servieren wieder zu entfernen. Besonders kritisch ist die Situation, wenn Saucen aufgewärmt werden. Das sollte unbedingt langsam und unter ständigem Rühren geschehen. So brennt nichts an und das Sößchen schmeckt auch beim zweiten Mal gut.