This entry was posted on Donnerstag, Juli 1st, 2010 at 10:05 and is filed under Allgemein, Informationen. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. Both comments and pings are currently closed.
Im Sommer kommt neben viel frischem Obst auch frisches Gemüse auf den Tisch. Zwar sind dank Gewächshäusern die meisten Gemüse-Sorten das ganze Jahr über in den Supermärkten erhältlich – frisch zur Saison schmecken sie aber besonders aromatisch. Da viele Gemüse nun auch in unseren Breitengraden Sonne tanken und reifen können, spart man zudem lange Lieferwege.
Drei der beliebtesten Sommer –Gemüse sind Zucchini, Tomate und Paprika:
Zucchini
Ursprünglich von weit her kommt die Zucchini: Das grüne, längliche Kürbisgewächs stammt aus Mexiko und Südindien. Sie lässt sich allerdings auch in Deutschland ohne Probleme anbauen – Erntezeit ist von Juli bis Oktober. Die Zucchini ist ungeheuer vielfältig und passt als Beilage zu Fleisch- wie Fischgerichten. Mit Reis und Gemüse gefüllt und mit Käse überbacken schmeckt die Zucchini auch hervorragend als vegetarisches Hauptgericht.
Tomate
Kaum aus der Küche wegzudenken ist die Tomate. Rot, rund und saftig ist sie eine ideale Zutat sowohl für den Salat wie auch für Soßen und Aufläufe. Auch die Tomate brachte einen langen Weg hinter sich, bevor sie Einzug in unsere Gemüsebeete hielt: Mit Columbus kam das Nachtschattengewächs aus Südamerika nach Europa. Tomaten reifen im Spätsommer heran. Frisch geerntete Tomaten sind weitaus aromatischer als ihre Schwestern aus den Gewächshäusern. Auf die Tomatensaison zu warten, lohnt sich daher.
Neben den bekannten roten Tomaten gibt es noch weitere Farben: Grüne Tomaten sind eigentlich nicht ganz ausgereifte Tomaten. Sie enthalten Solanin, das für den Menschen nicht ganz ungefährlich ist. Gegart verringert sich der Solanin-Gehalt allerdings und die grünen Tomaten werden genießbar. Gelbe Tomaten sind eine eigene Sorte, die weniger säuerlich schmecken als ihre roten Verwandten.
Paprika
Die Paprika ist wie die Tomate ein Nachtschattengewächs und stammt ebenfalls aus Mittel- und Südamerika. Die Pflanzen benötigen viel Sonne, um zu wachsen und zu reifen – in Deutschland gelingt der Anbau der meisten Sorten nur im Gewächshaus. Nur einige wenige Sorten sind so robust, dass sie sogar auf dem heimischen Balkon angebaut werden können. Paprika sind wahre Vitamin C-Bomben: Rote Tomatenpaprika kommen auf bis zu 400 mg pro 100 gr.
Paprika gibt es in einer ungeheuren Formenvielfalt: Milde Gemüsepaprika eignen sich für Salate, als Beilage oder gefüllt als Hauptgericht. Scharfe Gewürzpaprika geben Goulasch die richtige Schärfe, Chili peppt exotische Gerichte auf.