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Recipe: So gelingt der Festtagsbraten

Author: Simone G.
13. Dezember 2011

Die Weihnachtstage sind traditionell die Zeit, in der ein besonders leckerer Festtagsbraten auf den Tisch kommen soll. Was an den Weihnachtstagen selbst gegessen wird, hängt stark von den familiären Traditionen und den regionalen Gewohnheiten ab. Im Norden sowie im Süden Deutschlands wird so gerne der Weihnachtskarpfen gegessen, in anderen Regionen ist es eher Geflügel wie Gans oder Ente, die mit der ganzen Familie genossen wird. Doch auch die Adventszeit und die Zeit zwischen den Jahren bietet genügend Gelegenheiten, um einen schmackhaften, klassischen Rinderbraten zu genießen.

 

Der perfekte Braten beginnt mit der Auswahl des richtigen Fleisches. Besonders zart, aber auch besonders heikel in der Zubereitung ist das Rinderfilet. Für Anfänger eignet sich eher ein saftiges Rückenstück oder eine Keule, das kleine Fehler wie zu langes Braten leichter verzeiht. Frisches Fleisch sollte zudem möglichst schnell verarbeitet werden. Im Kühlschrank hält es sich höchstens zwei Tage im untersten Fach. Wichtig für einen guten Geschmack ist es, das Fleisch bereits vor dem Braten zu würzen – allerdings nur mit Kräutern und Pfeffer, Salz kommt erst kurz vor dem Ende der Garzeit hinzu. Salz entzieht dem Braten nämlich Wasser und er wird trocken.

 

Zum Braten wird das Fleisch in eine passende Pfanne mit bereits heißem Fett gelegt. Durch das heiße Anbraten schließen sich die Poren des Fleisches schnell – es tritt nicht zu viel Saft aus und es bildet sich eine leckere Kruste. Zum Garen wird das Fleisch am besten in einen typischen Fleischbräter gegeben und bei nicht zu hoher Temperatur langsam im Ofen fertig gegart. Die Innentemperatur sollte etwa 80 Grad betragen, dann ist das Fleisch zwar gar, aber noch leicht rosa. Vor dem Servieren lässt man das Fleisch außerhalb des Ofens noch etwa zehn Minuten entspannen, gerne auch eingewickelt in eine Alufolie, um die Temperatur zu halten. Das macht das Fleisch fester und leichter zu schneiden. Bis der Braten in der richtigen Garstufe gelingt, kann es einige Versuche brauchen. Denn die perfekte rosa Färbung braucht vor allem eins: Erfahrung. Daher sollte man nicht verzweifeln, wenn der erste Versuch noch zu rosa oder zu durch ist. Zu rohes Fleisch kann in der Pfanne kurz nachgebraten werden, durchgegartes Fleisch schmeckt mit der richtigen Bratensauce durchaus auch noch gut.

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